Diplomarbeit, 2005
314 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Motivation
1.2 Ziele und Aufbau
2 Unternehmerische Nachhaltigkeit
2.1 Theoretische Grundlagen
2.1.1 Shareholder Value-Orientierung
2.1.2 Stakeholder-Ansatz und -Management
2.2 Nachhaltigkeit (Sustainability)
2.3 Unternehmerische Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability)
2.4 Corporate (Social) Responsibility (CSR, CR)
2.5 Corporate Citizenship
2.6 Die drei Dimensionen des unternehmerischen Nachhaltigkeitskonzeptes
2.6.1 Ökologische Nachhaltigkeit
2.6.2 Ökonomische Nachhaltigkeit
2.6.3 Soziale Nachhaltigkeit
2.7 Nachhaltigkeitsindikatoren
2.7.1 Nachhaltigkeitsindikatoren auf Makroebene
2.7.2 Nachhaltigkeitsindikatoren auf Mikroebene
2.8 Gründe für unternehmerische Nachhaltigkeit
2.8.1 Erhalt und Weiterbestand des Unternehmens („license to operate“)
2.8.2 Kontinuierliche Verbesserung
2.8.3 Steigerung der Unternehmensreputation
2.8.4 Unterstützung in der Aufnahme langfristigen Kapitals
2.8.5 Effekte auf Humanressourcen
2.8.6 Reduktion von potentiellen Risiken
2.8.7 Erhöhte Transparenz durch Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.8.8 Wettbewerbsvorteile durch Innovation
2.8.9 Verbesserung der Managementsysteme
2.8.10 Schaffung von Shareholder Value
3 Nachhaltigkeitsmanagement
3.1 Unternehmensziele von nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen
3.1.1 Triple Bottom Line
3.1.2 Nachhaltige Shareholder Value-Orientierung
3.1.3 Stakeholder-Orientierung
3.1.4 Unternehmenszielsystem im Nachhaltigkeitsmanagement
3.1.5 Nachhaltige Unternehmensziele durch Werte und Richtlinien
3.1.5.1 Global Compact der United Nations
3.1.5.2 CERES-Prinzipien
3.1.5.3 The Natural Step Principles
3.1.5.4 International Labour Organization
3.1.5.5 Bellagio Principles
3.2 Nachhaltigkeit als Instrument der strategischen Planung
3.3 Wertrechnung und Bewertungsmethoden in der Nachhaltigkeit
3.3.1 Environmental Shareholder Value
3.3.2 Environmental Value Added
3.3.3 Sustainable Value Added
3.4 Nachhaltiges Performance Measurement
3.4.1 Öko- und Sozial-Effizienz
3.4.2 Soziale und ökologische Zertifizierungssysteme
3.4.2.1 Social Accountability 8000 (SA 8000)
3.4.2.2 Occupational Health and Safety Assessment Serie 18001
3.4.2.3 Eco Management and Audit Scheme (EMAS, Öko-Audit)
3.4.2.4 ISO 14001
3.4.3 Nachhaltigkeitsindizes und -ratings
3.4.3.1 Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI)
3.4.3.2 FTSE4GOOD Index Serie
3.4.3.3 EASEY-X
3.4.3.4 Corporate (Social) Responsibility Rating
3.4.4 Performance Measurement mittels Nachhaltigkeitsbericht
3.4.5 Nachhaltige Selbstbewertungsinstrumente
3.4.5.1 Sustainability Assessment for Enterprises (SAFE)
3.4.5.2 Bochumer Nachhaltigkeitscheck (BNC)
3.5 Performance Management in der Nachhaltigkeit
3.5.1 Nachhaltigkeitsmanagement mit der Balanced Scorecard
3.5.1.1 Das Grundmodell der Balanced Scorecard
3.5.1.2 Unternehmerische Nachhaltigkeit und Balanced Scorecard
3.5.1.3 Konzepte zum Nachhaltigkeitsmanagement mit der BSC
3.5.1.4 Sustainability Balanced Scorecard (SBSC)
3.5.2 AccountAbility 1000 Sustainability Framework
3.5.2.1 Planning
3.5.2.2 Accounting
3.5.2.3 Auditing and Reporting
3.5.2.4 Embedding
3.5.2.5 Stakeholder Engagement
3.5.3 Der EFQM Sustainable Excellence-Ansatz
3.5.3.1 Das „klassische“ EFQM-Modell
3.5.3.2 Der Sustainable Excellence-Ansatz im EFQM
3.5.4 Product Sustainability Assessment (PROSA)
3.5.4.1 PROSA - Methodik
3.5.4.2 PROSA – Instrumente
3.6 Umfassende nachhaltige Führungskonzepte
3.6.1 Project SIGMA
3.6.1.1 SIGMA Guiding Principles
3.6.1.2 SIGMA Management Framework
3.6.1.3 SIGMA Toolkit
3.6.2 European Corporate Sustainability Framework (ECSF)
3.6.2.1 Framing (Rahmenwerk)
3.6.2.2 Alignment (Ausrichtung)
3.6.2.3 Deployment (Einsatz)
3.6.3 Q-RES Corporate Social and Ethical Responsibility Management Modell
3.7 Kritische Reflexion zum Nachhaltigkeitsmanagement
4 Nachhaltigkeitsberichterstattung
4.1 Richtlinien und Standards im Rahmen der Nachhaltigkeitskommunikation
4.1.1 Global Reporting Initiative (GRI)
4.1.1.1 Prinzipien der Berichterstattung
4.1.1.2 Berichtsinhalt
4.1.1.3 Anwendung der GRI-Guidelines
4.1.2 AA1000 Assurance Standard (AA1000AS)
4.1.3 Sarbanes Oxley Act
4.2 Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten
4.2.1 Global Reporters Survey of Corporate Sustainability Reporting
4.2.1.1 Bewertung des Nachhaltigkeitsberichts
4.2.1.2 Key-Findings
4.2.2 Das Nachhaltigkeitsranking des IÖW
4.3 Kritische Reflexion zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
5 Nachhaltigkeitsmanagement in der Praxis
5.1 Carillion PLC
5.1.1 Allgemeine Informationen
5.1.2 Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitsmanagement
5.1.3 Organisatorische Eingliederung
5.2 Balfour Beatty PLC
5.2.1 Allgemeine Informationen
5.2.2 Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitsmanagement
5.2.3 Organisatorische Eingliederung
5.3 East Japan Railway Company
5.3.1 Allgemeine Informationen
5.3.2 Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitsmanagement
5.3.3 Organisatorische Eingliederung
5.4 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
5.4.1 Allgemeine Informationen
5.4.2 Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitsmanagement
5.4.3 Organisatorische Eingliederung
5.5 ÖBB Infrastruktur Bau AG
5.5.1 Allgemeine Informationen über das Unternehmen
5.5.2 Nachhaltige Entwicklung
5.5.2.1 Unternehmenswerte und Leitbild
5.5.2.2 Kontinuierliche Verbesserung
5.5.2.3 Normen
5.5.2.4 Kommunikation & Training
5.5.2.5 Unterstützung und Kontrolle
5.5.2.6 Reporting und externe Berichterstattung
5.5.2.7 Externe Validation
5.5.3 Organisatorische Eingliederung
5.5.4 Nachhaltigkeit im Supply Chain Management
5.6 Conclusio
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die bisher international erarbeiteten Ansätze und Methoden rund um unternehmerische Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsmanagement, -bewertung und -kommunikation darzustellen und deren Anwendbarkeit zu evaluieren.
Nachhaltige Unternehmensziele durch Werte und Richtlinien
Nachhaltige Unternehmensziele können auch durch nachhaltige Werte und Richtlinien beschrieben werden. Corporate Social Responsibility Richtlinien sind ein Set aus ökonomischen, sozialen und ethischen Bewertungskriterien, die entweder explizit ausgedrückt oder implizit von allen Organisationsmitgliedern geteilt werden und die Unternehmensidentität, -vision und -strategie definieren. Werte und Richtlinien agieren daher als beschreibende Zwecke und Ziele eines Unternehmens, welche den Einfluss der Unternehmensaktionen in die Stakeholder-Beziehungen durch Definition einer fairen Balance zwischen Stakeholder-Bedürfnissen und den diesbezüglichen Verpflichtungen seitens des Unternehmens positiv verbessert. Stakeholder haben in diesem Prozess außerdem die Möglichkeit, die angebotenen Werte und Richtlinien als Leitsätze für ökonomische und soziale Transaktionen mit dem Unternehmen anzunehmen oder abzulehnen.
Die folgenden global verbreiteten Richtlinien sollen in diesem Abschnitt näher vorgestellt werden:
• Global Compact der UNO,
• CERES Prinzipien,
• The Natural Step,
• ILO Standards und
• Bellagio Principles.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz der Nachhaltigkeitsdiskussion und definiert die Forschungsziele sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Unternehmerische Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen wie Shareholder- und Stakeholder-Orientierung und definiert die verschiedenen Facetten der Nachhaltigkeit.
3 Nachhaltigkeitsmanagement: Das Kapitel evaluiert zahlreiche Instrumente, Richtlinien und Modelle zur Messung und Steuerung von Nachhaltigkeit in Unternehmen.
4 Nachhaltigkeitsberichterstattung: Hier werden Standards wie die GRI-Guidelines sowie Bewertungsmethoden für Nachhaltigkeitsberichte analysiert.
5 Nachhaltigkeitsmanagement in der Praxis: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand von internationalen Fallstudien die praktische Anwendung und schließt mit Empfehlungen für die ÖBB Infrastruktur Bau AG ab.
Nachhaltigkeitsmanagement, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR, Stakeholder, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Performance Measurement, Balanced Scorecard, Öko-Effizienz, Umweltmanagement, Unternehmenswerte, Nachhaltigkeitsindizes, Nachhaltigkeitsstrategie, Nachhaltigkeitsbericht, Unternehmensführung.
Die Diplomarbeit untersucht aktuelle wissenschaftliche Ansätze und Instrumente zur Implementierung von Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Nachhaltigkeit, den theoretischen Grundlagen (Shareholder/Stakeholder-Ansatz), Management-Tools, Performance-Systemen und der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Ziel ist es, die internationale Methodenvielfalt rund um unternehmerische Nachhaltigkeit systematisch darzustellen und deren Nutzbarkeit für die Praxis zu evaluieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer vergleichenden Evaluierung internationaler Standards, ergänzt durch Fallstudien aus der Unternehmenspraxis.
Der Hauptteil evaluiert Strategien, Bewertungsmethoden, Performance-Management-Systeme (wie die Balanced Scorecard) und Standards für die Berichterstattung.
Zentrale Begriffe sind Corporate Sustainability, Triple Bottom Line, Performance Measurement, Nachhaltigkeitsbericht und Stakeholder-Management.
Die ÖBB Infrastruktur Bau AG dient im Praxisteil als Fallbeispiel, an dem die Anwendung der theoretischen Nachhaltigkeitstools und Managementkonzepte erörtert wird.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Nachhaltigkeitsberichterstattung ein wichtiges Instrument für Transparenz und Stakeholder-Dialog ist, jedoch über reines PR hinausgehen sollte, um internen Lernprozesse zu fördern.
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