Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Begriffsklärung
2.2 Kennzeichen von Mobbing
2.3 Formen von Bullying
3. Tatort Schule
3.1 Schulklima und Lernkultur
3.2 Formen von Bullying an Schulen
4. Involvierte
4.1 Opfer
4.2 Täter
4.3 Mitschüler
4.4 Studie „Bullying als Gruppenphänomen“
5. Rolle der Erwachsenen innerhalb des Mobbing
5.1 Lehrer
5.2 Eltern
6. Interventions- und Präventionsmaßnahmen
7. Inhaltsanalyse des Buches „Wunder“
7.1 Untersuchungsmethode dieser Arbeit
7.2 Zusammenfassung des Buches „Wunder“
7.3 Auswertung der Kategorien
8. Wirkung auf den Leser
9. Kritik am Buch
10. Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht das Phänomen Mobbing im sozialen Umfeld der Schule, um auf Basis theoretischer Grundlagen und einer qualitativen Inhaltsanalyse des Romans „Wunder“ von Raquel J. Palacio ein besseres Verständnis für Entstehung, Dynamik und Interventionsmöglichkeiten zu schaffen.
Charakteristika im Bereich Körperlichkeit
Dieses Merkmal spielt besonders bei männlichen Tätern eine Rolle. Die Jungs sind meist mit ihrem Körper recht zufrieden, sportlich und können ihre körperlichen Fähigkeiten gezielt einsetzen. Sie sind aktiv, bewegen sich viel und tollen mit anderen Jungs herum. Berührungen und Rangeleien mit anderen sind nicht selten. Oft geht es dabei um Machtkämpfe und Ausleben von Aggressionen. Zudem haben sie kaum Angst sich zu verletzen. Sie wirken in ihrer ganzen Körperhaltung dominant und haben Spaß daran andere zu bedrohen und ihre Macht zu demonstrieren (vgl. Teuschel & Heuschen 2013: 121f).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Verbreitung von Mobbing an Schulen und stellt das Ziel dar, durch theoretische Analyse und ein Fallbeispiel zur Sensibilisierung von Pädagogen beizutragen.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und voneinander abgegrenzt, um ein einheitliches Verständnis von Aggression, Gewalt und Mobbing zu etablieren.
3. Tatort Schule: Dieses Kapitel beleuchtet, wie schulische Strukturen und das Klassenklima das Entstehen von Mobbing begünstigen oder verhindern können.
4. Involvierte: Hier werden die verschiedenen Akteure im Mobbingprozess, vom Opfer und Täter bis hin zu den verschiedenen Mitschülerrollen, detailliert analysiert.
5. Rolle der Erwachsenen innerhalb des Mobbing: Die Untersuchung fokussiert sich auf die Verantwortung und das Verhalten von Lehrkräften und Eltern im Umgang mit Mobbingsituationen.
6. Interventions- und Präventionsmaßnahmen: Dieses Kapitel stellt Ansätze wie den „No Blame Approach“ vor, um Mobbing effektiv entgegenzuwirken.
7. Inhaltsanalyse des Buches „Wunder“: Der empirische Teil der Arbeit wendet die theoretischen Erkenntnisse auf den Roman „Wunder“ an, um Mobbingphänomene anschaulich zu machen.
8. Wirkung auf den Leser: Hier wird reflektiert, wie die Geschichte des Jungen August den Leser emotional berührt und zum Nachdenken anregt.
9. Kritik am Buch: Diese Sektion bewertet den Erzählstil und die Realitätsnähe der dargestellten Ereignisse im Roman.
10. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit von geschultem Personal zur Mobbingprävention.
Mobbing, Bullying, Schule, Gruppenphänomen, No Blame Approach, Schulsozialarbeit, Opfertypen, Tätermerkmale, Gewaltprävention, pädagogische Verantwortung, Klassenklima, Machtungleichgewicht, Sozialverhalten, Inhaltsanalyse, Wunder (Buch).
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik von Mobbing im Sozialraum Schule und wie dieses Phänomen unter Kindern und Jugendlichen durch Schule, Lehrer und Eltern beeinflusst wird.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Klärung von Mobbing, der Analyse der beteiligten Personengruppen sowie der Darstellung von Interventions- und Präventionsmaßnahmen.
Das Ziel ist es, durch die theoretische Ausarbeitung und die Analyse eines konkreten literarischen Beispiels ein tieferes Verständnis für die Mobbingdynamik zu schaffen, um so effektiver gegen Gewalt an Schulen vorgehen zu können.
Zur Untersuchung des Romans „Wunder“ verwendet die Autorin die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.
Im Hauptteil werden die Rollen von Tätern, Opfern und Mitschülern sowie die einflussnehmenden Rollen von Lehrern und Eltern im Kontext von Mobbing detailliert beleuchtet.
Die zentralen Begriffe sind Mobbing, Bullying, Schulsozialarbeit, Täter-Opfer-Dynamik und Prävention.
Das Buch dient als Fallbeispiel, an dem die theoretischen Merkmale von Mobbing praktisch veranschaulicht und auf ihre Realitätsnähe hin analysiert werden.
Der „No Blame Approach“ wird als eine lösungsorientierte Methode vorgestellt, die ohne Schuldzuweisung arbeitet und effektiv zur Beendigung von Mobbing beitragen kann.
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