Masterarbeit, 2019
97 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Struktur
1.4 Methodik
2 DIE BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE IN DER LOGISTIK
2.1 Definition der Blockchain-Technologie
2.2 Blockchain als Datenbankstruktur
2.2.1 Netzwerktopologien Zentralität und Dezentralität der Blockchain-Technologie
2.2.2 Charakteristika und Ausprägungen der Blockchain-Technologie
2.2.3 Typen der Blockchain-Technologie
2.3 Smart Contracts auf der Blockchain
2.4 Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie
2.5 Zusammenfassung
3 INTEGRATION DER BLOCKCHAIN IN LIEFERANTENNETZWERKE
3.1 Einordnung des Lieferantenmanagements
3.2 Lieferantennetzwerke
3.2.1 Lieferantennetzwerk als Wettbewerbsvorteil
3.2.2 Transformation der Lieferanten
3.3 Das Management von Herausforderungen und Problemfelder in der Gestaltung von Lieferantennetzwerken
3.4 Einsatzmöglichkeiten der Blockchain in Lieferantennetzwerke
3.4.1 Ansätze für Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie
3.4.2 Einsatz der Blockchain-Anwendung als Innovation
3.4.3 Die Kategorisierung der Blockchain Einsatzmöglichkeiten
3.5 Zielkonflikte in der Anwendung von Blockchains in Netzwerke
3.5.1 Skalierbarkeit und Energieverbrauch als Zielkonflikt
3.5.2 IT-Sicherheit als Zielkonflikt
3.5.3 Gesetzliche und regulatorische Zielkonflikte
3.5.4 Akzeptanz als Zielkonflikt
3.6 Zusammenfassung
4 BEITRAG DER BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE FÜR DAS LIEFERANTENNETZWERK IM MASCHINENBAU
4.1 Spezifika von Lieferantennetzwerken im Maschinenbau
4.2 Problemfelder und potenzielle Einsatzvorschläge im Maschinenbau
4.2.1 Transparenzmangel für eine fälschungssichere Nachverfolgung
4.2.2 Transparenzmangel für die Rückverfolgung der Daten
4.3 Einschätzung der Optimierungspotenziale
4.4 Expertenumfrage
4.4.1 Vorbereitung und Durchführung der Expertenumfrage
4.4.2 Auswertung der Umfrageergebnisse
5 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Potenziale der Blockchain-Technologie für Lieferantennetzwerke, insbesondere im Kontext der Maschinenbauindustrie, zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche spezifischen Einsatzmöglichkeiten die Technologie bietet, um bestehende Herausforderungen wie mangelnde Transparenz und komplexe Datenrückverfolgung im Lieferantenmanagement zu bewältigen.
2.2.1.1 Zentrales Netzwerk
Das bedeutsamste Merkmal eines zentralen Netzwerks stellt die zentrale Kontrolleinheit dar, welche die Befugnis über alle administrativen Tätigkeiten hat. Die Abbildung (4) zeigt ein zentrales Netzwerk, wo beispielhaft der Server die Zentrale und die Clients die Knoten bilden. Transaktionen zwischen den Netzwerkpartnern gehen immer über diese zentrale Instanz, welche die Flüsse im Netzwerk kontrolliert. Die Kommunikation findet demnach indirekt zwischen den Partnern statt. Auf der einen Seite bieten zentrale Netzwerke einige Vorteile wie beispielhaft, dass diese Netzwerke einfacher zu warten und zu erhalten sind, da ein zentraler Ansprechpartner gegeben ist. Außerdem implizieren zentrale Netzwerke aufgrund der zentralen Kontrolleinheit Vertrauen nach außen. Auf der anderen Seite sind einige Aspekte sehr nachteilig, wie etwa die verringerte Stabilität aufgrund einer möglichen zentralen Fehlerquelle. Hinzukommend ist die reduzierte Sicherheit angesichts der erhöhten Anfälligkeit von Angriffen. Des Weiteren kann eine zentrale Kontrolle infolge der Machtposition auch schnell zu unethischen Aktivitäten leiten.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Blockchain-Technologie für den Datenaustausch und die Definition der zentralen Forschungsfrage.
2 DIE BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE IN DER LOGISTIK: Theoretische Grundlagen der Blockchain, einschließlich Datenbankstrukturen, Netzwerktopologien und Smart Contracts.
3 INTEGRATION DER BLOCKCHAIN IN LIEFERANTENNETZWERKE: Untersuchung der Lieferantennetzwerke im Maschinenbau sowie Identifikation von Herausforderungen und potenziellen Anwendungsfeldern für Blockchain-Lösungen.
4 BEITRAG DER BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE FÜR DAS LIEFERANTENNETZWERK IM MASCHINENBAU: Spezifische Analyse der Problemfelder im Maschinenbau und Validierung der Ergebnisse durch eine Expertenumfrage.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Limitationen der Blockchain-Technologie sowie Vorschläge für die zukünftige Forschung.
Blockchain, Lieferantennetzwerk, Maschinenbau, Supply Chain Management, Datentransparenz, Rückverfolgbarkeit, Smart Contracts, IT-Sicherheit, Innovationsmanagement, Prozessoptimierung, Digitalisierung, Industrie 4.0, Datenintegrität, Dezentralisierung, Expertenumfrage.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die durch die Integration der Blockchain-Technologie in Lieferantennetzwerke innerhalb der Maschinenbauindustrie entstehen.
Zu den Schwerpunkten gehören das Management von Lieferantennetzwerken, die Funktionsweise von Blockchains und Smart Contracts sowie die Übertragbarkeit dieser Technologien auf industrielle Wertschöpfungsketten.
Die primäre Zielsetzung ist es zu klären, welche konkreten Einsatzmöglichkeiten von Blockchains existieren, um Transparenzprobleme zu lösen und was diese Technologie konkret für Lieferantennetzwerke im Maschinenbau leisten kann.
Der Autor kombiniert eine umfangreiche Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung mit einer quantitativen empirischen Expertenumfrage unter 75 Fachleuten aus der Branche.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Blockchain und des Lieferantenmanagements erarbeitet. Darauf aufbauend werden spezifische Problemfelder im Maschinenbau analysiert und mögliche Lösungen durch Blockchain-Anwendungen mittels Innovations-Frameworks kategorisiert.
Blockchain, Lieferantennetzwerk, Maschinenbau, Supply Chain Management, Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Smart Contracts sind die prägenden Begriffe.
Im Gegensatz zu zentralisierten Systemen, die auf eine einzelne Kontrollinstanz angewiesen sind, ermöglicht die Blockchain durch ihre dezentrale Struktur eine transparente, fälschungssichere und direkte Kommunikation zwischen den Partnern im Netzwerk.
Smart Contracts ermöglichen im Maschinenbau die Automatisierung von Verträgen und Transaktionen, wodurch manuelle Prozesse vereinfacht, Kosten gesenkt und das Risiko für Fehler oder Manipulationen minimiert werden können.
Ein zentraler Zielkonflikt wird zwischen der Unveränderbarkeit von Blockchain-Daten und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gesehen, insbesondere im Hinblick auf das Recht auf Löschung personenbezogener Daten.
Die befragten Experten bestätigen das hohe Potenzial der Blockchain, insbesondere in den Bereichen fälschungssichere Nachverfolgung von Daten und Rückverfolgbarkeit, wobei der Lieferant als bevorzugter Stakeholder für gemeinsame Blockchain-Strategien identifiziert wird.
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