Diplomarbeit, 2005
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung auf das Controlling
2.1 Anwendungsbereich der IFRS in Deutschland
2.2 IFRS 3 – Goodwill Abschreibung
2.2.1 Grundlagen
2.2.2 Konsequenzen für das Controlling
2.3 IAS 11 – Langfristige Auftragsfertigung
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Konsequenzen für das Controlling
2.4 IAS 38 – Immaterielle Vermögensgegenstände
2.4.1 Grundlagen
2.4.2 Konsequenzen für das Controlling
2.5 IAS 14 – Segmentberichterstattung
2.5.1 Grundlagen
2.5.2 Konsequenzen für das Controlling
2.6 Nicht an spezifische Standards gebundene Auswirkungen
3 Konvergenz im Rechnungswesen
3.1 Ursachen der Trennung von internem und externem Rechnungswesen
3.2 Motive für eine Harmonisierung
3.3 Abgrenzung des theoretischen Konvergenzbereiches
3.4 Anforderungen an Steuerungsgrößen
3.5 Anforderungen an ein konvergentes Rechnungswesen
3.6 Untersuchung einzelner IFRS auf ihre Konvergenzeignung
3.6.1 IFRS 3 – Goodwill Abschreibung
3.6.2 IAS 11 – Langfristige Auftragsfertigung
3.6.3 IAS 38 – Immaterielle Vermögensgegenstände
3.7 Ergebnis
4 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der verpflichtenden IFRS-Rechnungslegung auf das betriebliche Controlling und analysiert, inwieweit diese Standards eine Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen begünstigen können.
2.2.1 Grundlagen
Mit dem neuen Standard IFRS 3 und den zwei überarbeiteten Standards IAS 36 und IAS 38 hat das IASB die Bilanzierung von Geschäfts- und Firmenwerten (Goodwill) im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen neu geregelt. Ein Goodwill entsteht im Rahmen der zum Erwerbszeitpunkt vorzunehmenden Kaufpreisallokation (purchase price allocation), indem der Erwerber die Anschaffungskosten der Beteiligung auf alle identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens bis zur Höhe ihres jeweiligen Fair Values verteilt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag ist gem. IFRS 3.51 als Goodwill zu aktivieren und repräsentiert nach IFRS 3.52 eine Zahlung, die der Erwerber für künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus Vermögensgegenständen leistet, ohne daß dieser Betrag einzeln identifizierbar und ansetzbar ist.
Der Goodwill generiert von sich aus keine Zahlungsströme, sondern nur aus der Verbindung zu anderen Vermögenswerten. Aus diesem Grund ist der ermittelte Goodwill für die Folgebewertung auf Gruppen von Vermögenswerten mit voneinander abgrenzbaren Zahlungsströmen (sog. Cash Generating Units) aufzuteilen. Die Zuordnung erfolgt nach IAS 36.80 auf diejenigen CGUs, die erwartungsgemäß den Nutzen aus dem Unternehmenszusammenschluß ziehen. Dabei hat jede CGU die niedrigste Ebene darzustellen, auf welcher der Erfolg aus dem erworbenen Goodwill für interne Zwecke überwacht wird und darf nicht größer als die primären und sekundären Segmente aus der Segmentberichterstattung nach IAS 14 sein.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung durch die Internationalisierung der Rechnungslegung nach IFRS und Definition des Ziels der Arbeit.
2 Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung auf das Controlling: Analyse der direkten Konsequenzen spezifischer IFRS-Standards auf die Controlling-Methodik.
3 Konvergenz im Rechnungswesen: Theoretische Untersuchung der Harmonisierungsmöglichkeiten und Anforderungen an eine steuerungsorientierte Unternehmensrechnung.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Prognose zur künftigen Entwicklung der Rechnungslegung.
IFRS, Controlling, Konvergenz, Rechnungswesen, Goodwill, IAS 36, IAS 11, Percentage of Completion, IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte, IAS 14, Segmentberichterstattung, Unternehmenssteuerung, Harmonisierung, Impairment Test
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Rechnungslegung nach IFRS auf das betriebliche Controlling und untersucht die Möglichkeiten sowie Grenzen einer Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen.
Zentrale Themen sind die Goodwill-Bilanzierung, die langfristige Auftragsfertigung, die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte sowie die Segmentberichterstattung unter IFRS.
Die Arbeit analysiert, ob IFRS-Daten für die interne Unternehmenssteuerung nutzbar gemacht werden können und welche Anforderungen ein konvergentes Rechnungswesen erfüllen muss.
Es erfolgt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur und Standards, ergänzt durch einen Vergleich der Anforderungen an Steuerungssysteme mit den IFRS-Grundsätzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Auswirkungen ausgewählter IFRS-Standards auf das Controlling sowie eine darauf aufbauende theoretische Debatte über die Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen.
Die wesentlichen Schlagworte sind IFRS, Controlling, Konvergenz, Harmonisierung, Goodwill-Bilanzierung und Unternehmenssteuerung.
Die Arbeit betont, dass der "Impairment-only-Ansatz" zu einer Volatilität der Ergebnisziffern führen kann, auf die das Management nur eingeschränkt Einfluss hat, was die Anreizverträglichkeit des Steuerungssystems schwächen kann.
Der Autor stuft die Segmentberichterstattung aufgrund des verfolgten "Management Approach" als idealen Konvergenzbereich ein, da die externe Berichterstattung bereits eng mit den internen Organisationsstrukturen verknüpft ist.
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