Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Problemstellung
2. Grundlagen des Eventmarketings
2.1 Definition Event und Eventmarketing
2.2 Eventmarketing als Kommunikationsinstrument
2.3 Ziele, Zielgruppen und Arten von Eventmarketing
2.4 Steigende Bedeutung von Eventmarketing
3. Aufbau der Marke
3.1 Markenidentität
3.2 Markenimage
3.3 Markenpositionierung
4. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse
4.1 Definitionen Neurowissenschaften, Neuroökonomie, Neuromarketing
4.2 Aufbau und Funktion des menschlichen Gehirns
4.3 Implizite und explizite System
4.4 Motive und Codes
4.5. Erkenntnisse für das Eventmarketing
5. Empirische Analyse am Beispiel Ritter Sport
5.1 Das Unternehmen
5.2 Die Marke
5.2 Zielsetzung und Ableitung der Hypothesen
5.3 Methodische Vorgehensweise
6. Handlungsempfehlungen
7. Fazit
Das Hauptziel der Arbeit ist es, die planbare Wirkung von Events durch die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zu untersuchen, um eine nachhaltige und erfolgsversprechende Eventplanung zu ermöglichen, die speziell auf die Marke Ritter Sport abgestimmt ist.
4.3 Implizite und explizite System
Mit den Hirnforschungen wurde auch der implizite (unbewusste) Vorgang im Gehirn entdeckt. Kognitive Vorgänge, die Emotionen, Triebe, Lernen, Wahrnehmung, Gedächtnis, nichtsprachliche Kommunikation und Entscheidungen beinhalten und zu denen man keinen bewussten Zugang hat. Ein Beispiel, wie die Bedeutung „Elefant“ im Gehirn abgerufen wird. Das geht automatisch. Ebenso wenn man im Zoo ist und einen Elefanten sieht und wahrnimmt weiß man nicht welche Vorgänge im Gehirn dazu ablaufen. (Scheier & Held, 2012, S. 64) „[...] es sind nicht reflektierte Vorgänge im Gehirn, die unser Verhalten massiv steuern [...]“ (ebd., 2012, S. 65) 70 - 95 % des Kundenverhaltens laufen implizit ab. Von seinem Treiben bekommt man kaum was mit. Es ist kognitiv und emotional gesteuert. Seine Aktivitäten sind unabhängig vom Bewusstsein gesteuert.
Das implizite System handelt spontan, automatisch und assoziativ. Es liebt Geschichten, Symbole und Assoziationen die sein Verhalten steuern. Es ist hoch effizient und verarbeitet alle Informationen der Umwelt mit einer fast unbegrenzten Kapazität von 10.999.960 Bits. An das bewusste System wird davon nur ein Bruchteil weitergegeben.
Mit 40 Bits hat das bewusste System eine sehr begrenzte Kapazität. Es ist langsam und fällt Entscheidungen nur zögerlich. Der Einsatz ist anstrengend und braucht viel Energie. Es liebt Zahlen, Fakten und Sprache. So kommt es zum Beispiel zum Einsatz wenn man den nächsten Urlaub plant. Die Vorgänge laufen bewusst ab, man ist voll informiert. (Raab et al., 2009, S. 214 und Scheier & Held, 2014, S. 66 f.) Aufmerksamkeit kann nur dann erfolgen, wenn beide Systeme angesprochen werden. (Scheier & Held, 2014, S. 69) Wie das funktioniert zeigt die nachfolgende Abbildung.
1. Einleitung und Problemstellung: Die Relevanz von Eventmarketing als Live-Kommunikationsinstrument wird hervorgehoben, während gleichzeitig die Herausforderung der Planbarkeit und Erfolgsmessung von Events thematisiert wird.
2. Grundlagen des Eventmarketings: Es erfolgt eine Definition von Eventmarketing und dessen Einordnung als Instrument der Kommunikationspolitik, ergänzt durch die Darstellung von Zielen, Zielgruppen und der zunehmenden Bedeutung des Bereichs.
3. Aufbau der Marke: Die Kapitelabschnitte beleuchten die identitätsbasierte Markenführung, fokussiert auf die Markenidentität, das Markenimage und die strategische Markenpositionierung.
4. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse: Dieser Teil erklärt die Wirkmechanismen des Gehirns, insbesondere das Zusammenspiel von impliziten und expliziten Systemen sowie die Rolle von Motiven und Codes für die Markenbeeinflussung.
5. Empirische Analyse am Beispiel Ritter Sport: Die Arbeit führt eine empirische Studie zur Markenwahrnehmung und -positionierung von Ritter Sport im Wettbewerbsvergleich mit Milka und Lindt durch.
6. Handlungsempfehlungen: Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden konkrete Empfehlungen für eine neurowissenschaftlich fundierte Eventplanung der Marke Ritter Sport gegeben.
7. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Resümee, dass der bewusste Einsatz von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und Storytelling die Erfolgschancen und Wirksamkeit von Events maßgeblich steigert.
Eventmarketing, Markenidentität, Markenimage, Markenpositionierung, Neurowissenschaften, Neuromarketing, Implizites System, Limbic Map, Ritter Sport, Konsumentenverhalten, Storytelling, Multisensorik, Live-Kommunikation, Markenführung, Markenattribut.
Die Arbeit untersucht, wie Eventmarketing durch die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse effektiver und planbarer gestaltet werden kann, um eine starke Markenbindung zu erzielen.
Zu den Kernbereichen zählen Grundlagen des Eventmarketings, die Psychologie der Markenführung sowie die Anwendung neurowissenschaftlicher Methoden (Neuromarketing) zur Analyse des Konsumentenverhaltens.
Das primäre Ziel ist es, die Frage „Wie kann die Wirkung von Events planbar gemacht werden?“ zu beantworten, um bei Konsumenten eine gezielte emotionale und kognitive Wirkung zu erzielen.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer quantitativen empirischen Studie, bei der mittels eines Web-Surveys die Markenwahrnehmung und -positionierung gemessen wurde.
Der Hauptteil erarbeitet die theoretischen Grundlagen der Gehirnfunktionen (implizite vs. explizite Systeme) und überträgt diese auf eine empirische Fallstudie der Marke Ritter Sport im Vergleich zu Milka und Lindt.
Zentrale Begriffe sind Eventmarketing, Markenidentität, Limbic Map, Neuromarketing, Markenimage und Konsumentenverhalten.
Ritter Sport dient als Praxisbeispiel, da die Marke eine starke Identität besitzt, die sich signifikant von Wettbewerbern wie Milka oder Lindt unterscheidet, und somit eine ideale Basis für die Analyse einer nachhaltigen Eventplanung bietet.
Die Limbic Map wird zur wissenschaftlichen Fundierung der Markenpositionierung eingesetzt, um die Emotionssysteme der Zielgruppe zu verstehen und die Marke basierend auf Attributen wie „Stimulanz“ oder „Balance“ korrekt im Bewusstsein der Kunden zu verorten.
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