Bachelorarbeit, 2019
39 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit untersucht, ob die SPD noch eine Volkspartei im theoretischen Kontext ist und welche Ursachen für die jüngsten Wahlverluste der Partei verantwortlich sind. Dabei wird analysiert, ob die Gründe eher in einem generellen gesellschaftspolitischen Wandel zu finden sind oder ob die SPD selbst eine wesentliche Mitverantwortung trägt.
Das zweite Kapitel dieser Arbeit definiert zunächst die Kriterien, die eine Volkspartei ausmachen, und untersucht, ob die SPD diese Kriterien noch erfüllt. Es wird die Mitgliederstruktur der SPD analysiert und anhand der Wählerzahlen seit 2005 festgestellt, dass die SPD den Status einer Volkspartei im theoretischen Sinne nicht mehr erfüllt.
Kapitel drei befasst sich mit den allgemeinen Ursachen des Wahlverlustes, die nicht nur die SPD, sondern auch andere Volksparteien in Europa betreffen. Der gesellschaftliche Wandel mit seiner zunehmenden Individualisierung und Fragmentierung wird als wichtiger Faktor betrachtet. Außerdem wird die Kritik am bestehenden Parteiensystem und die wachsende Bedeutung rechtspopulistischer Parteien im Kontext der Globalisierung erörtert.
Kapitel vier konzentriert sich auf die SPD-spezifischen Gründe für die Wahlverluste. Insbesondere die Auswirkungen der Arbeitsmarktreformen, wie der Agenda 2010 und Hartz 4, auf das Wählerbild der SPD werden untersucht. Darüber hinaus werden die Folgen der großen Koalition und die Rolle der Personalpolitik in der SPD analysiert.
Volkspartei, SPD, Wahlverluste, Gesellschaftlicher Wandel, Individualisierung, Kritik am Parteiensystem, Globalisierungsängste, Rechtspopulismus, Agenda 2010, Hartz 4, Große Koalition, Personalpolitik, Mitgliederstruktur, Wählerverhalten.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die SPD aufgrund sinkender Wählerzahlen und einer veränderten Mitgliederstruktur die theoretischen Kriterien einer Volkspartei kaum noch erfüllt.
Die Arbeitsmarktreformen (Hartz IV) führten zu einem massiven Vertrauensverlust bei der Stammwählerschaft und belasten das Profil der Partei bis heute.
Gründe sind der gesellschaftliche Wandel, zunehmende Individualisierung, Globalisierungsängste und der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien.
Die ständige Koalitionsbereitschaft erschwerte die politische Profilierung und führte dazu, dass die SPD als Teil des "Establishments" wahrgenommen wurde.
Die Akzeptanz der Führungspersönlichkeiten in der Gesellschaft ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg oder Misserfolg bei Wahlen.
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