Diplomarbeit, 2010
141 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlegende Begriffe des Umweltbildungsbereichs
2.1 Natur
2.2 Umwelt
2.3 Ökologie
2.4 Zusammenfassung der Begriffe Natur, Umwelt und Ökologie
2.5 Umweltbildung
3. Historische Entwicklung der Umweltbildung
3.1 Ursachen der (globalen) Umweltprobleme
3.2 Ende des Fortschrittsglaubens
3.3 Von einer Umweltpolitik zu einer Umweltbildung
3.4 Internationale umweltbildnerische Initiativen
3.5 Nationale Entwicklung der Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland
3.6 Zusammenfassung
4. Theoretische Konzeptionen in der Umweltbildung
4.1 Umwelterziehung
4.2 Ökologisches Lernen
4.3 Ökopädagogik
4.4 Spezifische Konzeptionen im Umweltbildungsbereich: Naturbezogene Pädagogik/Flow Learning
4.5 Zusammenfassung und Vergleich der theoretischen Konzeptionen in der Umweltbildung
5. UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro und Agenda 21 - Ausgangspunkt in eine neue Ära der Umweltbildung (?)
5.1 UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro 1992
5.2 Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung (NE)
5.3 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)
5.4 Implementierung einer BNE im schulischen/außerschulischen Bildungsbereich
5.5 Kritik und Fazit
6. Konventionelle Ansätze der Umweltbildung und BNE - ein Perspektivenwechsel (?)
6.1 Charakteristika eines Perspektivenwechsels in der Umweltbildung
6.2 Tatsächlicher Perspektivenwechsel in der Umweltbildung? - oder Aufgreifen existenter umweltpädagogischer Aspekte?
6.3 Kritik und Fazit
7. Schlussgedanke
Die Diplomarbeit analysiert die Entwicklung der Umweltbildung von ihren Anfängen in den 1970er Jahren bis hin zum modernen Leitbild der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Vordergrund, inwiefern der Übergang zu einer BNE tatsächlich eine pädagogische Neuausrichtung darstellt oder ob es sich primär um die Integration bereits bestehender umweltpädagogischer Ansätze handelt.
3.1 Ursachen der (globalen) Umweltprobleme
“ ‚Jede Form von unbegrenztem Wachstum in begrenztem Raum führt zwangsläufig zur Katastrophe – zur Zerstörung des Systems [Hervorhebung im Original]’ (Konrad Lorenz)“ (Succow, 1993, S.29).
Dieses Zitat von Konrad Lorenz trifft die Ausmaße der menschlichen Eingriffe in die Umwelt sehr deutlich. Durch Berichterstattung diverser Medien erfährt der Mensch des 21.Jahrhunderts bereits von Kindesbeinen an von Problemen im Umweltbereich, die in stets globaleren Dimensionen um sich greifen. Auch wenn man sein Wissen über diese Risiken meist aus zweiter Hand erhält wie bei den oben erwähnten Medien, kann die Menschheit nicht verleugnen, dass trotz popularistischer und polarisierender Berichterstattung eine Vielzahl an Ökologieproblemen existiert (vgl. Kahlert 1990, S.43 f.). Als Beispiele seien hier nur „Desertifikation, Ozonloch, Smog, Treibhauseffekt und Waldsterben [genannt; A.R.]“ (Bonz/Schanz, 2002, S.5.) sowie auf die folgenden Abbildungen 1 und 2 verwiesen:
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Umweltbildung ein, thematisiert die menschliche Mitverantwortung für globale ökologische Probleme und stellt die Forschungsfragen der Arbeit vor.
2. Grundlegende Begriffe des Umweltbildungsbereichs: Dieses Kapitel definiert essenzielle Termini wie Natur, Umwelt, Ökologie und Umweltbildung, um eine wissenschaftliche Basis für die weiteren Analysen zu schaffen.
3. Historische Entwicklung der Umweltbildung: Der Abschnitt beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Umweltbildungsbemühungen seit den 1970er Jahren und die Rolle von Politik und internationalen Initiativen.
4. Theoretische Konzeptionen in der Umweltbildung: Hier werden die wichtigsten pädagogischen Hauptströmungen, einschließlich Umwelterziehung, ökologischem Lernen und Ökopädagogik, kritisch analysiert und verglichen.
5. UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro und Agenda 21 - Ausgangspunkt in eine neue Ära der Umweltbildung (?): Dieses Kapitel untersucht die Konferenz von Rio 1992, die Agenda 21 und das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung als bedeutende Zäsur für die Bildungslandschaft.
6. Konventionelle Ansätze der Umweltbildung und BNE - ein Perspektivenwechsel (?): Die Arbeit prüft, ob die Hinwendung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eine echte Neuausrichtung oder lediglich eine Weiterentwicklung bekannter Ansätze darstellt.
7. Schlussgedanke: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Herausforderungen und möglichen Forschungsbedarf im Bereich der Umweltbildung.
Umweltbildung, Umwelterziehung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE, Ökologie, Nachhaltige Entwicklung, Ökopädagogik, Ökologisches Lernen, Naturbezogene Pädagogik, Flow Learning, Agenda 21, UNCED-Konferenz, Umweltpolitik, Umweltbewusstsein, Gestaltungskompetenz.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und historischen Einordnung der Umweltbildung und untersucht insbesondere den Übergang von konventionellen umweltpädagogischen Konzepten hin zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE).
Das Hauptziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Umweltbildung zu durchleuchten und kritisch zu bewerten, ob die Einführung der BNE eine tatsächliche konzeptionelle Neuausrichtung oder lediglich eine Modifikation bestehender Ansätze darstellt.
Zu den Kernfeldern gehören die Definition grundlegender Begriffe, die historische Entwicklung der Umweltbildung, die Analyse unterschiedlicher theoretischer Strömungen sowie die bildungspolitische Implementierung nachhaltiger Entwicklung.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literatur- und Theorieanalyse sowie einer historischen Untersuchung von bildungspolitischen Initiativen und Dokumenten, um die Entwicklung der Umweltbildungsansätze zu rekonstruieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die detaillierte theoretische Analyse verschiedener Bildungsansätze (wie Umwelterziehung, Ökopädagogik und Flow Learning) sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Agenda 21 und dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung.
Wichtige Schlagworte sind Umweltbildung, nachhaltige Entwicklung (BNE), Ökopädagogik, Gestaltungskompetenz und der historische Perspektivenwechsel in der Umweltpädagogik.
Sie wird als ein entscheidender Wendepunkt betrachtet, da sie mit der Agenda 21 den Rahmen für die heutige Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) setzte und die Notwendigkeit einer globalen, interdisziplinären Bildungsstrategie hervorhob.
Der Autor argumentiert, dass die BNE kein radikal neues Konzept darstellt, sondern vielmehr als eine integrierende Weiterentwicklung bisheriger Ansätze verstanden werden kann, welche wirtschaftliche und soziale Faktoren stärker mit ökologischen Belangen verknüpft.
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