Fachbuch, 2020
75 Seiten
1 Einleitung
1.1 Der Fokus auf Employer Branding
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Employer Brandings
2.1 Das Unternehmen in der Rolle des Arbeitgebers
2.2 Begriffsklärung Employer Branding
2.3 Kontextuelle Einordnung im Markenmanagement und begriffliche Abgrenzungen
2.4 Historische Entwicklung des Employer Brandings
2.5 Zielgruppen des Employer Brandings
2.6 Interne und externe Aspekte des Employer Brandings
3 Der Prozess des Employer Brandings
3.1 Analyse
3.2 Strategie-Planung
3.3 Integration des Employer Brandings
3.4 Kontrolle
4 Employer Branding als Differenzierung für den Mittelstand
4.1 Definition von mittelständischen Unternehmen
4.2 Charakteristika von KMU
4.3 Besonderheiten von KMU als Arbeitgeber
4.4 Differenzierung als Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt
4.5 Chancen und Herausforderungen für mittelständische Unternehmen
5 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, den komplexen Prozess des Employer Brandings ganzheitlich zu beleuchten und zu untersuchen, inwiefern dieser Ansatz insbesondere mittelständischen Unternehmen als Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit am Arbeitsmarkt dienen kann.
2.2 Begriffsklärung Employer Branding
Beim Employer Branding handelt es sich um die strategische Positionierung von Unternehmen in der Wahrnehmung von Arbeitnehmern am Arbeitsmarkt durch die Bildung einer prägnanten Marke. Im Zentrum der Betrachtung, basierend auf den identitätsorientierten Markenansätzen, steht hier die Identität der Arbeitgebermarke. Das Fundament des Employer Brandings ist die unternehmenseigene Identität, die sogenannte Corporate Identity (das Selbstbild des Unternehmens). Somit ist das Employer Branding nie isoliert von der Unternehmensidentität und der Unternehmensmarke (Corporate Brand) zu betrachten, sondern im Markenkontext immer im Zusammenhang mit dem Corporate Branding.
Employer Branding oder Arbeitgebermarkenbildung inkludiert alle strategischen Maßnahmen und Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens. Es dient der Bildung und Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke, um am Bewerbermarkt und auch bei bestehenden Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
Hierbei werden konstante Eigenschaften, Werte und Gegebenheiten des Unternehmens als Arbeitgeber zusammengefasst und zu einer Marke geformt. Das Employer Branding umfasst alle Entscheidungen bezüglich der Planung und der strategischen Umsetzung zur Etablierung der Arbeitgebermarke. Auch alle damit verbundenen Maßnahmen des (Personal-)Marketings fallen unter den Begriff des Employer Brandings. Das Employer Branding wird auch als übergreifende Identität des Unternehmens verstanden, insbesondere die Art und Weise, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber identifizierbar ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steigende Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität ein und definiert die Forschungsziele sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen des Employer Brandings: Hier werden zentrale Begriffe definiert und der Kontext der Marke sowie die historische Entwicklung des Employer Brandings erörtert.
3 Der Prozess des Employer Brandings: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die vier Phasen des Employer Branding Prozesses von der Analyse über die Planung bis hin zur Integration und Kontrolle.
4 Employer Branding als Differenzierung für den Mittelstand: Die Spezifika mittelständischer Unternehmen werden analysiert, um aufzuzeigen, wie Employer Branding gezielt als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann.
5 Fazit und Ausblick: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die zukünftige Relevanz von Employer Branding für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hervorgehoben.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Mittelstand, KMU, Markenmanagement, Personalmarketing, Wettbewerbsvorteil, Employer Value Proposition, Identität, Zielgruppenanalyse, Arbeitgeberattraktivität, interne Kommunikation, externe Kommunikation, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberimage.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch systematisches Employer Branding erfolgreich als Arbeitgeber positioniert werden können, mit einem besonderen Fokus auf die Situation und Potenziale mittelständischer Unternehmen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Arbeitgebermarke, den strukturierten Prozess des Employer Brandings sowie die spezifischen Chancen und Herausforderungen für KMU im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Employer Branding ganzheitlich implementiert werden kann, um eine differenzierte Arbeitgebermarke aufzubauen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Arbeitgebern nachhaltig zu steigern.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert, um den Prozess des Employer Brandings zu strukturieren und auf die Besonderheiten mittelständischer Unternehmen zu übertragen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung des vierphasigen Employer-Branding-Prozesses (Analyse, Planung, Integration, Kontrolle) sowie die spezifische Anwendung und Anpassung für den Mittelstand.
Wesentliche Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Mittelstand, Wettbewerbsvorteil, Employer Value Proposition und Mitarbeiterbindung.
Während sich das interne Personalmarketing auf die Identifikation und das Commitment der bestehenden Mitarbeiter durch erlebte Arbeitgeberqualität fokussiert, zielt das externe Personalmarketing darauf ab, durch zielgruppenspezifische Kommunikation potenzielle neue Talente zu gewinnen.
Aufgrund begrenzter Ressourcen gegenüber Konzernen ist die Differenzierung über echte, individuelle Stärken – wie flache Hierarchien oder familiäre Strukturen – essentiell, um am Arbeitsmarkt gegen die Austauschbarkeit anzukommen.
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