Diplomarbeit, 2004
128 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die Verbreitung von Sport in der deutschen Bevölkerung im Jahr 1998 und analysiert, welche Faktoren die Sportpartizipation beeinflussen. Ziel ist es, die Rolle von sozialen Ungleichheiten, Lebenssituation und Handlungsmustern für die Sportbeteiligung zu erforschen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Sportpartizipation ein und beschreibt die Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit. Anschließend werden theoretische Ansätze und Modelle zur Erklärung der Sportpartizipation vorgestellt, darunter Modelle sozialer Ungleichheit, sozialisationstheoretische Ansätze und die systemtheoretische Sicht von Luhmann. Daraufhin werden die Arbeitshypothesen abgeleitet und begründet. Im Kapitel "Forschungsstand" werden bisherige Untersuchungen zu Variablen der „alten“ und „neuen“ Ungleichheiten, der Lebenssituation und den Handlungsmustern zusammengefasst.
Das Kapitel "Daten und Methoden" beschreibt die Datenbasis, die Operationalisierung der Variablen und das Vorgehen bei der Analyse. Im Kapitel "Darstellung der Ergebnisse" werden die Ergebnisse der deskriptiven, bivariaten und multivariaten Analysen präsentiert. Die Diskussion der Ergebnisse befasst sich mit den Korrelaten sportlicher Betätigung, der Validität und Reliabilität der Daten sowie der Generalisierbarkeit der Ergebnisse. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und Implikationen für die Praxis.
Sportpartizipation, soziale Ungleichheit, Lebenssituation, Handlungsmuster, Bundes-Gesundheitssurvey, empirische Untersuchung, Soziologie, Sozialisation, Systemtheorie
Weil immer mehr Personen aktiv teilnehmen und Menschen aller Soziallagen angesprochen werden, was oft als "Versportung der Gesellschaft" bezeichnet wird.
Es handelt sich um eine repräsentative Zufallsstichprobe der deutschen Wohnbevölkerung, die als Datengrundlage dient, um die Sportbetätigung und deren Korrelate zu untersuchen.
Trotz der Entwicklung zum Massensport zeigen Untersuchungen oft, dass die sportliche Betätigung weiterhin sozialstrukturell determiniert ist, also von Faktoren wie Bildung und Einkommen abhängt.
Dieser Ansatz betrachtet Sport nicht nur über die soziale Schicht, sondern als Teil individueller Handlungsmuster und Lebensstile ("neue" Ungleichheiten).
Sozialisationstheorien untersuchen, wie geschlechts-, schicht- oder regionalspezifische Prägungen in der Kindheit und Jugend die spätere Sportbeteiligung festlegen.
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