Diplomarbeit, 2017
53 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
2 Resilienz – Ziele und Denkansätze
2.1 Resilienz und welches Umfeld davon umfasst wird
2.2 Historische Entwicklung von Gewinn und Konsum
2.3 Die Resilienz der Gesellschaft stärken – eine Notwendigkeit der zunehmenden Klassifizierung
3 Das bedingungslose Grundeinkommen – ein neuer Wertschöpfungsstrom
3.1 Bedingungsloses Grundeinkommen sein Umfeld und die sich eröffnenden Möglichkeiten
3.2 Die 4 Kriterien des bedingungslosen Grundeinkommens
3.3 Die 4 Argumente gegen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens
3.4 Der Wertschöpfungsstrom der gesetzlichen Abgaben
3.5 Trennung von Arbeit und Einkommen
3.6 Gegenfinanzierung der Kosten
3.7 Das Problem mit den Steuern
4 Relevante Gesetzesänderungen
4.1 Von der Idee zur Gesetzgebung
4.2 Die österreichische Verfassung
4.3 Menschenrechte
4.4 Sozialversicherung – Soziale Hauptgesetze
4.4.1 Sozialversicherung – bestehende Gesetzeslage in Österreich
4.4.2 Verwendung der abgeführten Sozialversicherungsbeiträge und Rechtsgrundlage
4.4.3 Soziale Hauptgesetze
4.5 Einkommenssteuergesetz
4.6 Lohn- und Sozialdumpinggesetz
4.7 Arbeitslosenversicherungsgesetz
4.8 Die stufenweise Einführung des bGE
4.8.1 Elaborat eines Begutachtungsentwurfs für die verfassungsrechtliche Konsolidierung
4.8.2 Änderung des Einkommenssteuergesetzes
4.8.3 Beitragszahlungen an die Sozialversicherungsträger
4.8.4 Fundament für das Sozialgesetzbuch zur Schaffung eines BGE Gesetzes
4.8.5 Einführung des Grundeinkommens für Kinder
4.8.6 Entfall des Kinderbetreuungsgeldes
4.8.7 Entfall des Arbeitslosengeldes
4.8.8 Vereinfachung des Sozialversicherungssystems
4.8.9 Erwachsene und das Grundeinkommen mit Verpflichtung
4.8.10 Erwachsene und das Grundeinkommen ohne Verpflichtung
4.9 Steigende Zuwanderung
4.10 Das Finnland Projekt
4.11 Das Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz
4.12 Chancen durch die Einführung des bGE
5 Persönliche Überlegungen und Fachliteraturhinweise
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die rechtlichen Probleme und Voraussetzungen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (bGE) zu analysieren, um so eine Grundlage für die gesellschaftliche und generationsübergreifende Resilienz zu schaffen. Die Forschungsfrage untersucht, wie bestehende Gesetze angepasst werden müssen, um einen neuen Wertschöpfungsstrom zu ermöglichen und die Trennung von Arbeit und Einkommen zu realisieren.
3.2 Die 4 Kriterien des bedingungslosen Grundeinkommens
Die nachstehenden Kriterien sind maßgeblich für die Einführung und die nachhaltige generationsbezogene Sicherung des bGE. Die Höhe ist auf nationaler als auch globaler Ebene zu formulieren.
Existenzsicherung: Sicherung der Existenz und kulturellen Teilhabe ohne zusätzliche Belastung der Sozialkassen
Individueller Rechtsanspruch: Loslösung von der familiären Situation und dem familiären Machtgefüge, Umverteilung von Geld und Macht
Losgelöst von einer Bedürftigkeit: Keine Prüfung der Bedürftigkeit und Gleichbehandlung ohne Klassifizierung
Entfall des Zwanges zur Arbeitsleistung: Modell einer Grundsicherung ohne Verpflichtung zur Arbeit
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, aufgrund wirtschaftlicher Instabilität und Komplexität die gesellschaftliche Resilienz durch ein Umdenken, das über das bGE gefasst wird, zu stärken.
2 Resilienz – Ziele und Denkansätze: Dieses Kapitel erörtert den Begriff Resilienz und die damit verbundene notwendige Bewusstseinsbildung, um nachhaltig Zukunftsfähigkeit und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein zu erlangen.
3 Das bedingungslose Grundeinkommen – ein neuer Wertschöpfungsstrom: Es werden der Begriff bGE, die Wertschöpfungsprozesse und die Problematik einer alternden Gesellschaft im Hinblick auf aktuelle Abgabensysteme analysiert.
4 Relevante Gesetzesänderungen: Dieses Kapitel untersucht notwendige Modifikationen des österreichischen Rechtsrahmens und skizziert eine schrittweise Implementierung des bGE.
5 Persönliche Überlegungen und Fachliteraturhinweise: Der Autor resümiert die Notwendigkeit, gesellschaftliche Probleme nicht auf kommende Generationen zu verschieben und unterstreicht die Wichtigkeit der persönlichen Bewusstseinsentwicklung.
bedingungsloses Grundeinkommen, bGE, Resilienz, Wertschöpfungsstrom, soziale Sicherheit, Gesetzgebung, Österreich, Einkommensteuer, Sozialversicherung, Bewusstseinsbildung, Generationenvertrag, Arbeitsmarkt, Existenzsicherung, Transformation, Gesellschaft
Die Arbeit analysiert die rechtlichen Voraussetzungen und notwendigen gesetzlichen Anpassungen, die für eine Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (bGE) erforderlich sind, um die Resilienz der Gesellschaft zu stärken.
Die zentralen Themen sind das bGE, die rechtliche Konsolidierung, das österreichische Steuer- und Sozialversicherungssystem sowie die soziale und ökonomische Resilienz.
Das primäre Ziel ist es, den Transformationsprozess zu einem Grundeinkommensmodell zu skizzieren und zu prüfen, welche Gesetze auf dem Weg zu einer generationenübergreifenden sozialen Sicherung angepasst werden müssen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse bestehender Gesetze, Literaturrecherche und sozioökonomischen Theorien zur Dreigliederung und Resilienz basiert.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Analyse der Kriterien des bGE, die Problematik der aktuellen Abgabensysteme sowie einen konkreten Stufenplan für die gesetzliche Implementierung in Österreich.
Die wichtigsten Begriffe sind bedingungsloses Grundeinkommen, Resilienz, soziale Gerechtigkeit, Gesetzgebung, Wertschöpfung und Bewusstseinsentwicklung.
Der Autor schlägt vor, das bGE langfristig durch eine Konsumsteuer (Umsatzsteuer) zu finanzieren und Sozialversicherungsstrukturen in ein steuerfinanziertes System zu überführen.
Es dient als praktisches Beispiel für ein real durchgeführtes Experiment, das untersuchen sollte, wie sich ein Grundeinkommen auf die Erwerbsbereitschaft von Langzeitarbeitslosen auswirkt.
Sie bildet den rechtlichen Rahmen; der Autor identifiziert Artikel 10 und 12 als Ansatzpunkte, um das bGE für alle Bürger des Bundesgebietes rechtlich zu verankern.
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