Fachbuch, 2020
215 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Controlling
2.2 Social Entrepreneurship
2.3 Zwischenfazit
3 Forschungsstand zum Thema Controlling in Social Entrepreneurships
3.1 Vorgehensweise und Methodik
3.2 Analyse
3.3 Ergebnispräsentation und Diskussion
3.4 Zwischenfazit
4 Bezugsrahmen und Thesen
5 Empirische Untersuchung zum Thema Controlling in Social Entrepreneurships
5.1 Forschungsdesign und Methodik
5.2 Auswertung der Daten
5.3 Interpretation der Ergebnisse und Überprüfung der Thesen
5.4 Handlungsempfehlungen
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Masterthesis untersucht den aktuellen Entwicklungsstand und die Ausgestaltung des Controllings in Social Entrepreneurships. Ziel der Studie ist es, Instrumente, Herausforderungen und neue Anforderungen zu identifizieren, um eine effektive Unternehmenssteuerung zu ermöglichen, die sowohl sozialen als auch wirtschaftlichen Erfolg sicherstellt.
1.1 Problemstellung
„One of the newest figures to emerge on the world stage in recent years is the social entrepreneur.” Armut, Hunger, Umweltverschmutzung und Bildungsmangel. Dies sind nur einige der drängendsten ökologischen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die im Rahmen der Agenda 2030 durch die Vereinten Nationen definiert wurden. Um Herausforderungen wie diesen zu begegnen, entwickelte sich neben traditionellen Organisationen und staatlichen Institutionen ein neues Phänomen, welches unternehmerisches Denken mit sozialem Mehrwert kombiniert und damit the nature of firm - also das Wesen, den Zweck und die gesellschaftliche Rolle eines Unternehmens - grundlegend verändert. Social Entrepreneurship (SES) repräsentiert einen modernen unternehmerischen Ansatz, der durch eine opportunitätsorientierte Perspektive auf soziale Probleme charakterisiert ist und nach innovativen Ansätzen zur Lösung derartiger Probleme sucht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des sozialen Unternehmertums ein, definiert die Zielsetzung der Masterthesis und skizziert den Aufbau der gesamten Arbeit.
2 Grundlagen: Das Kapitel vermittelt fundamentales Wissen zu den Themengebieten Controlling und Social Entrepreneurship und legt das theoretische Fundament für die Untersuchung.
3 Forschungsstand zum Thema Controlling in Social Entrepreneurships: Mittels einer systematischen Literaturanalyse wird der Status-Quo der aktuellen Forschung evaluiert, methodisch erläutert und diskutiert.
4 Bezugsrahmen und Thesen: Die Erkenntnisse aus der Literaturanalyse werden hier verdichtet, um einen theoretischen Bezugsrahmen zu entwickeln und Thesen für die empirische Untersuchung abzuleiten.
5 Empirische Untersuchung zum Thema Controlling in Social Entrepreneurships: Anhand von Experteninterviews wird die Controlling-Praxis von Social Entrepreneurships untersucht, ausgewertet und die Thesen werden empirisch überprüft, gefolgt von konkreten Handlungsempfehlungen.
6 Schlussbetrachtung: Dieses abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Forschungsfeld.
Social Entrepreneurship, Controlling, Soziale Wertschöpfung, Performance Measurement, Unternehmenssteuerung, Impact Measurement, Gemeinwohlorientierung, Management, Geschäftsmodell, Ressourcen, Stakeholder, Nachhaltigkeit, Kennzahlensysteme, Empirische Untersuchung, Experteninterviews.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Ausgestaltung von Controlling-Systemen in Social Entrepreneurships, um sowohl soziale als auch wirtschaftliche Ziele erfolgreich steuern zu können.
Zentrale Felder sind die Konzeption des Controllings, die Messung sozialer und ökonomischer Leistung, der Umgang mit Ressourcen sowie die Integration verschiedener Stakeholder-Interessen.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des Controllings in der Praxis zu analysieren, spezifische Herausforderungen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Sozialunternehmer abzuleiten.
Die Arbeit kombiniert eine systematische Literaturanalyse (SLA) zur Theoriebildung mit einer qualitativen empirischen Studie, die auf leitfadengestützten Experteninterviews basiert.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Controllings und des sozialen Unternehmertums, eine Literaturanalyse zum Forschungsstand, die Erstellung eines Bezugsrahmens sowie die empirische Auswertung der Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind Soziale Wertschöpfung, Performance Measurement, Impact Measurement, Stakeholder-Orientierung und Unternehmenssteuerung.
Das Controlling in Social Entrepreneurships muss neben der klassischen ökonomischen Komponente zwingend die soziale Wirkungsmessung integrieren und mit einem oft hybriden Geschäftsmodell und Ressourcenbeschränkungen in Einklang bringen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass externe Kapitalgeber hohe Anforderungen an die Transparenz und den Nachweis sowohl des sozialen als auch des finanziellen Erfolgs stellen, was die Ausrichtung des Controllings maßgeblich beeinflusst.
Sozialunternehmer benötigen pragmatische und ressourcenschonende Instrumente, um ihre Mission nachhaltig abzusichern und ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem komplexen Umfeld zu erhalten.
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