Diplomarbeit, 2000
102 Seiten, Note: 2,0
EINFÜHRUNG 6
1.1 Themenumfeld und -abgrenzung 6
1.2 Motivation und Relevanz des Themas 7
1.3 Ziele und Gang der Darstellung 15
2 'KNOWLEDGE MANAGEMENT' UND 'COMPETITIVE INTELLIGENCE' 18
2.1 Information und Wettbewerb 18
2.2 Begriffsumfeld und -definitionen 22
2.3 Knowledge Management 28
2.4 Competitive Intelligence 38
2.5 Ein KM-Ansatz für das Wissen über Wettbewerber 46
3 EIN WISSENSMANAGEMENT-ANSATZ DES CI – PROZESSES 52
3.1 Das Wettbewerbsumfeld des Beispielunternehmens 53
3.2 Ein allgemeines Vorgehensmodell 54
3.3 Ein konzeptioneller Ansatz für Wettbewerbsdaten 79
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 86
Die Arbeit untersucht, wie ein Wissensmanagement-Ansatz in einem Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen genutzt werden kann, um das Wettbewerbsumfeld systematischer zu beobachten und internes sowie externes Wissen zur Wettbewerbsanalyse zu integrieren.
Die 'Wissensrevolution'
Die 'Wissensrevolution' kann daher nicht zuletzt eine Chance für Informationsvermittler sein, Dienstleistungen nicht nur des Suchens, Selektierens und Speicherns von Information zu bieten, sondern Dienste mit größeren „informationellen Mehrwerten“ [Kuhlen 1995, 34], anbieten zu können. Die Verschiebung des Profils von Informationsspezialisten hin zu stärker beratenden und konzeptionellen Tätigkeiten im organisationalen Umfeld wird als Chance zur Weiterentwicklung des Berufsbildes gesehen. In diesem Kontext, der Entwicklung eines vorkonzeptuellen Ansatzes für ein betriebliches Wissensmanagement, steht diese Arbeit.
Allgemein ist zunächst die „universale Durchdringung der Alltags- und professionellen Welten mit multimedialen und vernetzten Informationsmaschinen...“ festzustellen, die in Anlehnung an den inzwischen gebräuchlichen Begriff „Telematisierung“ um eine multimediale Komponente erweitert, als „Telemediatisierung“ (Telekommunikation, Multimedia und Informatik) bezeichnet wurde [Kuhlen 1999, 77 und 105]. Diese Omnipräsenz von Informationstechnologie (IT) wird heute gelegentlich auch als ‚pervasive computing‘ bezeichnet:
„Computing is no longer a discrete activity bound to a desktop; pervasive computing is fast becoming a part of everyday life.“ [IBM 2000]
EINFÜHRUNG: Diese Einleitung bettet das Thema in den Kontext der Globalisierung und Disintermediation ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Wissensmanagement-Ansatz für die Wettbewerbsbeobachtung zu entwickeln.
'KNOWLEDGE MANAGEMENT' UND 'COMPETITIVE INTELLIGENCE': Dieses Kapitel erarbeitet die theoretischen Grundlagen beider Konzepte und zeigt auf, wie sie zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen verknüpft werden können.
EIN WISSENSMANAGEMENT-ANSATZ DES CI – PROZESSES: Der Hauptteil beschreibt das Wettbewerbsumfeld eines Beispielunternehmens und entwickelt ein allgemeines Vorgehensmodell, das Methoden des Wissensmanagements auf die Wettbewerbsanalyse anwendet.
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Herausforderungen bei der Implementierung von Wissensmanagement in der Unternehmenspraxis.
Wissensmanagement, Competitive Intelligence, Wettbewerbsanalyse, Informationsmanagement, Wissensgesellschaft, Wissensvermittlung, Disintermediation, Wissensbausteine, Wettbewerbsvorteil, Organisationsentwicklung, Unternehmensberatung, Informationstechnologie, Wissensstrategie, Wettbewerbsbeobachtung
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch systematisches Wissensmanagement und Competitive Intelligence Erkenntnisse über den Wettbewerb gewinnen und in strategische Vorteile umsetzen können.
Die zentralen Themen sind Wissensmanagement-Strategien, Methoden der Wettbewerbsbeobachtung, die Rolle von Informationsspezialisten und die Integration von implizitem und explizitem Wissen in Beratungsunternehmen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines allgemeinen, vorkonzeptuellen Vorgehensmodells zur Einführung eines Wettbewerber-Wissensmanagements in einem Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch existierende Management-Konzepte (wie die Wissensbausteine nach Probst) und führt diese in einem praxisorientierten Modell für ein Beratungsunternehmen zusammen.
Im Hauptteil werden die Methoden des Wissensmanagements – wie Identifikation, Entwicklung, Verteilung und Nutzung von Wissen – spezifisch auf die Bedürfnisse und Datenstrukturen der Wettbewerbsbeobachtung angewendet.
Wissensmanagement, Competitive Intelligence, Wettbewerbsvorteil, Wissensbausteine, Personalisierung und Kodifizierung von Wissen sowie Organisationsentwicklung.
Die Arbeit betont, dass Information zwar als Rohstoff dient, Wissen jedoch – besonders in Form von Expertenwissen – erst durch interpretatorische Prozesse in Handlungsfähigkeit für ein Unternehmen umgewandelt wird.
Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da Wissensaustausch und Kooperation auf Offenheit basieren und Barrieren wie das 'not-invented-here'-Syndrom durch kulturbewusste Führung überwunden werden müssen.
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