Masterarbeit, 2019
200 Seiten, Note: 4.6
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Fragestellung
1.4 Hypothesen
1.5 Abgrenzung
1.6 Mehrwert
1.7 Aufbau der Arbeit
2. Die Instandhaltung – Theorieteil
2.1 Einleitung
2.2 Geschichte Instandhaltung
2.3 Begrifflichkeiten
2.3.1 Überwachung
2.3.2 Unterhalt
2.3.2.1 Instandhaltung
2.3.2.2 Instandsetzung
2.4 Lebenszyklus
2.5 Technische Anlage
2.5.1 Einleitung
2.5.2 Definition einer Lüftungsanlage
2.5.3 Komponenten Lüftungsgerät
2.5.4 Komponenten System
2.5.4.1 Wärmerückgewinnung
2.5.4.2 Filter
2.5.4.3 Lüftungsklappen
2.5.4.4 Luftkühler
2.5.4.5 Ventilator
2.5.4.6 Wärmetauscher
2.5.4.7 Luftdurchlässe
2.5.4.8 Schalldämpfer
2.6 Rollen
2.6.1 Einleitung
2.6.2 Eigentümer
2.6.3 Ersteller/Fachfirma Instandhaltung
2.6.4 Bauherr
2.6.5 Bauherrenberater
2.6.6 Gerätehersteller
2.6.7 Kundendienst
2.7 Instandhaltungsstrategie
2.8 Instandhaltungsmodelle
2.8.1 Einleitung
2.8.2 Ausfallbehebung
2.8.3 Zeitgesteuerte periodische Instandhaltung
2.8.4 Total Productive Maintenance (TPM)
2.8.5 Lean Maintenance
2.8.6 Knowledge-based Maintenance (wissensbasierte Instandhaltung)
2.9 Normen/Vorschriften
2.9.1 Einleitung
2.9.2 Gesetze
2.9.3 Technische Vorschriften
2.9.3.1 SIA 108
2.9.3.2 SIA 382/1
2.9.4 Hygienevorschriften
2.9.5 Sicherheitsvorschriften
2.9.5.1 SIA 465
2.9.5.2 SUVA
2.10 Zwischenfazit
2.11 Hypothesendeterminierung
2.12 Zusammenfassung
3. Methodenteil
3.1 Einleitung
3.1.1 Fachinterviews
3.2 Durchführung der Untersuchung
3.3 Interviewleitfaden
3.4 Zusammenfassung
3.5 Zeitlicher Ablauf der Arbeit
4. Auswertung
4.1 Einleitung
4.2 Ergebnisse
4.2.1 Einleitung
4.2.2 Instandhaltungsstrategie
4.2.3 Vorschriften
4.2.4 Technik
4.2.5 Freie Äusserungen
4.3 Interpretation
4.3.1 Einleitung
4.3.2 Instandhaltungsstrategie
4.3.3 Vorschriften
4.3.4 Technik
4.3.5 Freie Äusserungen
4.4 Abgrenzung
4.5 Überführung der Hypothese
4.6 Zusammenfassung
5. Fazit/Ausblick
5.1 Einleitung
5.2 Zusammenfassung
5.3 Mehrwert
5.4 Ausblick
6. Quellenverzeichnisse
6.1 Literaturverzeichnis
Diese Masterarbeit untersucht, welche Instandhaltungsmaßnahmen an raumlufttechnischen Anlagen aus Sicht der Eigentümer entscheidend für die Betriebskosten und die Lebensdauer sind. Das primäre Ziel ist es, Eigentümer als Entscheidungshilfe bei der Planung einer optimalen Instandhaltungsstrategie zu unterstützen, da häufig unnötige Dienstleistungen in Wartungsverträgen angeboten werden.
2.2 Geschichte Instandhaltung
Die wachsende Bedeutung der Instandhaltung ist auf die Globalisierung der Märkte zurückzuführen. Damit diese wettbewerbsfähig bleiben, steigt bei den Unternehmern der Kosten- und Leistungsdruck. Der Fokus wird auf Produkte mit hohen Anforderungen an die Qualität zu günstigsten Kosten gelegt (Pawellek, 2016, p. 1).
Bis 1950 war das Interesse an einer Instandhaltung noch sehr gering, wenn etwas nicht mehr funktionierte, wurde es repariert. Eine Betrachtung aus der energetischen Sicht wurde nicht vollzogen. Seit 1950 fand die Instandhaltung Einzug: Wenn die Maschine einen Ausfall hatte, wurden geringfügige Instandhaltungen durchgeführt. Erst ab 1960 begann man, die Instandhaltung auch an produktiven Anlagen auszuführen. Daraus ergaben sich folgende Vorteile:
– Die Anlagen liefen zuverlässiger und wiesen eine höhere Verfügbarkeit auf
– Grössere Sicherheit für die Produktion und die Mitarbeiter
– Die Qualität der Produkte wurde gesteigert
– Weniger Auswirkungen auf die Umwelt
– Anlagen konnten länger betrieben werden
– Die Rentabilität wurde erhöht
Ab circa dem Jahr 2000 kam eine zusätzliche Betrachtungsweite hinzu. Die Unternehmer begannen, Nachhaltigkeitsziele in ihre Struktur zu implementieren. Dies führte dazu, dass die Anlagebewirtschaftung eine zentrale Rolle einnahm.
Im Jahr 2012 wurde ein Zukunftsprojekt mit der «Industrie 4.0» initialisiert. Darin geht es darum, die Anlagen mit zentraler autonomer Intelligenz zu betreiben. Das bedeutet, die Anlagen so zu steuern, dass sie sich anbahnende Störungen erkennen direkt an interne oder externe Partner melden (Pawellek, 2016, pp. 3–4).
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, das Ziel der Arbeit, die Forschungsfrage sowie die Hypothese zum fehlenden technischen Verständnis bei Eigentümern.
2. Die Instandhaltung – Theorieteil: Erläutert grundlegende Begriffe, Rollen, verschiedene Instandhaltungsmodelle sowie die relevanten Normen und Vorschriften für den Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen.
3. Methodenteil: Dokumentiert das Forschungsdesign, inklusive der Durchführung von Experteninterviews mit verschiedenen Stakeholdern und dem zeitlichen Ablauf der Masterarbeit.
4. Auswertung: Fasst die Ergebnisse der Interviews zusammen, interpretiert diese im Kontext der Theorie und beantwortet die Forschungsfrage unter Prüfung der Hypothese.
5. Fazit/Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, leitet Handlungsempfehlungen für Eigentümer ab und gibt einen Ausblick auf potenzielle weiterführende Forschungsbereiche.
Instandhaltung, Raumlufttechnische Anlagen, RLT-Anlagen, Betriebskosten, Lebensdauer, Eigentümer, Wartungsvertrag, Instandhaltungsstrategie, Facility Management, Hygiene, Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Normen, SIA 382/1, Experteninterviews.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den relevanten Instandhaltungsmaßnahmen an raumlufttechnischen Anlagen aus Sicht der Eigentümer, um Betriebskosten zu senken und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.
Zentrale Themen sind die Instandhaltungsmodelle, technische Anforderungen an Lüftungsanlagen, rechtliche Normen und Vorschriften sowie die Praxis von Wartungsverträgen.
Die zentrale Frage ist, welche Instandhaltungsmaßnahmen bei raumlufttechnischen Anlagen aus Sicht der Eigentümer hinsichtlich Betriebskosten und Lebensdauer tatsächlich relevant sind.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Eigentümervertretern, Ingenieuren, Fachfirmen und Anlagenherstellern basiert.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Instandhaltungsstrategien die empirischen Ergebnisse aus den Interviews ausgewertet und kritisch interpretiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Instandhaltung, RLT-Anlagen, Betriebskosten, Lebensdauer und Wartungsverträge zusammenfassen.
Die Hypothese der Arbeit lautet, dass aufgrund eines Mangels an technischem Wissen bei Eigentümern oft unnötige Leistungen in Wartungsverträgen verkauft werden.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein Fokus auf Hygiene entscheidend ist, während bei anderen Maßnahmen oft "weniger mehr ist", da nicht jeder vorausschauende Austausch von Verschleißteilen wirtschaftlich sinnvoll ist.
Hygiene wird als der kritischste Aspekt bewertet, da die Luft als lebenswichtiges Gut für den Menschen angesehen wird und die Instandhaltung primär die einwandfreie Luftqualität sicherstellen muss.
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