Diplomarbeit, 2006
96 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis von Authentizität und Dokumentarfilm und untersucht, wie Authentizität im Dokumentarfilm entsteht oder entstehen kann. Anhand der Filme BLACK BOX BRD von ANDREAS VEIEL und TODESSPIEL von HEINRICH BRELOER und HORST KÖNIGSTEIN wird analysiert, welche Strategien in unterschiedlichen dokumentarischen Formen angewandt werden, um Authentizität zu erzeugen.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition des Begriffs Dokumentarfilm und einer kurzen Darstellung der Geschichte der Dokumentarfilmtheorie. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Dokumentarfilmtheorie nach HOHENBERGER gewidmet. Anschließend wird die Einordnung von BLACK BOX BRD und TODESSPIEL in die Vielfalt dokumentarischer Formen beleuchtet.
Im zweiten Kapitel wird der Begriff der Authentizität definiert und die Inszenierung von Wahrheit und Wirklichkeit im Dokumentarfilm betrachtet. Es werden verschiedene Faktoren der Authentizität und die Authentisierungsstrategien in dokumentarischen Formen und Spielfilmen analysiert.
Kapitel drei beleuchtet die Bedeutung des Mediendispositivs (Kino vs. Fernsehen) für den Dokumentarfilm. Im Anschluss erfolgt die Einführung in die Thematik der RAF und eine kurze Darstellung der Filmographie der RAF in deutschen Filmen.
Das vierte Kapitel widmet sich der Filmanalyse von TODESSPIEL. Es werden die Authentisierungsstrategien des Films im Detail analysiert, insbesondere das Re-Enactment, das Zeitzeugen-Interview, das Archivmaterial und der Ton. Eine Auswertung der Ergebnisse rundet die Analyse ab.
Im fünften Kapitel wird BLACK BOX BRD analysiert. Auch hier werden die Authentisierungsstrategien, das Re-Enactment, das Zeitzeugen-Interview, das Archivmaterial, der Ton und die Auswertung der Ergebnisse betrachtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von Authentizität im Dokumentarfilm und die Untersuchung verschiedener Authentisierungsstrategien. Besondere Bedeutung haben dabei die Filme BLACK BOX BRD und TODESSPIEL sowie die Darstellung der terroristischen Vereinigung „Rote Armee Fraktion“ (RAF). Die Arbeit thematisiert die Bedeutung des Mediums (Kino vs. Fernsehen) für die Inszenierung von Authentizität und die Entwicklung des Begriffs der Authentizität im Kontext des Dokumentarfilms.
Durch Strategien wie Re-Enactments, Zeitzeugen-Interviews, die Verwendung von Archivmaterial und die gezielte Tongestaltung.
„Black Box BRD“ ist ein Kinofilm von Andreas Veiel, während „Todesspiel“ ein Fernsehfilm von Heinrich Breloer ist; beide nutzen unterschiedliche dokumentarische Formen.
Das Medium beeinflusst das Mediendispositiv und damit die Wahrnehmung und Inszenierung von Wirklichkeit beim Zuschauer.
Beide Filme setzen sich mit der Geschichte und den Auswirkungen der terroristischen Vereinigung „Rote Armee Fraktion“ (RAF) auseinander.
Es ist die szenische Nachstellung historischer Ereignisse, um diese für den Zuschauer erfahrbar und „authentisch“ zu machen.
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