Magisterarbeit, 2005
142 Seiten, Note: 2
Die Magisterarbeit befasst sich mit der Rolle der Zivilgesellschaft im indonesischen Demokratisierungsprozess. Sie untersucht, wie die Zivilgesellschaft an der Demokratisierung Indonesiens beteiligt war und welche Rolle sie in der Zukunft spielen könnte. Die Arbeit setzt sich mit den verschiedenen Phasen des indonesischen Demokratisierungsprozesses auseinander und analysiert den Einfluss der Zivilgesellschaft auf die politische Entwicklung des Landes.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Gegenstand der Arbeit, die Forschungsfrage und die Forschungsmethodik erläutert. Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen der Arbeit. Es wird der Begriff der Demokratie definiert und die akteursorientierte Perspektive der Transitionsforschung vorgestellt. Kapitel 3 analysiert den indonesischen Demokratisierungsprozess aus akteurstheoretischer Perspektive. Es werden die verschiedenen politischen Systeme Indonesiens seit 1950 vorgestellt und die Rolle der verschiedenen Akteure, insbesondere der Zivilgesellschaft, im Demokratisierungsprozess analysiert. Kapitel 4 befasst sich mit dem Status Quo des indonesischen Demokratisierungsprozesses und beleuchtet die Rolle der Zivilgesellschaft in der aktuellen politischen Situation Indonesiens. Das Kapitel behandelt die Wahlen 2004 und analysiert die Präsidentschaft Yudhoyono. Es werden die Chancen und Herausforderungen der Zivilgesellschaft in Indonesien beleuchtet.
Zivilgesellschaft, Demokratisierung, Indonesien, Transitionsforschung, Akteure, politische Entwicklung, Wahlen, Präsidentschaft, Chancen, Herausforderungen
Die Zivilgesellschaft fungiert als Motor für Reformen und als Kontrollinstanz gegenüber staatlicher Macht, insbesondere nach dem Sturz Suhartos 1998.
Der Rücktritt des langjährigen Diktators Suharto am 21. Mai 1998 war der entscheidende erste Schritt in Richtung einer demokratischen Zukunft.
Dazu zählen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), religiöse Gruppen, studentische Bewegungen und intellektuelle Foren wie das Forum Demokrasi.
Die Arbeit untersucht Fälle wie den KPU-Skandal, um zu zeigen, dass zivilgesellschaftliche Akteure auch in Korruption oder undemokratische Praktiken verwickelt sein können.
Die Wahlen 2004 und die Präsidentschaft Yudhoyonos werden als Phase der Konsolidierung analysiert, in der sich neue Chancen und alte Risiken gegenüberstanden.
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