Bachelorarbeit, 2016
77 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen (GE) eine Antwort auf die Einkommensungleichheit in Deutschland sein kann. Die Arbeit analysiert die aktuelle Einkommensverteilung in Deutschland, beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Ungleichheit verbunden sind, und stellt die Argumente für und gegen ein GE dar. Neben einer theoretischen Betrachtung werden fiktive Modelle zur Implementierung eines GE entwickelt und deren Auswirkungen auf die Einkommensverteilung analysiert.
Die Einleitung der Arbeit stellt die Problemstellung dar und skizziert die Fragestellung und Vorgehensweise der Untersuchung. Kapitel 2 beleuchtet die Einkommensverteilung im Sozialstaat Deutschland und analysiert die Entwicklung der Einkommensungleichheit. Dabei werden Indikatoren wie der Gini-Koeffizient, die Verteilung nach Dezilen und die Armutsrisikoquote vorgestellt. Kapitel 3 widmet sich dem bedingungslosen Grundeinkommen. Die unterschiedlichen Ansätze und Argumente für und gegen ein GE werden diskutiert. Kapitel 4 präsentiert ausgewählte Modelle für die Implementierung eines GE, darunter das Modell Straubhaar, das Modell Werner und das Modell Althaus. Kapitel 5 analysiert die Auswirkungen fiktiver Grundeinkommensmodelle auf die Einkommensverteilung. Die Ergebnisse der Modellierungen werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Der Schluss der Arbeit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, beantwortet die Ausgangsfrage und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsmöglichkeiten.
Bedingungsloses Grundeinkommen, Einkommensungleichheit, Sozialstaat, Gini-Koeffizient, Armutsrisikoquote, Modellanalyse, fiktive Modelle, politische Implikationen, ökonomische Auswirkungen.
Die Bachelorarbeit untersucht dies theoretisch und kommt zu dem Schluss, dass die Wirkung stark von der konkreten Ausgestaltung und Finanzierung des jeweiligen Modells abhängt.
Es werden die Modelle von Dieter Althaus (Solidarisches Bürgergeld), Thomas Straubhaar und Götz Werner (Unternehmer-Modell) analysiert.
Der Gini-Koeffizient ist ein statistisches Maß zur Darstellung von Einkommensungleichheit. Ein Wert von 0 bedeutet vollkommene Gleichheit, ein Wert von 1 vollkommene Ungleichheit.
Diskutiert werden verschiedene Ansätze wie eine Konsumsteuerreform (Götz Werner), eine Pauschalsteuer oder die Umstrukturierung bestehender Sozialversicherungsbeiträge.
Kritiker nennen oft die hohen Finanzierungskosten, mögliche negative Arbeitsanreize und die Sorge um die Stabilität der Sozialsysteme.
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