Diplomarbeit, 2002
52 Seiten
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 DAS UNTERNEHMEN EF EDUCATION
2.1 Gründung
2.2 EF Education heute
2.2.1Geschäftsbereiche
2.2.1.1 EF Schülersprachreisen
3 DIE EF MUSIC ZONE
3.1 Rückblick
3.2 Marktforschungsstudie zur Wiedereinführung
3.2.1 Vorgehensweise der Untersuchung
3.2.2 Auswertung der Untersuchung
3.2.3 Ergebnis der Untersuchung
3.3 Die Music Zone 2003
3.3.1 Sprachreise Music Zone
3.3.2 Music Zone Weekend
3.3.3 Sprachreise plus Music
4 KUNDENNEUGEWINNUNG MIT DER EF MUSIC ZONE
4.1 Professionelle Kundensuche
4.1.1 Methoden der Kundensuche
4.1.2 Gestaltung der Werbeaktionen
4.2 Umwandlung von Interessenten zu Kunden
4.2.1 Bestellung der Broschüre
4.2.2 Gang ins Reisebüro oder zu Agenten
4.2.2.1 Entscheidungshemmnisse
4.2.2.2 Verkaufsgespräch
5 KUNDENBINDUNG MIT DER EF MUSIC ZONE
5.1 Begriff Kundenbindung
5.2 Zusammenhang zwischen Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
5.3 Planung einer Kundenbindungsstrategie
5.3.1 Bezugsobjekt der Kundenbindung
5.3.2 Zielgruppe der Kundenbindung
5.3.3 Arten der Kundenbindung
5.3.4 Festlegung der Kundenbindungsinstrumente
5.3.5 Intensität und Timing der Kundenbindung
5.4 Instrumente des Kundenbindungsmanagements
5.4.1 Instrumente der Kommunikationspolitik
5.4.2 Instrumente der Preispolitik
5.4.3 Instrumente der Leistungspolitik
5.4.4 Instrumente der Vertriebspolitik
5.5 Kontrolle des Kundenbindungsmanagements
5.5.1. Kontrolle von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
5.5.1.1 Analyse von Kundenzufriedenheit und beabsichtigtem Kaufverhalten
5.5.1.2 Analyse des beobachtbaren Kaufverhaltens
6 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Sprachreiseunternehmen EF durch die Einführung eines musikorientierten Konzepts ("Music Zone") erfolgreich neue Kunden in der Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen binden kann.
4.1.1 Methoden der Kundensuche
Es gibt mehrere Methoden der Kundensuche – in diesem Rahmen werden die passiven und aktiven Kontaktmethoden erläutert.
Beide Methoden haben das Ziel, einen Kontakt zwischen dem Anbieter und Interessenten bzw. Neukunden herzustellen.
Passive Kontaktmethoden
Anzeigen, Hauswurfsendungen, Flugblattverteilungen, Internet- und Presseveröffentlichungen sowie Werbung im Branchenbuch, in Verkehrsmitteln und auf Plakaten, in Schaufenstern, auf Fahrzeugen, und andere Formen einer breiten oder zufälligen Streuung sind passive Kontaktmethoden.
Der Werbetreibende begnügt sich damit, präsent zu sein, für eine wachsende Bekanntheit zu sorgen, sein Image zu verbessern und auf jene Interessenten zu warten, die bei Bedarf von allein – oder angelockt durch die Werbung – mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.
Passive Kontaktmethoden sollen: 19
• für eine permanente Präsenz des Anbieters auf dem Markt sorgen
• das Image und die Bekanntheit des Anbieters im Markt entwickeln und festigen
• bei akut werdenden Bedarf oder Interesse den Kunden animieren, sich an den werbenden Dienstleister zu wenden
Bei Anbietern, die dem Image und Bekanntheitsgrad ihres Unternehmens nicht so viel Beachtung schenken, spricht nichts dagegen, wenn das Unternehmen permanent wechselnde Kontaktwege (verschiedene Zeitungen, Hörfunk- und Fernsehspots, beliebige Zufallsstreuungen) beschreitet. Dies zielt darauf ab, schnelle Umsätze zu realisieren, indem sich der Anbieter nur für nachwachsende Kunden beziehungsweise Bedarfsfälle interessiert.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich des stagnierenden Marktes für Sprachreisen und Definition des Ziels, durch themenorientierte Angebote neue Zielgruppen zu erschließen.
2 DAS UNTERNEHMEN EF EDUCATION: Vorstellung des Unternehmens EF, seiner Geschichte und seiner vielfältigen Geschäftsbereiche, mit Fokus auf die Schülersprachreisen.
3 DIE EF MUSIC ZONE: Rückblick auf das Vorgängerkonzept "Rock-Club" sowie detaillierte Vorstellung der Marktforschungsstudie und der neuen Produktvarianten der "Music Zone".
4 KUNDENNEUGEWINNUNG MIT DER EF MUSIC ZONE: Erläuterung effektiver Methoden der Kundensuche, Gestaltung zielgruppengerechter Werbeaktionen sowie Analyse des Verkaufsgesprächs.
5 KUNDENBINDUNG MIT DER EF MUSIC ZONE: Systematische Betrachtung der Kundenbindung, Planung einer Bindungsstrategie sowie Vorstellung konkreter Instrumente und Kontrollmechanismen.
6 FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung der Chancen und Risiken für die "EF Music Zone" in der Zukunft.
Kundenneugewinnung, Kundenbindung, EF Music Zone, Sprachreisen, Jugendliche, Marketingmix, Kundenorientierung, Werbeaktionen, Kundenzufriedenheit, Kontaktmethoden, Instrumente, Kaufverhalten, Marktforschung, Dienstleistungsmanagement, Zielgruppe
Die Arbeit analysiert, wie EF durch ein musikzentriertes Programm Jugendliche als Kunden gewinnen und binden kann.
Die zentralen Felder sind die professionelle Kundengewinnung (Werbung, Kontaktmethoden) und das systematische Kundenbindungsmanagement (Instrumente, Erfolgskontrolle).
Das Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um durch die "Music Zone" eine moderne, musikorientierte Alternative zu klassischen Sprachreisen zu etablieren und damit die Attraktivität für die Zielgruppe zu erhöhen.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Analyse, die auf Marktforschungsdaten von EF und existierender Marketing-Fachliteratur basiert.
Im Hauptteil werden Methoden zur Kundensuche (passiv vs. aktiv), die Gestaltung von Werbebotschaften (AIDA-Formel), die Psychologie im Verkaufsgespräch sowie Instrumente der emotionalen, ökonomischen und vertraglichen Kundenbindung erläutert.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kundenzufriedenheit, Kundenbindungsstrategie, Zielgruppendefinition und effektive Kommunikation aus.
Es werden sechs spezifische Barrieren definiert – wie etwa mangelndes Bedarfsbewusstsein oder Bedenken bei den Eltern –, denen im Verkaufsgespräch durch gezielte Argumentation und Vertrauensbildung begegnet werden muss.
Diese Methoden, wie etwa direkte Ansprache durch das EF-Crew-Programm, werden als besonders effizient erachtet, um individuelle Kundenbeziehungen aufzubauen, statt auf anonymer "Wegwerfwerbung" zu basieren.
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