Diplomarbeit, 2000
88 Seiten, Note: 1
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Qualitätsmanagement
2.1 Unterschiedliche Konzepte und Entwicklungsstufen
2.2 Qualitätsmanagement im Dienstleistungssektor
2.2.1 Ist-Zustand des Qualitätsmanagements im Dienstleistungssektor
2.2.2 Begrifflichkeit und Besonderheiten der Dienstleistung
2.3 Die Balanced Scorecard als Bestandteil des Qualitätsmanagements
3 Interne Kundenzufriedenheit
3.1 Internes Marketing
3.1.1 Begriff
3.1.2 Derzeitiger Stand
3.1.3 Implementierung - Barrieren und Ansatzpunkte
3.1.4 Besonderheiten interner Dienstleistungen
3.2 Interne Kommunikation als Instrument des internen Marketings
3.2.1 Klassifikationsmerkmale von Kommunikationsprozessen
3.2.2 Untersuchungsansätze von Kommunikationsprozessen
3.3 Drei Aspekte zur Determinierung von Verständigung in Organisationen
3.3.1 Kommunikationsmodelle und ihre möglichen Störfaktoren
3.3.2 Das Informationsverhalten
3.3.3 Auswahl und Gestaltung von Kommunikationsmedien
3.3.4 Zusammenfassung
4 Die Untersuchung
4.1 Verfahren zur Messung der internen Kundenzufriedenheit
4.2 Probleme einer Mitarbeiterbefragung aus psychologischer Sicht
4.3 Die Untersuchung
4.3.1 Bildung der Dimensionen
4.3.2 Konstruktion des Fragebogens
4.3.3 Ablauf der Befragung
4.3.4 Beabsichtigte Ermittlung statistischer Zusammenhänge
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Zusammensetzung der Stichprobe
5.2 Biographische Verteilung in den Variablen Feedback, Informationsaustausch und Namensnennung
5.3 Die Bedürfnisstruktur
5.3.1 Darstellung
5.3.2 Der Einfluß ausgewählter Mitarbeitermerkmale auf die Bedürfnisstruktur
5.4 Das Zufriedenheitsprofil
5.4.1 Darstellung
5.4.2 Der Einfluß ausgewählter Mitarbeitermerkmale auf das Zufriedenheitsprofil
5.5 Zusammenhänge zwischen den einzelnen Dimensionen
5.6 Der Einfluß der einzelnen Dimensionen auf die Gesamtzufriedenheit
5.7 Auswertung der qualitativen Daten
6 Handlungsempfehlungen
6.1 Ableitung des Handlungsbedarfs
6.2 Maßnahmen zur Umsetzung des Handlungsbedarfes
6.2.1 Itemanalyse
6.2.2 Prozeßanalyse
6.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht die interne Dienstleistungsqualität in einem Versicherungsunternehmen, um Schwachstellen in internen Prozessen aufzudecken und durch die Messung der internen Kundenzufriedenheit die Basis für eine gezielte Verbesserung der Mitarbeiterorientierung und des Unternehmenserfolgs zu legen.
3.1 Internes Marketing
Ende der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre fanden in den USA erste Auseinandersetzungen mit diesem Begriff statt. Für Autoren, wie Berry, Burke, Hensel (1976), Berry (1983), George (1977) und Grönroos (1981) ging es darum, das für externe Austauschprozesse entwickelte Marktkonzept auf unternehmensinterne Prozesse zu übertragen. In Deutschland setzten sich Stauss & Schulze (1990a) mit diesem Begriff auseinander. In der Diskussion um diese Thematik haben sich drei zentrale Perspektiven entwickelt:
Unter normativem Aspekt wird Internes Marketing als unternehmerische Maxime verstanden, die alle unternehmerischen Entscheidungen an den Erfordernissen und Bedürfnissen der Mitarbeiter ausrichtet. Die Grundhypothese lautet hier, daß nur durch zufriedene Mitarbeiter auch zufriedene Kunden gewonnen werden können (George, 1977; Grönroos, 1985). Bruhn (1998) bezeichnet diese Auffassung insofern als problematisch, als daß sie in ihrer extremen Ausprägung zu einer Vernachlässigung der externen Kundeninteressen führen könnte.
Unter methodischen Gesichtspunkten wird von einer grundsätzlichen Ähnlichkeit externer und interner Märkte ausgegangen, so daß externe Marketingprinzipien auf die internen Leistungen übertragen werden und eine instrumenteanaloge Bearbeitung dieser Märkte möglich erscheint (Berry, 1981). Arbeitsplätze, hier als interne Produkte des Unternehmens verstanden, sind so zu gestalten, daß der Arbeitsplatzinhaber zufrieden und somit auf Dauer bereit ist, die Anforderungen des Kunden zu erfüllen (Berry & Parasuraman, 1995).
1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die steigende Bedeutung von Qualitätsmanagement im Dienstleistungssektor und leitet die Notwendigkeit ab, durch die Messung interner Kundenzufriedenheit Prozesse zu optimieren.
2 Qualitätsmanagement: Dieses Kapitel erläutert Konzepte des Qualitätsmanagements, die Besonderheiten von Dienstleistungen sowie die Rolle der Balanced Scorecard zur Unterstützung unternehmerischer Erfolge.
3 Interne Kundenzufriedenheit: Hier werden die Grundlagen des Internen Marketings, die Bedeutung der internen Kommunikation und Faktoren für eine erfolgreiche Verständigung in Organisationen detailliert untersucht.
4 Die Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Messung interner Kundenzufriedenheit, einschließlich der Konstruktion des Fragebogens und der psychologischen Herausforderungen bei Mitarbeiterbefragungen.
5 Darstellung der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden deskriptiv und multivariat ausgewertet, um die Bedürfnisstruktur und das Zufriedenheitsprofil der Mitarbeiter zu analysieren sowie statistische Zusammenhänge zwischen den Dimensionen aufzuzeigen.
6 Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den Ergebnissen wird eine Matrix zur Priorisierung von Maßnahmen entwickelt und aufgezeigt, wie durch Itemanalyse und Prozeßanalyse konkrete Verbesserungen initiiert werden können.
Qualitätsmanagement, Dienstleistungsunternehmen, Interne Kundenzufriedenheit, Internes Marketing, Balanced Scorecard, Interne Kommunikation, Mitarbeiterorientierung, Prozessoptimierung, Dienstleistungsqualität, Mitarbeiterbefragung, Servicekriterien, Organisationspsychologie, Unternehmensführung, Kunden-Lieferanten-Beziehung, Feedbacksystem
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung innerhalb von Dienstleistungsunternehmen und legt den Fokus speziell auf die Messung der Zufriedenheit zwischen internen Abteilungen, um die externe Servicequalität langfristig zu sichern.
Die Schwerpunkte liegen auf Qualitätsmanagement, Internem Marketing, Organisationskommunikation und der empirischen Messung von Mitarbeiterzufriedenheit mittels standardisierter Befragungsinstrumente.
Das Ziel ist die Identifikation von Schwachstellen in internen Dienstleistungsprozessen durch die Messung der internen Kundenzufriedenheit, um daraus evidenzbasierte Empfehlungen für das Management abzuleiten.
Es wurde eine schriftliche, multiattributive Mitarbeiterbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse deskriptiv sowie mittels Korrelations- und Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil erörtert theoretische Grundlagen des Internen Marketings und der Kommunikation, beschreibt die methodische Konstruktion der Befragung und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Erhebung sowie daraus abgeleitete Handlungsvorschläge.
Zentrale Begriffe sind Qualitätsmanagement, Interne Kundenzufriedenheit, Internes Marketing, Dienstleistungsqualität, Prozessoptimierung und interne Kommunikation.
Im Gegensatz zu externen Kundenbefragungen müssen hier psychologische Faktoren wie die gegenseitige Abhängigkeit der Mitarbeiter und die soziale Erwünschtheit von Antworten besonders berücksichtigt werden.
Sie wird als strategisches Managementsystem diskutiert, in welches die Ergebnisse der internen Zufriedenheitsmessung eingebettet werden sollen, um nicht-finanzielle Erfolgsfaktoren messbar zu machen.
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