Diplomarbeit, 2012
53 Seiten, Note: 1,3
1 Zusammenfassung
2 Einleitung und Ziele der Arbeit
2.1 Einleitung Cadmium und Hartweizen
2.2 Einleitung Selen und Einkorn
2.3 Ziele dieser Studie
3 Material und Methoden
3.1 Feldversuch zur Cadmium-Anreicherung in Hartweizen
3.1.1 Pflanzenmaterial im Feldversuch
3.1.2 Feldversuch
3.1.3 Bestimmung des Korn-Cadmium-Gehaltes
3.2 Feldversuch zur Selen-Anreicherung in Einkorn
3.2.1 Pflanzenmaterial im Feldversuch
3.2.2 Feldversuch
3.2.3 Bestimmung des Korn-Selen-Gehaltes
3.3 Bestimmung der Bodenmerkmale
3.4 Durchführung der Statistischen Auswertung
4 Ergebnisse
4.1 Einfluss der Bodenmerkmale auf die Cadmium-Anreicherung in Hartweizen
4.2 Genetische Variabilität im Korn-Cadmium-Gehalt in Hartweizen
4.3 Einfluss der Bodenmerkmale auf die Selen-Anreicherung in Einkorn
4.4 Genetische Variabilität im Korn-Selen-Gehalt und im Ertrag in Einkorn
5 Diskussion
5.1 Beeinflussung der Korn-Cd-Anreicherung und dessen genetische Varianz in Hartweizen
5.1.1 Einfluss der Bodenmerkmale auf die Korn-Cd-Anreicherung in Hartweizen
5.1.2 Genetische Variabilität im Korn-Cd-Gehalt in Hartweizen
5.2 Beeinflussung der Korn-Se-Anreicherung und dessen genetische Varianz in Einkorn
5.2.1 Einfluss der Bodenmerkmale auf die Korn-Se-Anreicherung in Einkorn
5.2.2 Genetische Variabilität im Korn-Se-Gehalt in Einkorn
5.2.3 Das agronomische Merkmal Ertrag bei Einkorn
Diese Arbeit untersucht die genetische Variabilität der Cadmiumanreicherung bei Hartweizen sowie der Selenanreicherung bei Einkorn unter verschiedenen Umweltbedingungen, um geeignete Selektionsumwelten für die Züchtung zu identifizieren und den Einfluss von Bodenparametern zu bewerten.
5.1.1 Einfluss der Bodenmerkmale auf die Korn-Cd-Anreicherung in Hartweizen
Bei der statistischen Auswertung der Bodenmerkmale wurde lediglich eine Auswertung der gesamt Cd und mobilen Cd Gehalte im Boden durchgeführt, da nur für diese beiden Merkmale genügend Messwerte für eine statistische Auswertung vorhanden waren. Die Erfassung weiterer Bodenmerkmale wie Bodenart, pH-Wert, organischer Kohlenstoffgehalt und Stickstoffgehalt wurden teilweise nur in einem Jahr und an einem Termin durchgeführt. Aufgrund dessen war mit diesen Bodenmerkmalen keine umfassende statistische Auswertung möglich und wurden deshalb auch nicht im Ergebnisteil berücksichtigt.
Ziel der Untersuchung ist es, aufgrund der vorliegenden Bodenmerkmale zu Cadmium Erkenntnisse hinsichtlich der Wahl von Produktionsorten für Hartweizen zu erlangen. Hierfür wurden Bodenproben an mehreren Terminen pro Jahr entnommen. Die Ergebnisse der Bodenproben zeigen, dass es hinsichtlich dem gesamt Cd und mobilen Cd Gehalt Unterschiede zwischen den beiden Jahren und an den einzelnen Orten gibt, aber nicht an den einzelnen Probeentnahmeterminen (Tab. 1, 2). Dies zeigt, dass es Jahreseffekte gibt, innerhalb des Jahres aber eher geringe Effekte. Mehrere Bodenproben pro Jahr könnten demnach unnötig sein. Es könnte ausreichend sein einmal pro Ort und Jahr zum gleichen Zeitpunkt im Jahr eine Bodenprobe zu entnehmen und zu analysieren.
1 Zusammenfassung: Gibt einen Überblick über die Ziele, die durchgeführten Feldversuche zu Cadmium in Hartweizen und Selen in Einkorn sowie die wesentlichen Ergebnisse zur genetischen Variabilität.
2 Einleitung und Ziele der Arbeit: Erläutert die gesundheitliche Relevanz von Cadmium und Selen, die Bedeutung der untersuchten Getreidearten und formuliert die zentralen Forschungsfragen der Studie.
3 Material und Methoden: Beschreibt das verwendete Pflanzenmaterial, die Anlage der Feldversuche an verschiedenen Standorten sowie die angewandten Methoden zur Boden- und Mineralstoffanalyse und statistischen Auswertung.
4 Ergebnisse: Präsentiert die Daten zu den Bodenmerkmalen, der genetischen Variabilität der Mineralstoffgehalte sowie zum Ertrag von Einkorn anhand von Tabellen und Clusteranalysen.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse hinsichtlich der Standort- und Sortenwahl für die Züchtung und erörtert den Einfluss von Bodenfaktoren sowie die genetischen Grundlagen der untersuchten Merkmale.
Hartweizen, Einkorn, Cadmium, Selen, Genetische Variabilität, Heritabilität, Feldversuch, Bodenmerkmale, Korn-Cd-Gehalt, Korn-Se-Gehalt, Ertrag, Selektionsumwelt, Mineralstoffanreicherung, Züchtung, Getreide
Die Arbeit befasst sich mit der genetischen Variabilität bei der Anreicherung von Cadmium in Hartweizen und Selen in Einkorn und untersucht, wie Boden- und Standortfaktoren diese Prozesse beeinflussen.
Die Themenfelder umfassen die Mineralstoffanreicherung in Getreide, die genetische Züchtung, die Eignung verschiedener Standorte für die Selektion sowie die Bodenkunde im Kontext von Schwermetallbelastung und Spurenelementversorgung.
Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse für die Züchtung zu gewinnen, um Sorten mit niedrigem Cadmium- bzw. hohem Selengehalt zu selektieren und die besten Zielumwelten dafür zu bestimmen.
Es werden Feldversuche in mehreren Umwelten durchgeführt, deren Ernteproben mittels Massenspektrometrie (ICP-MS) oder Hydrid-AAS analysiert werden. Die Daten werden statistisch mit Programmen wie PLABSTAT, SAS und R ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Feldversuche, die Darstellung der bodenkundlichen und genetischen Ergebnisse sowie eine ausführliche Diskussion der Beeinflussung der Mineralstoffanreicherung durch Umwelt und Genetik.
Wichtige Begriffe sind Hartweizen, Einkorn, Cadmium, Selen, genetische Variabilität, Heritabilität und Selektionsumwelt.
Ohne zusätzliche Selendüngung lagen die Gehalte im Korn bei den Kontrollvarianten unterhalb der Bestimmungsgrenze, was eine statistische Auswertung und Selektion unmöglich gemacht hätte.
Der Standort Hohenheim ist aufgrund des geringen Cadmiumgehalts für die Produktion von Hartweizen vorteilhaft, während Standorte wie Eckartsweier aufgrund hoher Cadmiumaufnahme weniger geeignet erscheinen.
Das Gen Cdu1 ist für die Kontrolle des niedrigen Korn-Cadmium-Gehalts in Hartweizen verantwortlich, was die Züchtung von Sorten mit geringem Cadmiumgehalt vereinfacht.
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