Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Stigmatisierung
2.1.1 Begriffliche Grundlagen
2.1.2 Ausprägungen
2.1.2.1 Vorurteile
2.1.2.2 Diskriminierung
2.1.2.3 Feminismus
2.2 Stereotypisierung
2.2.1 Begriffliche Grundlagen und Abgrenzung
2.2.2 Genderstereotypisierung
2.3 Gender Identität vs. Biologisches Geschlecht
2.3.1 Grundlagen und Entwicklung
2.3.2 Ausprägungen der Identität
3 Genderstigmatisierung und Genderstereotypisierung im Konsumentenverhalten
3.1 Perspektive des Konsumenten
3.1.1 Marke und Gender
3.1.2 Produktkonsum und Gender
3.2 Perspektive des Unternehmens
3.2.1 Produkt Labeling
3.2.2 Werbung
4 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen von Genderstereotypisierung und Stigmatisierung auf das Konsumentenverhalten sowie die entsprechenden Strategien der Marketingbranche. Im Zentrum steht die Analyse, wie Geschlechterrollen Markenwahrnehmungen beeinflussen und wie Unternehmen gezielte Instrumente wie Produkt-Labeling und Werbung einsetzen, um Kunden beider Geschlechter anzusprechen, ohne dabei stigmatisierende Effekte zu provozieren.
3.2.2 Werbung
Genderstereotypisierung wurde ein wichtiger Teil der Werbung. In der Werbebranche existiert die Auffassung, dass ein genderspezifisches Image von Produkten helfen kann, diese als akzeptabel für das eine oder andere Geschlecht zu positionieren. Viele Produkte werden mit Hilfe von verschiedenen genderstereotypischen Mitteilungen und Darstellungen auf das eine oder das andere Geschlecht bezogen.
Gender kann zu einer Marke mit Hilfe von Werbung übertragen werden. Frauen in Massenmedien stellen meist weibliche Produkte dar, während Männer überwiegend männliche Produkte darstellen. Das Gender beeinflusst stark die Vorlieben und Stereotypen in unserer Gesellschaft, was sich auch auf das soziale Leben und die Werbung als Teil dieses Lebens auswirkt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung von Geschlechterstereotypen von Kindheit an und stellt die Forschungsfrage nach deren Einfluss auf Konsumentscheidungen und Marketingstrategien.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Konzepte Stigmatisierung, Stereotypisierung sowie Gender und grenzt diese voneinander ab, um das theoretische Fundament für die weitere Untersuchung zu legen.
3 Genderstigmatisierung und Genderstereotypisierung im Konsumentenverhalten: Das Hauptkapitel analysiert die Wechselwirkungen zwischen Genderrollen und Konsumverhalten aus der Perspektive des Konsumenten sowie die Reaktion der Unternehmen mittels Produktgestaltung und Werbung.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Gender ein zentraler Faktor bei Konsumentscheidungen bleibt und Unternehmen trotz zunehmender gesellschaftlicher Offenheit weiterhin genderspezifische Strategien zur Ertragssteigerung nutzen.
Genderstereotypisierung, Stigmatisierung, Konsumentenverhalten, Markenpersönlichkeit, Genderrollen, Produkt-Labeling, Maskulinität, Feminität, Symbolischer Konsum, Identitätsbildung, Marketingstrategie, Geschlechtergerechtigkeit, Konsum, Werbung, Sozialisation.
Die Arbeit untersucht, wie gesellschaftliche Vorstellungen von "typisch männlich" und "typisch weiblich" (Gender) das Verhalten von Konsumenten prägen und wie Unternehmen diese Muster in Marketing und Produktgestaltung aktiv nutzen.
Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Grundlagen von Stereotypen, die Bedeutung von Marken als Ausdruck der Identität sowie die Herausforderungen des "Umlabelns" von Produkten für das jeweils andere Geschlecht.
Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen von Gender-Stereotypisierung auf die Marketingbranche zu durchleuchten und zu verstehen, warum bestimmte Produkte stigmatisierend wirken können, wenn sie vom "falschen" Geschlecht gekauft werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender psychologischer sowie konsumtheoretischer Studien, um das komplexe Zusammenspiel zwischen sozialer Identität und ökonomischem Verhalten zu erklären.
Der Hauptteil gliedert sich in die Sicht des Konsumenten (Markenbindung, Produktkonsum) und die Sicht des Unternehmens (Produkt-Labeling, Werbung als implizites Steuerungsmittel).
Wichtige Begriffe sind Genderstereotypisierung, Stigmatisierung, Markenpersönlichkeit, symbolischer Konsum und Gender-Identität.
Die Arbeit betont, dass das Geschlecht ein biologisches, die Geschlechtsidentität (Gender) hingegen ein soziales und kulturell geprägtes Konzept ist, das maßgeblich durch soziale Interaktionen und Konsum geformt wird.
Es ist schwierig, da Konsumenten mit stark ausgeprägten traditionellen Rollenbildern Produkte, die ihrer Identität widersprechen, oft meiden oder als Stigma wahrnehmen, was den Erfolg neuer Produktlinien einschränkt.
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