Bachelorarbeit, 2016
41 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 SPIELERVERMITTLER
2.1 Begriffserklärung Spielervermittler
2.2 Entstehung des Berufsfeldes
2.2.1 Vermittlungsstelle und Bosman-Urteil
2.2.2 FIFA-Reglements 1996, 2001 und 2008
2.2.3 FIFA-Reglement 2015 & Entscheidung des BGH
2.3 Entlohnung
2.3.1 Vorgaben
2.3.2 Provision
2.3.3 Transferentschädigungen
2.4 Analyse der Strukturen
2.5 Marktanteile
2.6 Prinzipal-Agenten-Theorie
3 TRANSFERMARKT
3.1 Marktzutritt
3.2 Regulierung und Abgrenzung
3.3 Marktform
3.4 Transfermodalitäten
4 NETZWERKE
5 FAZIT
Die Arbeit analysiert den Markt der Spielervermittler im Profifußball aus ökonomischer Perspektive. Dabei wird untersucht, welche Rolle Spielervermittler als Intermediäre bei der Lösung von Informationsasymmetrien spielen und wie institutionelle Reglements der FIFA sowie nationale Gesetze den Markt und die Entlohnungsstrukturen beeinflussen.
2.6 Prinzipal-Agenten-Theorie
Auf dem Transfermarkt agieren 3 Akteure, nämlich der Spieler, der Verein und der Vermittler, mit jeweils unterschiedlichen Interessen. Den größten Informationsvorsprung besitzt der als Intermediär handelnde Vermittler gegenüber den anderen Parteien. Er agiert in diesem Markt als Agent, also als Auftragsnehmer. Die jeweils andere Partei, Spieler oder Verein sind ökonomisch betrachtet der Auftraggeber, also Prinzipal. Dieses birgt wie bereits oben erwähnt die Gefahr des opportunistischen Verhalten. Der Agent hat gegenüber seinem Auftraggeber einen Informationsvorsprung. Die enorme Verhandlungsmacht des Vermittlers bei Vertragsverhandlungen kann als hidden informations angesehen werden. Dieses könnte zu adverser Selektion führen. Die Arbeit des Agenten kann vom Auftraggeber nur aufgrund seines bisherigen Tätigkeiten bewertet werden. Der Verein oder Spieler weiß welcher Spieler bereits beim Vermittler unter Vertrag sind. Stehen die Parteien vor einer Vertragsunterzeichnung sind nur dem Agenten die Qualität des Spielers bzw. die Qualität des Angebots bekannt. Da der Vermittler eine hohe Provision für sich erzielen möchte, besteht die Gefahr, dass er für sich lukrativere Angebote dem, für den Spieler profitableren, vorzieht.
1 EINLEITUNG: Einführung in die ökonomische Relevanz des Profifußballs und die Entstehung des Berufsfeldes Spielervermittler aufgrund von Informationskonflikten.
2 SPIELERVERMITTLER: Definition des Berufsbildes, historische Entwicklung der Lizenzierung und Analyse der komplexen Entlohnungsstrukturen sowie theoretischer Rahmen mittels Prinzipal-Agenten-Theorie.
3 TRANSFERMARKT: Untersuchung der ökonomischen Strukturen, Marktzutrittsbarrieren und der spezifischen Modalitäten bei Spielertransfers.
4 NETZWERKE: Analyse der Bedeutung von sozialen Netzwerken und Reputation für den Vermittlungserfolg und deren Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Vereine.
5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Marktregulierung und des unersetzlichen Nutzens von Spielervermittlern zur Lösung von Marktineffizienzen.
Spielervermittler, Profifußball, Transfermarkt, Prinzipal-Agenten-Theorie, Provision, Informationsasymmetrie, FIFA-Reglement, Marktzutritt, Reputation, soziale Netzwerke, Drittbeteiligung, Humankapital, Vertragsverhandlungen, Ökonomische Analyse, Marktstruktur.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse des Marktes für Spielervermittler im Profifußball und untersucht deren Funktion sowie die Regulierung ihrer Tätigkeit.
Zu den Schwerpunkten zählen die Entlohnung von Vermittlern, die historische Entwicklung der FIFA-Regularien, die Marktstrukturen und die Rolle von Netzwerken.
Das Ziel ist es, die Rolle des Vermittlers als Problemlöser für Informationsasymmetrien im Profifußball zu verstehen und die Auswirkungen der Reglements auf den Markt zu bewerten.
Die Arbeit nutzt einen ökonomischen Analyseansatz, insbesondere unter Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie, um die Interessenkonflikte zwischen Spielern, Vereinen und Vermittlern zu erklären.
Der Hauptteil analysiert die Entstehung des Berufsfeldes, die rechtlichen Rahmenbedingungen der FIFA, Vergütungsmodelle wie Provisionen sowie die Marktstruktur und die Bedeutung von Netzwerken.
Wesentliche Begriffe sind Spielervermittler, Transfermarkt, Informationsasymmetrie, Provision, FIFA-Reglement und Reputation.
Sie hilft zu erklären, warum Vermittler einen Wissensvorsprung haben und welche Gefahren für opportunistisches Verhalten bei der Interessenvertretung von Spielern oder Vereinen bestehen.
Die Reputation fungiert als Schutzmechanismus und Indikator für Vertrauenswürdigkeit, was in einem Markt mit zahlreichen Akteuren entscheidend für den Abschluss lukrativer Transfers ist.
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