Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemaufriss und Relevanz für die Pflege
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
1.3 Begriffsdefinitionen
1.3.1 Palliative Care (Palliativpflege)
1.3.2 pädiatrische Palliativpflege
1.3.3 Palliativ und Hospiz
1.3.3 Coping
2 Methodik
2.1 Systematische Literaturrecherche
2.1.1 Suchhilfen
2.1.2 Suchbegriffe
2.1.3 Ein- und Ausschlusskriterien
2.2 Einschätzung der Literatur
3 Ergebnisse
3.1 tabellarische Darstellung der Literatur
3.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
3.2.1 Gegenseitige institutionelle Unterstützung
3.2.2 Nachbesprechung
3.2.3 Sprechen und gehört werden
3.2.4 Spirituelle Ressourcen
3.2.5 Selbstfürsorge
3.2.6 Emotionen und Reflexion
3.2.7 Erfahrungen
3.2.8 Distanzierung
3.2.9 Rückmeldung
3.2.10 Alkoholkonsum
4 Diskussion
5 Limitationen
6 Schlussfolgerung
7 Literaturverzeichnis
9 Anhang
9.1 Suchprotokoll
9.2 Flussdiagramm der Studienselektion
9.3 Beurteilungshilfen
9.4 ausgefüllte Beurteilungshilfen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zu den Bewältigungsstrategien von Pflegepersonen in der pädiatrischen Palliativpflege zu analysieren und die Relevanz dieses Themas für den Pflegealltag aufzuzeigen. Dabei wird primär untersucht, welche Unterstützungsmöglichkeiten Pflegepersonen bei der Betreuung sterbender Kinder und Jugendlicher zur Verfügung stehen und wie diese genutzt werden können, um die eigene psychische und physische Gesundheit zu bewahren.
3.2.1 Gegenseitige institutionelle Unterstützung
Pflegepersonen, die in die Betreuung von sterbenden Kindern und Jugendlichen eingebunden sind, bedürfen Trost und Hilfestellung durch andere. Viele Pflegepersonen geben an, dass ihnen die Unterstützung durch ihre KollegInnen dabei hilft, eine bessere Versorgung zu gewährleisten und die Atmosphäre um die PatientInnen etwas leichter zu ertragen. Durch eine gegenseitige Entlastung erhalten weniger erfahrene Pflegekräfte die Möglichkeit, sich an diejenigen zu wenden, die über mehr Erfahrung mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen am Lebensende verfügen. Sie werden von ihnen praktisch angeleitet und emotional unterstützt. Erfahrenere MitarbeiterInnen dienen auch als Quelle des Wissens über Maßnahmen oder Strategien, die zur Bewältigung schwieriger Umstände ergriffen werden können (Riotte, Kukora, Keefer & Firn, 2017, S. 3; Furingsten, Sjögren & Forsner, 2015, S.183).
Trotz der gegenseitigen Unterstützung, die jedoch nicht in allen Institutionen angeboten wird, tragen Pflegepersonen oftmals ihre Gefühle mit nach Hause. Eine unzureichende oder ausbleibende emotionale, psychologische und soziale Unterstützung führt dazu, dass sich die Betroffenen alleine und gestresst fühlen. Die gegenseitige Hilfestellung ist von Wichtigkeit, da nur so eine wirksame Pflege, intensive Beziehung zu den PatientInnen und deren Familien und ein eigenes emotionales Wohlergehen ermöglicht werden kann (McConnell, Scott & Porter, 2016, S. 12; Stayer & Lockhart, 2016, S. 354). Pearson (2013, S. 204), welcher für seine Untersuchungen die pädiatrische Onkologie wählte, berichtet darüber, dass Personalprobleme oder eine mangelnde Nachfrage an Unterstützung oftmals die Möglichkeit der Bewältigung erschweren.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problematik der Betreuung sterbender Kinder und Jugendlicher dar und begründet die Relevanz von Coping-Strategien für das Pflegepersonal.
2 Methodik: Hier wird der Prozess der systematischen Literaturrecherche beschrieben, einschließlich der Suchhilfen, Suchbegriffe und der Kriterien für die Auswahl der Studien.
3 Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert eine tabellarische Übersicht der ausgewählten Literatur und fasst zentrale Themen wie institutionelle Unterstützung, Nachbesprechung und Selbstfürsorge zusammen.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch bewertet, wobei auf die Herausforderungen bei der Integration von Bewältigungsstrategien in den Pflegealltag eingegangen wird.
5 Limitationen: Hier werden die Grenzen der Arbeit benannt, insbesondere die Schwierigkeit, spezifische Literatur zur pädiatrischen Palliativpflege zu finden.
6 Schlussfolgerung: Das Kapitel unterstreicht die Notwendigkeit, Coping-Strategien stärker im Arbeitsalltag und in der Ausbildung zu verankern, um die Qualität der Pflege sicherzustellen.
Coping, Pflege, Pädiatrie, Palliativpflege, Bewältigungsstrategien, Sterbebegleitung, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, emotionale Unterstützung, Burn-out, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Reflexion, Selbstfürsorge, Kinderhospiz, Pflegepersonen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Bewältigungsstrategien, die Pflegepersonen bei der belastenden Betreuung von Kindern und Jugendlichen am Lebensende anwenden, um ihre psychische und physische Gesundheit zu erhalten.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Formen des Coping, wie etwa institutionelle Unterstützung, Nachbesprechungen, spirituelle Ressourcen, Selbstfürsorge sowie der Umgang mit Emotionen und Reflexion im Arbeitskontext.
Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren und aufzuzeigen, welche Coping-Strategien Pflegepersonen im Bereich der pädiatrischen Palliativpflege zur Verfügung stehen.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in Fachdatenbanken wie CINAHL und MEDLINE durchgeführt, ergänzt durch die „Berrypicking-Methode“, wobei insgesamt 13 Studien qualitativ analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Literaturrecherche sowie die detaillierte Darstellung und Zusammenfassung der Studienergebnisse bezüglich unterschiedlicher Bewältigungsansätze.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Coping, Pädiatrie, Palliativpflege, Sterbebegleitung, emotionale Unterstützung und Selbstfürsorge charakterisieren.
Nachbesprechungen werden als essenziell erachtet, da sie den Austausch über belastende Erfahrungen ermöglichen und den Pflegenden das Gefühl geben, mit ihren Emotionen nicht alleine zu sein.
Institutionelle Unterstützung, wie etwa durch kollegiale Hilfe oder Supervision, ist entscheidend, um Burn-out vorzubeugen und die Betreuungsqualität für die PatientInnen und deren Familien dauerhaft aufrechtzuerhalten.
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