Diplomarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 2,7
1. EINLEITUNG
1.1 Unternehmenspräsentation XXX GmbH & Co KG
1.2 Basisinformationen zur Schmuckurne
2. TECHNISCHE MACHBARKEITSANALYSE
2.1 Gesetzliche Vorgaben
2.2 Erzeugnisentwicklung
2.2.1 Erzeugniskonkretisierung
2.2.2 Erzeugnisgestaltung
2.3 Rechtsschutz
3. MARKTANALYSE
3.1 Bevölkerungsentwicklung
3.2 Nachfrage Veränderungen
3.3 Politische Veränderungen
3.4 Marktvolumen für keramische Schmuckurnen
3.5 Vertriebswege in Deutschland
3.6 Kundenanalyse
3.6.1 Der Großhandel
3.6.2 Bestattungsinstitute
3.7 Besonderheiten des Urnenmarktes
3.8 Zusatzmärkte
3.8.1 Erinnerungsstücke
3.8.2 Seeurnen
3.8.3 Tierurnen
3.9 Wettbewerbsumfeld
3.9.1 Konkurrentenbestimmung
3.9.2 Produkte
3.9.3 Markteintrittsbarrieren
3.9.4 Strategische Wettbewerbsreaktion
4. PORTFOLIOANALYSE
5. BREAK EVEN ANALYSE
5.1 Variable Kosten
5.1.1 Herstellkosten
5.1.2 Logistikkosten
5.1.2.1 Logistikkosten bei indirekter Lieferung
5.1.2.2 Logistikkosten bei direkter Lieferung
5.2 Fixe Kosten
5.3 Erlöse
5.3.1 Marktpreis bei indirekter Lieferung
5.3.2 Marktpreis bei direkter Lieferung
5.4 Ergebnis Break Even
5.4.1 Break Even bei indirekter Lieferung
5.4.2 Break Even bei direkter Lieferung
5.5 Sensitivitätsanalyse
5.5.1 Best Case/Worst Case indirekte Lieferung
5.5.2 Best Case/Worst Case direkte Lieferung
5.6 Preisstrategie
6. OPERATIVE RISIKOBETRACHTUNG
6.1 Risikoidentifikation und Bewertung
6.1.1 Interne Risikoidentifikation und Bewertung
6.1.2 Externe Risikoidentifikation und Bewertung
6.1.3 Risikomatrix
6.2 Risikosteuerung
6.3 Risikoüberwachung und Kontrolle
7. EINGLIEDERUNG IN DIE BETRIEBSORGANISATION
7.1 Aufbauorganisation
7.2 Ablauforganisation
7.2.1 Organisationsgrad
7.2.2 Technische Ausstattung
7.3 Anforderungen an Mitarbeiter
8. FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit analysiert die Wirtschaftlichkeit der Einführung einer neuen Produktlinie – keramische Schmuckurnen – für ein mittelständisches Produktionsunternehmen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob eine erfolgreiche Marktteilnahme mit diesem Produkt unter Berücksichtigung von Marktpotenzialen, Risiken und der betrieblichen Integration möglich ist.
1.2 Basisinformationen zur Schmuckurne
Die Urne entstand in Verbindung mit der Feuerbestattung. Diese ist eine uralte und traditionsreiche Bestattungsform. Bereits 3000 Jahre vor Christus haben Einäscherungen stattgefunden. Im Römischen Reich war diese Bestattungsform sehr populär. Auch Caesar hat seinen Leichnam kremieren, so ist der Fachausdruck für das Einäschern, lassen. In vielen Religionen ist die Einäscherung auch heute noch die gebotene Bestattungsform.
Bei der Verbrennung bestehen religiöse Unterschiede. Bei orthodoxen Juden und Moslems ist die Verbrennung verboten. In allen anderen Religionen wird die Verbrennung befürwortet bzw. es ist die einzige Bestattungsform, wie z.B. im Buddhismus.
Dem antiken Formenreichtum der Urne waren keine Grenzen gesetzt. Dies beweisen Funde in Mesopotamien, Ägypten und China.
In Europa, insbesondere in Deutschland, wurde die Feuerbestattung im Zuge der Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts aus hygienischen Gründen wiedereingeführt. 1934 wurde sie in der Verfassung der traditionellen Erdbestattung gleichgestellt und 1963 von der katholischen Kirche anerkannt. Seither steigt die Zahl der Feuerbestattungen in Deutschland und Europa stetig an. Besonders in den östlichen und nördlichen Bundesländern erreicht der Anteil der Feuerbestattungen inzwischen über 50%. Dies liegt an der protestantischen bzw. atheistischen Prägung.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangslage des Unternehmens und theoretische Grundlagen zur Bestattungskultur sowie der Schmuckurne.
2. TECHNISCHE MACHBARKEITSANALYSE: Untersuchung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der technischen Umsetzungsmöglichkeiten der Produktentwicklung.
3. MARKTANALYSE: Analyse des Marktpotenzials, der Vertriebswege und des Wettbewerbsumfelds für keramische Schmuckurnen.
4. PORTFOLIOANALYSE: Strategische Einordnung des neuen Produkts in das bestehende Portfolio mittels des Boston I Modells.
5. BREAK EVEN ANALYSE: Berechnung der kritischen Mengen und Durchführung einer Sensitivitätsanalyse zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit.
6. OPERATIVE RISIKOBETRACHTUNG: Identifikation, Bewertung und Steuerung potenzieller Projekt- und Unternehmensrisiken.
7. EINGLIEDERUNG IN DIE BETRIEBSORGANISATION: Bewertung der organisatorischen Anforderungen und notwendigen strukturellen Anpassungen im Unternehmen.
8. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Projekts unter Berücksichtigung langfristiger Erfolgsfaktoren.
Wirtschaftlichkeitsanalyse, Produktinnovation, Schmuckurnen, Feuerbestattung, Break-Even-Analyse, Sensitivitätsanalyse, Risikomanagement, Marktanalyse, Unternehmensorganisation, Keramikindustrie, Produktmanagement, Wettbewerbsstrategie, Vertriebswege, Bestattungsinstitut.
Die Arbeit untersucht die betriebswirtschaftlichen Aspekte und die technische Machbarkeit einer Sortimentsdiversifikation hin zu keramischen Schmuckurnen bei der Firma XXX GmbH & Co KG.
Die zentralen Felder sind die Marktanalyse, die Kosten- und Investitionsrechnung, die operative Risikobetrachtung sowie die organisatorische Integration einer neuen Produktlinie.
Die Arbeit soll die Frage beantworten, ob es möglich ist, Urnen aus Keramik erfolgreich am deutschen Markt anzubieten, und dabei Chancen sowie Risiken fundiert erörtern.
Es kommen Methoden der Marktforschung (Analyse von Statistiken und Trends), der Kostenrechnung (Break-Even-Analyse) sowie Instrumente der strategischen Unternehmensführung (Portfolioanalyse nach Boston I) und des Risikomanagements (Risikomatrix) zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Machbarkeitsanalyse, eine detaillierte Marktanalyse inklusive Zusatzmärkten, eine Break-Even-Rechnung für verschiedene Vertriebswege sowie eine operative Risikobetrachtung inklusive einer Risikomatrix.
Wesentliche Begriffe sind Wirtschaftlichkeitsanalyse, Schmuckurnen, Feuerbestattung, Break-Even-Analyse, Risikomanagement und strategische Organisation.
Im Boston-Portfolio wird die Keramikurne als „Question Mark“ identifiziert, da zu Beginn des Markteintritts ein niedriger relativer Marktanteil bei gleichzeitig moderatem Marktwachstum vorliegt.
Die Bestatter fungieren als wichtigstes Glied in der Absatzkette, da Endkunden Urnen fast ausschließlich aus dem vorhandenen Bestand der Verkaufsräume der Bestattungsinstitute auswählen.
Obwohl der indirekte Vertrieb über den Großhandel existiert, bieten die Ergebnisse der Break-Even-Analyse langfristig bessere Erfolgsaussichten beim direkten Vertrieb an Bestattungsinstitute, da hierbei die geforderten Mengen zur Kostendeckung bei kritischen Preisentwicklungen leichter erreicht werden können.
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