Bachelorarbeit, 2019
109 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodik der Untersuchung
2. Konzeptionell-Theoretische Grundlagen
2.1 Kundenbindung als Marketingziel
2.1.1 Definition Kundenbindung
2.1.2 Costumer Relationship Marketing (CRM)
2.1.3 Strategisches Kundenbindungsmanagement
2.1.4 Grundlagen des Kommunikationsmanagements
2.1.5 Kommunikation im CRM
2.1.6 Die Integrierte Kommunikation
2.1.7 Social Media, die Veränderung der Kommunikation und das Costumer Experience Management
2.1.8 Below the Line Kommunikation
2.2 Grundlagen des Eventmarketing
2.2.1 Eventmarketing und Event
2.2.2 Integration des Eventmarketing in den Marketing-Mix
2.2.3 Typologisierung von Events
2.2.4 Planungsprozess des Eventmarketing
2.2.5 Strategische Planung des Eventmarketing
2.2.6 Erfolgskontrolle im Eventmarketing
2.2.7 Die kognitiv-psychologische Wirkung von Events
2.2.8 Emotionale Kundenbindung im Mittelpunkt des Eventmarketing
3. Die Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Bereich der Kundenkommunikation
3.1 Social Media und Events
3.2 Hybride Events
3.2.1 Social-Media-Tools des Hybrid Events
3.2.2 Ball Dosionair - ein Beispiel einer hybriden Gesamtstrategie
4. Eventmarketing heute? Best Practice Beispiel
4.1.1 Die Eventkonzepte für bereits gebundene Kunden
4.1.2 Ein mehrdimensionales Eventkonzept zur Bindung & Neugewinnung Interessenten
4.1.3 Fazit
5. Abschließende Betrachtung der Untersuchung
5.1 Schlussfolgerungen im Kontext der Zielsetzung
5.2 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Zeitalter der digitalen Vernetzung durch die strategische Verbindung von Eventmarketing und Social Media ihre Kunden langfristig binden können. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welchen Vorteil das Instrument des Eventmarketing für Unternehmen in Bezug auf eine dauerhafte Kundenbindung in der heutigen Zeit bietet.
2.1.1 Definition Kundenbindung
Der Begriff Kundenbindung bezeichnet den Aufbau sowie die Aufrechterhaltung einer Geschäftsbeziehung als eine nicht zufällig entstandene Abfolge von Markttransaktionen zwischen einem Anbieter und seinem Kunden.
In der Folge dieses Begriffsverständnisses kann konzeptionell zwischen zwei Sichtweisen der Kundenbindung differenziert werden: die kaufverhaltensbezogene Sichtweise und die anbieter- bzw. managementbezogene Sichtweise der Kundenbindung.
In der Wissenschaft besteht Einigkeit darüber, dass die Kundenbindung an sich, ein mehrdimensionales Konstrukt darstellt. In der deutschsprachigen Literatur hat sich folgende Auffassung durchgesetzt: Kundenbindung besteht aus den Dimensionen „bisherigen Verhalten (Ex-post-Zeitebene)“ und der „Verhaltensabsicht (Ex-ante-Zeitebene)“. Wie in Abbildung 1 veranschaulicht, wird die Dimension „bisheriges Verhalten“ durch die Faktoren Wiederkaufsabsicht, Zusatzkaufsabsicht (Cross-Buying-Absicht) sowie die Weiterempfehlungsabsicht erfasst. Nach Scheutzow liegt die Konzentration, begründet durch den immensen Aufwand, der an die Messung von vergangenem Verhalten gekoppelt ist, meist auf der Messung der Dimension „Verhaltensabsicht“.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Thematik im 21. Jahrhundert ein, definiert die zentrale Forschungsfrage und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Konzeptionell-Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basisbegriffe der Kundenbindung, des Customer Relationship Managements, der integrierten Kommunikation sowie die Grundlagen des Eventmarketings und deren Wirkungsweisen systematisch definiert.
3. Die Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Bereich der Kundenkommunikation: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der Praxis und analysiert die Synergien zwischen Social Media und Events, insbesondere durch das Konzept der hybriden Events.
4. Eventmarketing heute? Best Practice Beispiel: Anhand konkreter Fallbeispiele, wie der BMW Group oder der Kampagne "Ball Dosionair", wird die Anwendung des theoretischen Rahmens in der Unternehmenspraxis demonstriert.
5. Abschließende Betrachtung der Untersuchung: Im letzten Teil werden die Ergebnisse zusammengeführt, Schlussfolgerungen im Kontext der Zielsetzung gezogen und ein Fazit für die Zukunft des Kunden- und Eventmanagements gegeben.
Kundenbindung, Social Media, Eventmarketing, Live-Kommunikation, Kundenbeziehungsmanagement, CRM, Customer Experience, Integrierte Kommunikation, Hybride Events, Markenbindung, Kundenkommunikation, Marketing-Mix, Eventmanagement, Customer Centricity, Strategische Planung.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen durch die gezielte Verknüpfung von Eventmarketing und Social-Media-Maßnahmen ihre Kunden langfristig an die Marke binden können.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themengebiete Kundenbindungsmanagement, Integrierte Kommunikation, die psychologische Wirkung von Live-Events sowie die Integration digitaler Tools (Social Media) in Marketingstrategien.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie das Instrument des Eventmarketings im heutigen, digital geprägten Marktumfeld als effektives Mittel zur langfristigen Kundenbindung eingesetzt werden kann, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung sowie der Analyse von Best-Practice-Beispielen aus der Wirtschaft, um die praktische Anwendung und Wirksamkeit der Konzepte zu untermauern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Kundenbindung und des Eventmarketings sowie eine Untersuchung der Möglichkeiten zur Integration von Social-Media-Elementen in Eventkonzepte, abgerundet durch praktische Anwendungsbeispiele.
Kernbegriffe sind insbesondere Kundenbindung, Eventmarketing, Social Media, Customer Relationship Management (CRM) und hybride Events.
Die Arbeit beschreibt "Below the Line" Kommunikation als unkonventionelle, persönliche und zielgruppenspezifische Maßnahmen, die abseits der klassischen Massenmedien (Above the Line) stattfinden, um eine direkte Interaktion mit Kunden zu ermöglichen.
Die Arbeit stellt dar, dass durch das "eigene Erleben" und die emotionale Aufladung bei Events eine stärkere, dauerhafte Verankerung der Marke im Gedächtnis des Konsumenten erfolgt als durch rein sachliche Marketingbotschaften.
Hybride Events verbinden die reale, dialogorientierte Live-Situation mit digitalen Kommunikationskanälen. Sie sind laut Arbeit relevant, da sie Reichweitenbeschränkungen aufheben und den Interaktionsgrad der Konsumenten deutlich erhöhen.
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