Diplomarbeit, 2005
148 Seiten
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Einfluss neuer Kommunikationstechnologien auf die Informationsgesellschaft und die Entstehung digitaler Klüfte. Sie untersucht die Bedeutung von Wissen in der digitalen Welt und analysiert die Auswirkungen politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktoren auf die Teilhabe an der Informationsgesellschaft. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die mit der Verbreitung neuer Technologien einhergehen, und zeigt auf, wie diese die Bildung neuer Klüfte zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen beeinflussen können.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und liefert einen Überblick über die Entstehung der Informationsgesellschaft und die Bedeutung von Wissen in der digitalen Welt. Das zweite Kapitel untersucht die Entwicklung der Wissenskluft im Kontext neuer Kommunikationstechnologien und analysiert die Entstehung der digitalen Kluft. Im dritten Kapitel werden die Ursachen und Auswirkungen der digitalen Kluft für verschiedene Anspruchsgruppen – Politik, Wirtschaft und Individuen – beleuchtet. Das vierte Kapitel bietet einen Vergleich der digitalen Kluft in verschiedenen Ländern und zeigt die Einflüsse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Entstehung und Bewältigung dieser Kluft. Das fünfte Kapitel stellt Akteure, Projekte und Investitionen vor, die sich für die Überwindung der digitalen Kluft einsetzen.
Informationsgesellschaft, Wissenskluft, digitale Kluft, Informations- und Kommunikationstechnologie, Demokratie, Gerechtigkeit, soziale Ungleichheit, Teilhabe, Bildung, Wirtschaftswachstum, Globalisierung
Die digitale Kluft beschreibt die soziale Ungleichheit beim Zugang zu und der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen oder Ländern.
Sie besagt, dass Menschen mit höherem sozioökonomischem Status Informationen aus Massenmedien schneller aufnehmen als Menschen mit niedrigem Status, wodurch sich der Wissensvorsprung vergrößert statt verringert.
Wichtige Faktoren sind die technische Infrastruktur, ökonomische Ressourcen, politische Rahmenbedingungen sowie die individuelle Internetkompetenz als Schlüsselqualifikation.
Als Vernetzungsverlierer werden Gruppen bezeichnet, die aufgrund von Alter, Armut, fehlender Bildung oder geografischer Lage vom Zugang zu digitalem Wissen und den damit verbundenen Chancen ausgeschlossen sind.
Der Weltgipfel zur Informationsgesellschaft zielte darauf ab, Strategien zur Überwindung der digitalen Kluft zu entwickeln und den Zugang zu Wissen als globales Menschenrecht zu fördern.
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