Examensarbeit, 2005
101 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung der Sprache in Drehbuchtexten für „Dokumentations- und Ausbildungsfilme“ der NVA, die in der DDR zwischen 1961 und 1965 produziert wurden. Ziel der Untersuchung ist es, die sprachlichen Besonderheiten dieser Textsorte zu analysieren und deren Funktion im Kontext der politischen Agitation in der und für die NVA zu beleuchten.
Kapitel 2 erläutert den Gegenstand und die Zielsetzung der Arbeit, sowie das Vorgehen und den Textkorpus. Kapitel 3 beleuchtet das kommunikative Umfeld der Filmtexte und geht auf die politische Situation in der DDR, die Rolle der NVA und die Verwendung von Filmen als Propagandainstrument ein. Kapitel 4 beschäftigt sich mit linguistischen und medienwissenschaftlichen Vorüberlegungen, wie dem Zusammenhang von Politik, Ideologie und Sprache, der politischen Sprache, der Ideologiesprache und ihren Charakteristika, sowie dem varietätenlinguistischen Status der Sprache in den NVA-Filmen. In Kapitel 5 werden empirische Untersuchungen von Drehbuchtexten für „Dokumentationsfilme“ durchgeführt. Dabei werden die Inhalte der ausgewählten Filme beschrieben und die Schlagwörter und Neologismen in den Drehbüchern analysiert.
NVA, DDR, politische Agitation, Propaganda, Sprache, Ideologie, Feindbildkonstruktion, Schlagwörter, Neologismen, Soldatensprache, Kommunikation, Filmdrehbuch, Dokumentationsfilm.
Er drückt den ideologischen Anspruch der NVA aus, Sprache gezielt als Instrument der politischen Agitation und Bewusstseinssteuerung einzusetzen.
Sie dienten als Propagandainstrumente zur Ausbildung, zur Legitimation der Armee und zur Konstruktion von Feindbildern.
NVA-Sprache war stark durch militärische Fachbegriffe, politische Schlagworte der SED und spezifische Neologismen geprägt.
Eine Einrichtung, die speziell Ausbildungsfilme, Armeefilmschauen und Dokumentationen für die politische Indoktrination produzierte.
Durch gezielten Einsatz von Schlagworten und abwertenden Begriffen in den Filmdrehbüchern wurde ein klares politisches Freund-Feind-Schema vermittelt.
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