Masterarbeit, 2019
108 Seiten, Note: 5.3
1 VORSTELLUNG DER THEMATIK
1.1 Corporate Governance
1.2 Unternehmenswert
1.2.1 Tobin’s Q
1.2.2 Discounted Cashflow-Methode
1.2.3 «Economic Value Added» Methode
1.2.4 Value Ratio
1.2.5 Unternehmensbewertung nach Market Multiples
1.3 Corporate Governance und Unternehmenswert - Zusammenhang
1.4 Faktoren, welche den Unternehmenswert beeinflussen
1.4.1 Aktionariat und Kapitalstruktur
1.4.2 Mitwirkungsrechte der Aktionäre
1.4.3 Zusammensetzung VR/GL und Informationspolitik
1.4.3.1 Die Rolle des Verwaltungsrats
1.4.3.2 Die Rolle des CEO
1.4.3.3 Dualität des CEO
1.4.3.4 Die Rolle der Manager
1.4.3.5 Transparenz
1.4.4 Vergütungs- und Beteiligungsmodelle VR/GL
1.5 Relevanz
1.6 Problematik
1.7 Ziel dieser Arbeit
1.8 Thesen
1.9 Signifikanz dieser Studie
1.10 Forschungsansatz
1.11 Struktur der Forschung
1.12 Abgrenzung bzw. Limitation
1.13 Motivation
2 LITERATURREVIEW
2.1 Corporate Governance
2.2 Corporate Governance Modelle
2.2.1 Angelsächsisches Modell - Outsider-System
2.2.2 Kontinentaleuropa Modell - Insider-System
2.3 Corporate Governance in der Schweiz
2.4 Unterscheidung von Corporate Governance
2.4.1.1 Interne Mechanismen der Corporate Governance
2.4.1.2 Aufsichtsrat - «One-Tier-Modell» und «Two-Tier-Modell”
2.4.1.3 Externe Mechanismen der Corporate Governance
2.5 Ökonomische Grundlagen für Corporate Governance
2.5.1 Prinzipal-Agent-Theorie
2.5.1.1 Überwachungskosten
2.5.1.2 Bindungskosten
2.5.1.3 Residualkosten
2.5.2 Property-Right-Theorie
2.5.2.1 Marktbasiertes Konzept
2.5.2.2 Dynamisches Ressourcenbasiertes Konzept
2.5.3 Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt
2.5.3.1 Kontrollaufwand der Eigentümer
2.5.3.2 Eigentümerkonflikte
2.5.3.3 Mitarbeitermitbestimmung
2.6 Gestaltungsmöglichkeiten der Corporate Governance
2.6.1.1 Gewaltentrennung
2.6.1.2 Transparenz
2.6.1.3 Motivation der Akteure – Wertorientierung
2.6.1.4 Stabilität und Flexibilität
2.7 Ausgestaltung & Berichterstattung Corporate Governance
2.7.1 Organisation und Zusammensetzung der Unternehmensleitung
2.7.1.1 Tätigkeiten und Interessenbindungen
2.7.1.2 Anzahl zulässige Mandate für Verwaltungsratsmitglieder
2.7.1.3 Wahl und Amtszeit der Verwaltungsratsmitglieder
2.7.1.4 Interne Organisation
2.7.1.5 Kompetenzregelung zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
2.7.1.6 Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung
2.7.2 Stellung und Rechte der Aktionäre
2.7.2.1 Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung
2.7.2.2 Quoren
2.7.2.3 Einberufung der Generalversammlung
2.7.2.4 Traktandierung
2.7.2.5 Eintragung im Aktienbuch
2.7.3 Rolle der Revisionsstelle
2.7.4 Vergütung des Verwaltungsrats
2.8 Corporate Governance Rating (CGR)
2.8.1 Aktionariat und Kapitalstruktur
2.8.2 Mitwirkungsrechte der Aktionäre
2.8.3 Zusammensetzung VR/GL und Informationspolitik
2.8.4 Vergütungs- und Beteiligungsmodelle VR/GL
2.9 Shareholder Value
2.9.1 Value Substanzwert-Methode
2.9.2 Ertragswert-Methode
2.9.3 Unternehmenswert nach Praktiker-Methode
2.9.4 Übergewinnmethode
2.9.5 Market-to-Book Value Ratio (MBVR)
2.9.6 Value Ratio
2.9.7 Tobin’s Q
2.9.8 Modell von La Porta et al.
2.9.9 Discounted Cashflow-Methode
2.9.10 EVA Methode
2.9.11 Internal Rate of Return (IRR)
2.9.12 Unternehmensbewertung nach Market Multiples
2.10 Faktoren, die den Unternehmenswert beeinflussen
2.10.1 Stimmen der Anteilseigner
2.10.2 Die Rolle des Revisors
2.10.3 Die Rolle des Verwaltungsrats
2.10.4 Die Rolle des CEO
2.10.5 Grösse des Verwaltungsrats (Board Size)
2.10.6 Dualität des CEO
2.10.7 Die Rolle der Manager
2.10.8 Effizienz und Liquidität auf dem Markt
2.10.9 Finanzielle Offenlegung und Infrastruktur auf dem Markt
2.10.10 Corporate Social Responsibility – CSR
2.10.11 Die Rolle der Banken
2.11 Corporate Governance und Unternehmenswert – Diverse Studien
2.12 Fazit und Schlussfolgerung aus der Theorie
3 METHODIK
3.1 Forschungsdesign
3.2 Population
3.3 Abgrenzung
3.4 Zeitlicher Umfang und Studiendauer
3.5 Sampling oder Probenabnahme
3.6 Instrument und Datensammlung
3.7 Analyse der Daten
3.8 Begründung der gewählten Untersuchungsmethode
3.8.1 Experiment
3.8.2 Befragung
3.8.3 Beobachtung
4 ANALYSE, AUSWERTUNG und INTERPRETATION
4.1 Finanzdienstleistungen
4.2 Verbrauchsgüter
4.3 Technologie
4.4 Industrie
4.5 Korrelation aller Firmen
5 FAZIT, EMPFEHLUNGEN UND WEITERES FORSCHUNGSPOTENTIAL
5.1 Fazit
5.1.1 Bestätigung der These 1
5.1.2 Bestätigung der These 2
5.1.3 Bestätigung der These 3
5.2 Empfehlungen
5.3 Weiteres Forschungspotential
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Qualität der Corporate Governance und dem Unternehmenswert börsenkotierter Schweizer Gesellschaften. Ziel ist es zu analysieren, ob gute Corporate Governance zu einer höheren Unternehmensbewertung führt und ob schlechte Governance-Strukturen langfristig zu überproportionalen Wertverlusten führen, basierend auf einer empirischen Analyse von 57 Unternehmen über den Zeitraum von 2013 bis 2017.
Die Rolle des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat kann eine wichtige Rolle spielen, um den Unternehmenswert eines Unternehmens positiv zu beeinflussen (Hanrahan, Ramsay & Stapledon, 2001, S. 210). Wenn der Verwaltungsrat seine treuhänderischen Aufgaben, wie Überwachung der Aktivitäten des Managements und Anstellung des Managements richtig wahrnimmt, erhöht dies auch den Unternehmenswert. Der Verwaltungsrat kann einen unabhängigen Revisor beauftragen, die Performance der Firma zu überwachen, was einen positiven Effekt auf Unternehmenswert hat. Der Verwaltungsrat kann helfen, interne und externe Konflikte zu lösen, wodurch dann die «agency costs» reduziert werden können, was sich steigernd auf den Unternehmenswert auswirkt (Rashid & Islam, 2008, S. 17).
Der Verwaltungsrat soll periodisch überwachen, dass das Management in strategischer Richtung arbeitet. Die Resultate der periodischen Kontrollen helfen dem Verwaltungsrat, die Stärken des Managements richtig einzuschätzen und neue Ziele zu setzen, um das geplante Wachstum zu erzielen (Sherman, 2012, S. 385).
1 VORSTELLUNG DER THEMATIK: Einführung in die Relevanz von Corporate Governance und Unternehmenswert sowie Definition des Forschungsziels und der Struktur.
2 LITERATURREVIEW: Detaillierte theoretische Auseinandersetzung mit Corporate-Governance-Modellen, ökonomischen Theorien wie der Prinzipal-Agent-Theorie und verschiedenen Methoden der Unternehmensbewertung.
3 METHODIK: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datengrundlage und der Kriterien zur empirischen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Governance und Wert.
4 ANALYSE, AUSWERTUNG und INTERPRETATION: Empirische Untersuchung der Korrelationen in den Branchen Finanzdienstleistungen, Verbrauchsgüter, Technologie und Industrie sowie Interpretation der Ergebnisse.
5 FAZIT, EMPFEHLUNGEN UND WEITERES FORSCHUNGSPOTENTIAL: Zusammenfassung der Studienergebnisse, Überprüfung der Thesen, Ableitung von Handlungsempfehlungen für Investoren und Aufzeigen zukünftiger Forschungsfelder.
Corporate Governance, Unternehmenswert, Tobin's Q, Prinzipal-Agent-Theorie, zRating, Aktienperformance, Verwaltungsrat, Management, Aktionärsrechte, Finanzmarkt, Corporate Social Responsibility, Unternehmensführung, Stakeholder, agency costs, Anlegerschutz.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Qualität der Corporate Governance den Unternehmenswert bei an der Schweizer Börse kotierten Firmen beeinflusst.
Die zentralen Felder sind die Ausgestaltung der Corporate Governance, verschiedene Unternehmensbewertungsmethoden wie Tobin's Q sowie deren wechselseitige Abhängigkeit.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Qualität der Corporate Governance und dem Unternehmenswert zu ermitteln und zu prüfen, ob gute Governance zu höherem Wert führt und schlechte zu überproportionalen Verlusten.
Es handelt sich um eine empirisch-quantitative Studie, die Daten von 57 Schweizer Unternehmen über einen Zeitraum von fünf Jahren (2013-2017) mittels Korrelationsanalysen und Beobachtung auswertet.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Literaturreview) als auch die empirische Analyse spezifischer Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Industrie und Technologie detailliert dargestellt.
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Corporate Governance, Unternehmenswert, Tobin's Q, Prinzipal-Agent-Theorie und zRating.
Die Studie zeigt, dass beispielsweise Technologieunternehmen wesentlich empfindlicher und schneller auf Veränderungen in der Governance-Qualität reagieren als Firmen aus anderen Sektoren.
Die Arbeit identifiziert diese als Ausreißer im Bereich Verbrauchsgüter, bei denen das Corporate Governance Rating auf den ersten Blick keinen direkten Einfluss auf den Unternehmenswert zeigt, was durch eine detaillierte Analyse der jeweiligen betriebswirtschaftlichen Sondersituationen erklärt wird.
Es wird empfohlen, das Rating zu verfeinern, eine zusätzliche Kategorie für Umwelt, Ethik und Nachhaltigkeit einzuführen und die Gewichtung der Mitwirkungsrechte der Aktionäre zu erhöhen.
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