Diplomarbeit, 2018
90 Seiten, Note: 1,0
1 SPRACHERWERB
1.1 Begriffe und Definitionen
1.1.1 Sprache
1.1.2 Erwerb von Sprache
1.1.3 Muttersprache
1.2 Das Problem des Spracherwerbs
1.2.1 Der Spracherwerb ist kein Kinderspiel
1.2.2 Das Lernziel der kleinen Kinder
1.3 Gedächtnis
1.3.1 Aufbau des Gedächtnisses
1.3.2 Die Phasen der Informationsverarbeitung
1.3.3 Erinnern und Vergessen
1.3.4 Denken und Sprache
1.4 Lernen
1.4.1 Wie lernen Kinder eine Sprache
1.4.2 Die Kindersprache
1.4.3 Lernmethoden
1.4.4 Vorteile von mehreren Sprachen
1.4.5 Nachteile von mehreren Sprachen
1.5 Aufgabe der Lehrer und Erzieher
1.6 Zusammenfassung
2 ENTWICKLUNG
2.1 Begriffserklärung
2.1.1 Sprachentwicklung
2.2 Sprachentwicklung
2.2.1 Sprachentwicklung im Kindes- und Jugendalter
2.2.2 Sprachentwicklung im Kontext von Mehrsprachigkeit
2.2.3 Phänomene der Sprachentwicklung bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen
2.3 Störungen und Förderung der Sprachentwicklung
2.3.1 Störungen der Sprachentwicklung bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen
2.3.2 Förderung der Sprachentwicklung
2.3.3 Mehrsprachigkeit bei Kindern und Jugendlichen: Förderung von Deutsch als Zweitsprache
2.4 Sprachentwicklung und kognitive Sprachverarbeitung
2.4.1 Mehrsprachigkeit: Sprachevolution und kognitive Sprachverarbeitung
2.5 Einflüsse in der Sprachentwicklung
2.5.1 Familiäre und Institutionelle Einflüsse auf die Sprachentwicklung mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher
2.6 Zusammenfassung Sprachentwicklung
3 MEHRSPRACHIGKEIT
3.1 Begriffe und Definitionen
3.1.1 Muttersprache, Erstsprache
3.1.2 Familiensprache, Umgebungssprache, Nichtumgebungssprache
3.1.3 Zweitsprache, Fremdsprache
3.1.4 Zweisprachigkeit – Bilingualismus
3.1.5 Mehrsprachigkeit
3.2 Mehrsprachige Erwerbsformen
3.2.1 Simultane vs. Sukzessive Mehrsprachigkeit
3.2.2 Natürliche vs. Kulturelle Mehrsprachigkeit
3.2.3 Additive vs. Subtraktive Mehrsprachigkeit
3.3 Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Migrationshintergrund
3.3.1 Bildungssituation von SchülerInnen mit Migrationshintergrund
3.4 Der Einfluss der Mehrsprachigkeit
3.4.1 Einfluss der Mehrsprachigkeit auf das Denken
3.4.2 Einfluss der Mehrsprachigkeit auf das Träumen
3.4.3 Einfluss der Mehrsprachigkeit auf das Zählen und Rechnen
3.5 Mythen, Vorteile und Nachteile
3.5.1 Mythen
3.5.2 Vorteile und Nachteile einer Mehrsprachigen Erziehung
3.6 (Schein) Probleme in der Erziehung
3.6.1 Sprachverweigerung
3.6.2 Semilinguismus – doppelte Halbsprachigkeit
3.6.3 Sprachmischungen und Interferenzen
3.6.4 Code-Switching
3.7 Zusammenfassung
4 REZEPTIVER TEIL
4.1 Statistiken
5 SCHLUSSWORT
Die Diplomarbeit untersucht das Thema Mehrsprachigkeit und deren Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie beleuchtet sowohl die theoretischen Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung als auch die praktischen Erfahrungen mehrsprachig aufgewachsener Jugendlicher, um ein Verständnis für die Herausforderungen und Potenziale dieser Lebensrealität zu schaffen.
1.2.1 Der Spracherwerb ist kein Kinderspiel
Das Erlernen einer Sprache ist kein Kinderspiel. Viele Menschen denken jedoch, dass es nicht schwer ist eine Sprache zu lernen. Der Weg zum Ziel ist voller Hindernisse und Parcours. Das Ziel dieses Lernprozesses wird von fast allen Kindern gleichzeitig erworben. Kinder müssen sich langsam vorwärtsbewegen. Dabei ist es wichtig, dass Eltern die Kinder bei ersten kleinen Versuchen und Zielen loben und ermutigen weiter zu üben. Dies fördert die Motivation. Eine Erstsprache zu erwerben ist herausfordernd.20
Alle Kinder erreichen das Ziel, die Muttersprache, die auch als Erstsprache bezeichnet wird, zu beherrschen.21
1 SPRACHERWERB: Dieses Kapitel erläutert psychologische Grundlagen des Spracherwerbs, das Gedächtnis, das Lernen sowie die Bedeutung der Sprache für Kinder.
2 ENTWICKLUNG: Hier wird der Prozess der Sprachentwicklung bei Kindern und Jugendlichen sowie die Auswirkungen und Förderung von Mehrsprachigkeit detailliert analysiert.
3 MEHRSPRACHIGKEIT: Das Kapitel definiert verschiedene Formen der Mehrsprachigkeit und diskutiert Vorurteile, Mythen sowie die Erziehung in mehrsprachigen Kontexten.
4 REZEPTIVER TEIL: Dieser Abschnitt präsentiert die Ergebnisse von Interviews mit vier Jugendlichen, die mit mehreren Sprachen aufgewachsen sind, inklusive statistischer Auswertungen.
5 SCHLUSSWORT: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert den gesamten Forschungsprozess.
Mehrsprachigkeit, Spracherwerb, Sprachentwicklung, Bilingualismus, Erstsprache, Zweitsprache, Kindersprache, Sprachevolution, Lernmethoden, kognitive Sprachverarbeitung, Migration, Sprachverweigerung, Code-Switching, Sprachstörungen, Sprachförderung.
Die Arbeit untersucht, wie Mehrsprachigkeit die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welche Chancen sowie Herausforderungen damit verbunden sind.
Zentrale Themen sind der Spracherwerb, die kognitive Sprachentwicklung, verschiedene Formen der Mehrsprachigkeit sowie die Rolle der familiären und institutionellen Förderung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich mehrsprachige Jugendliche in ihrem Umfeld zurechtfinden und ob Mehrsprachigkeit einen Einfluss auf ihre kognitive und soziale Entwicklung hat.
Neben der theoretischen Literaturarbeit wird ein praktischer Teil durch Interviews mit vier Jugendlichen durchgeführt, deren Antworten ausgewertet und statistisch in Grafiken dargestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in drei theoretische Kapitel über Spracherwerb, Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit sowie einen praktischen Teil mit Experteninterviews.
Begriffe wie Bilinguismus, Erst- und Zweitsprache, Sprachevolution sowie Sprachförderung und die Analyse von Mythen der mehrsprachigen Erziehung sind zentral.
Es wird das "eine-Person-eine-Sprache-Prinzip" empfohlen, bei dem jeder Elternteil konsequent in seiner Muttersprache mit dem Kind kommuniziert, um eine klare Trennung der Sprachsysteme zu ermöglichen.
Die Sprache der Eltern ist essenziell für die Sprachentwicklung. Eltern sollten die Sprache sprechen, die sie am besten beherrschen, um ein gutes Sprachmodell für das Kind darzustellen.
Die Hypothese besagt, dass die Sprache unser Denken beeinflusst und dass wir ohne Sprache nur schwer komplexe Denkprozesse vollziehen könnten.
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