Examensarbeit, 2003
71 Seiten, Note: 2
1 OFFENER UNTERRICHT
1.1 BEDEUTUNG DES BEGRIFFS
1.2 FORMEN DES OFFENEN UNTERRICHTS
1.2.1 Wochenplanunterricht
1.2.2 Freie Arbeit
1.2.3 Projektunterricht
1.2.4. Werkstattunterricht
2 DAS STATIONENLERNEN
2.1 BEDEUTUNG DES BEGRIFFS
2.2 URSPRUNG UND ENTWICKLUNG
2.3 AUSGANGSPUNKT
2.3.1 Veränderte Kindheit
2.3.2 Grundsätze des Lernens
2.4 PÄDAGOGISCHES KONZEPT
2.4.1 Selbstgesteuertes Lernen
2.4.1.1 Begriffsdefinition
2.4.1.2 Was ist Selbstgesteuertes Lernen?
2.4.1.3 Relevanz für den Unterricht
2.4.1.4 Voraussetzungen und Ziele
2.4.2 Innere Differenzierung
2.4.2.1 Begriffsklärung
2.4.2.2 Ziele und Bedeutung für den Unterricht
2.4.3 Handlungsorientierung
2.5 ORGANISATION UND AUFBAU
2.6 ROLLE DER LEHRERIN
2.7 MÖGLICHKEITEN UND CHANCEN
2.8 MÖGLICHE PROBLEME
1 METHODOLOGISCHE VORBEMERKUNGEN
1.1 TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG
1.2 BEGRÜNDUNG DER METHODENWAHL
1.3 AUFTRETENDE PROBLEME
2 ANALYSE DES BEDINGUNGSFELDES
2.1 SITUATION DER SCHULE
2.2 SITUATION IN DER KLASSE
3 ANALYSE DER METHODENUMSETZUNG
3.1 AUSWAHL DER THEMEN
3.2 EINSATZ VON STATIONSARBEIT
3.3 BESCHREIBUNG DER ARBEITSSTATIONEN
3.3.1 Inhaltliche Zusammenstellung der Stationen
3.3.2 Räumliche Anordnung
3.3.3 Organisation
3.4 UMSETZUNG DES PÄDAGOGISCHEN KONZEPTS
3.4.1 Aspekt der Differenzierung …
3.4.1.1 … bezüglich der Interessen
3.4.1.2 … bezüglich des Lerntempos
3.4.1.3 … bezüglich der Lernkanäle und Lernwege
3.4.2 Aspekt der Selbststeuerung
3.4.2.1 Selbstständiges Lernen und zeitliche Organisation
3.4.2.2 Mitbestimmen der Inhalte
3.4.2.3 Eigenständiges Problemlösen
3.4.2.4 Selbstständige Lernkontrolle
3.4.3 Handlungsorientierung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterrichtsmethode des Stationenlernens im Anfangsunterricht, um zu analysieren, inwieweit dieses Konzept selbstständiges Lernen fördern und eine individuelle Binnendifferenzierung ermöglichen kann. Hierbei wird der Fokus auf die empirische Beobachtung in einer zweiten Schuljahrgangsklasse gelegt, um die praktische Umsetzung der pädagogischen Ziele mit den theoretischen Anforderungen zu vergleichen.
1.2.1 Wochenplanunterricht
In einem, meist von der Lehrerin erstellten, Wochenplan wird festgelegt, welche Pflicht- und Wahlaufgaben die Schülerinnen in einem bestimmten Zeitrahmen erledigen sollen – bzw. können. Die Kinder können anhand des Wochenplans frei wählen, in welcher Reihenfolge, welchem Tempo und welcher Sozialform sie die Aufgaben bearbeiten wollen.
Die Lehrerin hat die Rolle der Beraterin und der Helferin, die den Kindern bei Fragen zur Seite steht.
Die eigentliche Idee des Wochenplans ist, dass „der Lehrer nach und nach mit seinen Vorgaben zurück[tritt] und ermöglicht, dass der Schüler schrittweise Aufgaben für den Wochenplan selbst auswählt und selbstverantwortlich die freie Zeit nutzt“ (Peschel, 2002, S. 13). Die Aufgaben beziehen sich dabei zumeist auf ein im Unterricht aktuelles Thema, das entweder neu erarbeitet oder vertieft werden soll.
1 OFFENER UNTERRICHT: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Offenen Unterrichts als Sammelbegriff für Reformansätze, die Schülerorientierung und Selbsttätigkeit in den Mittelpunkt stellen.
2 DAS STATIONENLERNEN: Hier werden das pädagogische Konzept, der Ursprung sowie die methodischen Grundsätze des Stationenlernens, wie Selbststeuerung und Differenzierung, theoretisch fundiert dargestellt.
1 METHODOLOGISCHE VORBEMERKUNGEN: Dieser Abschnitt begründet die Wahl der teilnehmenden Beobachtung als qualitative Forschungsmethode zur Analyse der Unterrichtssituation.
2 ANALYSE DES BEDINGUNGSFELDES: Dieses Kapitel beschreibt die schulischen Rahmenbedingungen sowie die heterogene Zusammensetzung der untersuchten zweiten Klasse.
3 ANALYSE DER METHODENUMSETZUNG: Hier erfolgt eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich Themenwahl, Stationsorganisation und der Umsetzung zentraler Konzepte wie Differenzierung und Handlungsorientierung.
Stationenlernen, Offener Unterricht, Selbstgesteuertes Lernen, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Grundschule, Anfangsunterricht, Lernumgebung, Teilnehmende Beobachtung, Lehrerrolle, Selbstkontrolle, Unterrichtsmethoden, Lernwege, Lerntempo, Grundschuldidaktik
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Unterrichtsmethode „Stationenlernen“ im Anfangsunterricht der Grundschule und untersucht, wie dieses Konzept praktisch umgesetzt wird.
Zentrale Felder sind die theoretischen Grundlagen des offenen Unterrichts, die Konzepte der Selbststeuerung und Binnendifferenzierung sowie die empirische Analyse von Unterrichtspraktiken.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob und inwieweit das theoretische Konzept des Stationenlernens in einer realen zweiten Klasse umgesetzt werden kann und welche Chancen oder Probleme dabei entstehen.
Die Autorin nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung in Kombination mit begleitenden Lehrer-Schüler-Interviews, um das Unterrichtsgeschehen aus einer interpretativen Perspektive zu analysieren.
Der Hauptteil analysiert die konkrete methodische Umsetzung in der Klasse 2b, inklusive der Beschreibung der Arbeitsstationen und der Evaluation von Differenzierungsaspekten.
Wichtige Begriffe sind Stationenlernen, selbstgesteuertes Lernen, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Grundschule und teilnehmende Beobachtung.
Der wesentliche Unterschied liegt laut der Autorin darin, dass die Schülerinnen bei der Methode ein Gesamtangebot an Aufgaben haben, aus dem sie frei wählen können, anstatt im vorgegebenen Gleichschritt zu arbeiten.
Die Lehrkraft agiert nicht als Wissensvermittlerin im Zentrum, sondern nimmt die Rolle einer Beraterin, Mentorin und Moderatorin ein, die den Lernprozess indirekt begleitet.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Stationenlernen in der Praxis trotz des hohen Vorbereitungsaufwandes möglich ist und eine angenehmere Lernatmosphäre schafft, die individuelle Förderung begünstigt.
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