Bachelorarbeit, 2011
51 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Merkmale einer Fallstudie
1.2 Ablauf einer Fallstudie
2 Was ist Open Innovation?
2.1 Begriffsdefinition von Open Innovation
2.2 Der interaktive Innovationsprozess
2.3 Systematische Einbindung von Stakeholdern – Enstehung von Open Innovation
2.3.1 „Voice of the customer“-Ansatz
2.3.2 Innovationsprozesse in Netzwerken - „manufacturer-active paradigm“
2.3.3 Lead User und das „customer-active paradigm“
2.4 Die drei Kernprozesse
2.4.1 Outside-in-Prozess - Kapazitätserweiterung
2.4.2 Inside-out-Prozess - Anwendungserweiterung
2.4.3 Coupled-Prozess - Kombination
2.5 Das Open Innovation Modell – Eine Ökonomische Bewertung
2.5.1 Kundensicht
2.5.2 Unternehmenssicht
2.5.3 Vorteile aus Open Innovation
2.5.4 Welche Unternehmen profitieren von Open Innovation
2.5.5 Risiken von Open Innovation
2.5.6 Barrieren in der Durchführung
2.6 Umsetzung von Open Innovation
2.6.1 Innovationswettbewerbe
2.6.2 Innovationsmarktplätze
2.6.3 Innovations-Communities
2.6.4 Innovationstechnologien
2.7 Social Software im Rahmen von Open Innovation
2.7.1 Exkurs Web 2.0 und Open Innovation
3 Beispiel Zur Umsetzung von Open Innovation „Zukunft Innovation“ - Die Open Innovation Plattform von 3M
3.1 Einleitung – Beschreibung der Plattform
3.2 Erkenntnisse aus dem Beispiel
4 Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz und ökonomische Sinnhaftigkeit des Open-Innovation-Konzepts im modernen Innovationsmanagement. Sie beleuchtet, wie Unternehmen durch die Einbindung externer Akteure – insbesondere Kunden und Experten – Innovationsprozesse optimieren und Risiken minimieren können, wobei die Innovationsplattform "Zukunft Innovation" von 3M als empirisches Fallbeispiel dient.
2.3.1 „Voice of the customer“-Ansatz
Studien belegen, dass mehr als 90% aller potentiellen Innovationen am Markt keinen Erfolg haben.10 Welche Faktoren sind es nun die Innovationen zum Erfolg führen?
Traditionell geht man davon aus, dass spezielle interne als auch externe Faktoren für den Erfolg einer Innovation vorhanden sein müssen. So muss ein Unternehmen intern eine gute Unternehmenskultur besitzen, die Unternehmensstrategie und die Organisation sowie der Führungsstil müssen zusammenpassen. Extern sollte eine gute wirtschaftliche Entwicklung vorliegen und politische sowie gesellschaftliche Größen müssen zusammenpassen. Reicht das jedoch schon für den Erfolg einer Innovation?
Trotz diesen Faktoren kann die Innovation doch genau an den Bedürfnissen der Kunden vorbei gehen oder es verabsäumen neue Märkte zu erschaffen.
Hier kommt die Idee der Kundenorientierung ins Spiel. Die Erfolgsrate der Innovationen ist wesentlich höher, wenn der Kunde in den Innovationsprozess eingebunden wird. Die Unternehmen müssen die „Stimme der Kunden“/“voice of the customer“ beachten und diese in den Innovationsprozess einfließen lassen. Ein kundenorientiertes Unternehmen hat drei wesentliche Eigenschaften:
1. Eine Unternehmensvision, die den Kunden an erster Stelle stellt;
2. die Fähigkeit des Unternehmens, besser als die Wettbewerber Informationen über die Kunden zu sammeln, zu verarbeiten und zu nutzen;
3. die Koordination funktionsübergreifender Prozesse zur Schaffung von Wert für die Kunden.11
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Innovation ein und erläutert die methodischen Grundlagen der gewählten Fallstudie.
2 Was ist Open Innovation?: Es werden Definitionen, theoretische Modelle, Kernprozesse sowie ökonomische Anreizstrukturen von Open Innovation detailliert dargestellt.
3 Beispiel Zur Umsetzung von Open Innovation „Zukunft Innovation“ - Die Open Innovation Plattform von 3M: Das Kapitel liefert eine empirische Analyse der 3M-Plattform und leitet daraus Erkenntnisse für die Praxis ab.
4 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Konzepts sowie einer kritischen Reflexion der Potenziale und Herausforderungen.
Open Innovation, Innovationsmanagement, Lead User, Kundenorientierung, Outside-in-Prozess, Inside-out-Prozess, Innovationswettbewerbe, Innovationsplattform, 3M, Web 2.0, Fallstudie, Innovationskultur, Wissensmanagement, Kooperation, Produktentwicklung
Die Arbeit untersucht das Konzept "Open Innovation" und analysiert, inwieweit die Öffnung des Innovationsprozesses für externe Akteure für Unternehmen ökonomisch sinnvoll und neuartig ist.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Open Innovation, den drei Kernprozessen (Outside-in, Inside-out, Coupled), den Anreizsystemen für Teilnehmer und der praktischen Umsetzung durch digitale Plattformen.
Das Ziel ist es, zu beantworten, ob Open Innovation im modernen Innovationsprozess tatsächlich einen innovativen und ökonomisch wertvollen Mehrwert bietet, oder ob es sich um bereits bekannte Ansätze handelt.
Es wird eine deskriptive Fallstudienmethode angewandt, ergänzt durch ein Experteninterview mit dem Koordinator der Plattform "Zukunft Innovation".
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Innovationsprozesse sowie in eine empirische Analyse der Plattform „Zukunft Innovation“ der Firma 3M.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Open Innovation, Lead User, Innovationsplattform, Kundenorientierung und Netzwerkkollaboration.
Lead User werden als besonders fortschrittliche Nutzer beschrieben, die Bedürfnisse haben, die bei anderen Nutzern noch latent sind, und die aktiv an der Entwicklung von Lösungen mitwirken.
Das Web 2.0 dient als technisches Rückgrat, um durch Social Software und interaktive Plattformen einen barrierefreien Austausch und die Einbindung einer globalen Community zu ermöglichen.
Das Beispiel zeigt, dass Unternehmen durch die Nutzung von Plattformen effizienter und kostengünstiger an frische Ideen gelangen können, sofern die externe Öffnung intern gut organisiert und strategisch vorbereitet ist.
Die Arbeit identifiziert insbesondere den potenziellen Wissensabfluss, Interessenkonflikte, steigende Koordinationskosten und die Gefahr einer unzureichenden Systembeherrschung als relevante Risiken.
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