Diplomarbeit, 2005
112 Seiten, Note: gut
1 EINFÜHRUNG
2 WISSENSMANAGEMENT
2.1 EMPIRISCHE PHÄNOMENE
2.1.1 Wissen als vierter Produktionsfaktor
2.1.2 Gesellschaftlicher Wandel
2.1.3 Differenz von Buch- und Marktwert
2.1.4 Anstieg des Wissensangebots
2.1.5 Fragmentierung von Wissen
2.1.6 Dezentralisierung von Wissen
2.1.7 Personal- und Wissensfluktuation
2.2 GRUNDLAGEN UND ÜBERBLICK
2.2.1 Zeichen, Daten, Informationen, Wissen
2.2.1.1 Terminologie
2.2.1.2 Eigenschaften von Wissen
2.2.1.3 Arten von Wissen
2.2.2 Organisationales Lernen
2.2.3 Lernende Organisation
2.2.4 Wissensmanagement
2.3 GRUNDLAGEN DES STRATEGISCHEN MANAGEMENTS
2.3.1 Marktorientierte Strategie (market based view)
2.3.2 Ressourcenorientierte Strategie (resource based view)
2.4 WISSENSMANAGEMENT UND KERNKOMPETENZ
2.4.1 Einordnung im strategischen Management
2.4.2 Wissen, Kompetenzen, Kernkompetenzen und dynamische Kompetenzen
2.5 EMPIRISCHE STUDIEN
2.5.1 Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
2.5.2 Studie des Unternehmensberatung McKinsey & Company
2.5.3 Studie der National Chung Cheng University, Taiwan
3 PROZESSMANAGEMENT
3.1 FUNKTIONSORIENTIERUNG VERSUS PROZESSORIENTIERUNG
3.2 TERMINOLOGISCHE GRUNDLAGEN
3.2.1 Prozesse und Geschäftsprozesse
3.2.2 Prozessarten
3.2.3 Prozessmanagement
3.2.4 Prozessmanagement und Business Reengineering
3.3 PROZESSMANAGEMENT UND KERNKOMPETENZ
3.4 EXPLORATIVE STUDIEN
3.4.1 Geschäftsprozessmanagement 2003 – Umfrage Status quo
3.4.2 Business Process Report 2004
4 INTERDEPENDENZEN UND SYNERGIEN
4.1 KONNEX AUS GESCHÄFTSPROZESSEN UND WISSEN
4.1.1 Abgrenzung der Untersuchungsobjekte und -dimensionen
4.1.2 Prozessschritt
4.1.3 Geschäftsprozess
4.1.4 Wertschöpfungskette
4.1.5 Ergebnis
4.2 PROZESS „WISSENSMANAGEMENT“
5 INTEGRIERTES VORGEHENSMODELL
5.1 VORÜBERLEGUNGEN
5.1.1 Zielsetzung
5.1.2 Vorgehensweise
5.2 MODELLRAHMEN
5.3 KONZEPTANALYSEN
5.3.1 Konzepte des Wissensmanagements
5.3.1.1 Knowledge Process Reengineering nach ALLWEYER
5.3.1.2 Gestaltungsorientierter Ansatz nach AMELINGMEYER
5.3.1.3 Business Knowledge Management nach BACH
5.3.1.4 Geschäftsprozessorientiertes Wissensmanagement nach HEISIG
5.3.1.5 Knowledge Chain nach HOLSAPPLE und SINGH
5.3.1.6 Wissensmarkt nach NORTH
5.3.1.7 Integratives Wissensmanagement nach PAWLOWSKY und REINHARDT
5.3.1.8 Bausteine des Wissensmanagement nach PROBST ET AL.
5.3.1.9 Vier Akte zum Wissensmanagement nach SCHÜPPEL
5.3.1.10 The 10-Step Knowledge Management Road Map nach TIWANA
5.3.1.11 Referenzmodell Wissensmanagement nach WARNECKE et al.
5.3.1.12 Systemisches Wissensmanagement nach WILLKE
5.3.2 Konzepte des Prozessmanagements
5.3.2.1 Prozessorientierte Organisationsgestaltung nach BECKER et al.
5.3.2.2 Business Engineering nach ÖSTERLE
5.3.2.3 ARIS – House of Business Engineering nach SCHEER
5.4 KONZEPTSYNTHESE
5.4.1 Strategieableitung
5.4.1.1 Prozessmanagementstrategie
5.4.1.2 Wissensmanagementstrategie
5.4.2 Aufgaben
5.4.2.1 Zukünftige, operative Wissensbasis ableiten
5.4.2.2 Wissensziele (re-)definieren
5.4.2.3 Prozessziele (re-)definieren
5.4.2.4 Prozessperformance messen
5.4.2.5 Wissensbasis bewerten
5.4.2.6 Wissensbasis analysieren
5.4.2.7 Wissen identifizieren
5.4.2.8 Prozesse modellieren
5.4.2.9 Prozesse analysieren
5.4.2.10 Maßnahmen ableiten
5.4.2.11 Wissen entwickeln
5.4.2.12 Wissen erwerben
5.4.2.13 Wissen verteilen
5.4.2.14 Wissen nutzen
5.4.2.15 Wissen selektieren
5.4.2.16 Wissen bewahren
5.4.2.17 Prozesse technisch implementieren
5.4.2.18 Prozesse auf Mitarbeiterebene implementieren
5.4.2.19 Aufbauorganisation gestalten
5.4.2.20 Feedback ermöglichen
5.4.3 Rahmenbedingungen
5.4.3.1 Analyse der Rahmenbedingungen
5.4.3.2 Schaffung von Hygienefaktoren
5.4.3.3 Schaffung von Motivatoren
5.4.4 Vorgehensmodell
6 RESÜMEE UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Konzeption eines integrierten Vorgehensmodells, das Prozess- und Wissensmanagement verbindet, um Synergieeffekte durch deren gemeinsame Anwendung zu realisieren und so den unternehmerischen Erfolg zu sichern.
2.1.1 Wissen als vierter Produktionsfaktor
Der große Stahlproduzent Bethlehem in Pennsylvania benötigte drei bis vier Mannstunden zur Herstellung einer Tonne Stahl. In der Zwischenzeit hat Nucor Steel in Charlotte ein Verfahren entwickelt, das den Einsatz hoch entwickelter Computer voraussetzt und zu der Produktion einer Tonne Stahl in lediglich 45 Mannminuten befähigt.
Diese Anekdote von STEWART (1998, S. 31) illustriert die Entwicklung der Produktion in den vergangenen Dekaden: Klassische Produktionsfaktoren, wie Arbeit, Kapital und Boden, werden zunehmend durch Wissen substituiert. Wissen ist keine Ressource mehr, die die übrigen Faktoren ausschließlich zusammenhält, sondern als eigenständiger Faktor selbst in das Produkt eingeht (produktionsorientierte Sicht).
Ein weiteres Beispiel stellt Moore’s Gesetz dar, nach dem sich die Packungsdichte von Platinen alle achtzehn Monate verdoppelt und welches bis heute noch Gültigkeit besitzt. Zurückzuführen ist eine derartige Entwicklung nicht auf einen Mehreinsatz von Silizium oder Transistoren, sondern auf eine intelligentere Konstruktion der Prozessoren und der zur Produktion benötigten Apparaturen. In diesem Fall werden keine Rohstoffe ersetzt, sondern das Produkt als solches durch das „Einfließen“ von Wissen aufgewertet.
Insgesamt ist „Wissen“ neben den drei tradierten Produktionsfaktoren zum Vierten avanciert (vgl. PICOT, 1990, S. 7).
1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz von Wissens- und Prozessmanagement und stellt das Ziel der Arbeit vor, Synergien beider Konzepte in einem integrierten Vorgehensmodell zu nutzen.
2 WISSENSMANAGEMENT: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen, definiert zentrale Begriffe und analysiert die strategische Bedeutung von Wissen im Kontext des organisationalen Lernens.
3 PROZESSMANAGEMENT: Hier werden Grundlagen des Prozessmanagements erarbeitet, der Wandel von der funktionsorientierten zur prozessorientierten Betrachtungsweise dargelegt und der strategische Nutzen für Unternehmen aufgezeigt.
4 INTERDEPENDENZEN UND SYNERGIEN: Das vierte Kapitel untersucht die wechselseitigen Beziehungen zwischen Wissen und Prozessen und begründet die Notwendigkeit einer integrativen, synergetischen Betrachtung.
5 INTEGRIERTES VORGEHENSMODELL: Das Hauptkapitel analysiert bestehende Konzepte, entwickelt einen systemtheoretischen Modellrahmen und synthetisiert diesen schließlich zu einem konkreten Vorgehensmodell für die Praxis.
6 RESÜMEE UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Integration von Wissens- und Prozessmanagement.
Wissensmanagement, Prozessmanagement, Vorgehensmodell, Geschäftsprozesse, Wissensbasis, Synergieeffekte, Organisationales Lernen, Wissensspirale, Strategisches Management, Kernkompetenzen, Prozessmodellierung, Wissensgenerierung, Wissensnutzung, Unternehmenswert, Integratives Vorgehensmodell
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Wissensmanagement und Prozessmanagement, um Synergieeffekte zu nutzen, die bei einer getrennten Betrachtung verloren gehen.
Die Arbeit fokussiert auf die theoretischen Fundamente von Wissens- und Prozessmanagement, deren wechselseitige Abhängigkeiten sowie die Entwicklung eines praktischen Modells zu deren Einführung.
Das primäre Ziel ist die Konzeption eines integrierten Vorgehensmodells, das Unternehmen als Anleitung dient, Wissens- und Prozessmanagement gemeinsam erfolgreich zu implementieren.
Die Arbeit nutzt einen systemtheoretischen Ansatz sowie eine vergleichende Analyse bestehender Managementkonzepte, um daraus eine eigenständige Modellsynthese abzuleiten.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen beider Disziplinen und deren Interdependenzen analysiert, gefolgt von einer detaillierten Konzeptanalyse und der schrittweisen Konstruktion eines integrierten Vorgehensmodells.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wissensmanagement, Prozessmanagement, Vorgehensmodell, Geschäftsprozesse, Wissensbasis und Synergieeffekte charakterisiert.
Das Modell von NORTH betrachtet Wissensmanagement metaphorisch als Markt, auf dem Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen, und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Rollen der Akteure (Wissensnachfrager, -anbieter, -mittler).
Der Prozessschritt ist die kleinste betrachtete Einheit der prozessualen Perspektive und dient als Untersuchungsobjekt, um den konkreten Einfluss des Wissensmanagements auf operative Tätigkeiten zu beleuchten.
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