Masterarbeit, 2019
66 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Begründung der Arbeit
1.2 Vorgehen
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Faszien
2.1.1 Definition
2.1.2 Anatomisch-Physiologischer Hintergrund
2.1.3 Myofasziale Leitbahnen
2.1.4 Funktionen der Faszien
2.1.4 Pathophysiologie der Faszien
2.1.5 Training der Faszien
2.1.6 Mögliche Wirkmechanismen
2.2 DOMS
2.3 Quadrizeps femoris
2.4 Eingrenzung des Themas
2.5 Aktueller Forschungsstand
2.5.1 Effekte von Foam-Rolling auf die Leistungsfähigkeit
2.5.2 Effekte von Foam-Rolling auf DOMS
2.6 Zusammenfassung des theoretischen Hintergrunds
3. Untersuchungsziele
3.1 Forschungshypothesen
4. Material und Methode
4.1 Probanden
4.2 Studiendesign
4.3 Erhebungsinstrumente
4.3.1 Gütekriterien der Methoden
4.4 Studienablauf
4.4.1 Erster Messzeitpunkt
4.4.2 Zweiter und dritter Messzeitpunkt
4.4.3 Vierter Messzeitpunkt
4.5 Statistische Auswertung
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Interferenzstatistik
5.2.1 Voraussetzungsprüfung
5.2.2 Teststatistik
5.3 Explorative Datenanalyse
5.3.1 Drucksensitivität
5.3.2 Belastungsschmerz
6. Diskussion
6.1 Ergebnisdiskussion
6.2 Methodische Stärken
6.3 Limitationen
7. Ausblick
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Foam-Rolling auf die muskuläre Leistungsfähigkeit des M. Quadrizeps femoris nach einem belastungsinduzierten Muskelschaden (DOMS) bei untrainierten Probanden mittels eines Messwiederholungsdesigns.
2.1.2 Anatomisch-Physiologischer Hintergrund
Anhand dieser Betrachtungsweise zählen zum Fasziengewebe einerseits die Muskelfaszie, andererseits auch interstrukturelle und netzartige Bindegewebe. Zur Muskelfaszie gehören wiederum das Endomysium, das die Muskelfaser umschließt, das Perimysium, das ein Muskelfaserbündel umgibt und das Epimysium, welches den gesamten Muskel einschließt. Endo, -Peri, und Epimysium gehen am Ende des Muskelstranges in die Sehne, beziehungsweise Gelenkkapsel und Knochenhaut über (Palastanga et al. 2015). Weiterhin bilden Faszien jedoch flächige und dreidimensionale Strukturen, welche sämtliche Körperstrukturen vernetzen. Dadurch erklärt sich die Wortherkunft „fascia“ (lat. = Band) Einige Autoren bevorzugen daher den Singular „Faszie“ und lehnen eine strenge Abgrenzung einzelner Faszien aus funktioneller Sicht ab (Dennenmoser 2016). Eine Einteilung in Oberflächliche Faszien, tiefe Faszien und viszerale Faszien ist dennoch sowohl aus histologischer, als auch aus funktioneller Sicht sinnvoll und findet in der Literatur weitgehendenden Konsens (Palastanga et al. 2015; Skandalakis 2000; Dennenmoser 2016). Die oberflächliche Faszie (fascia superficialis) befindet sich im Unterhautgewebe und verbindet und umhüllt Gewebe wie Nerven und Blutgefäße. Die tiefe Faszie (fascia profunda) bildet mit der viszeralen Faszie dreidimensionale Strukturen im gesamten Körper und beinhaltet auch die Muskelfaszie. Die einzelnen Faszienschichten sind durch Fettgewebe voneinander abgegrenzt. Die viszerale Faszie umhüllt zudem Organe und sorgt für deren Schutz und räumliche Fixation (Langevin und Huijing 2009). Die Faszien werden daher auch Organ der Haltung genannt (Rolf 1990).
1. Einleitung: Vorstellung des Faszienthemas, dessen wachsende Popularität und die wissenschaftliche Kontroverse um die Effektivität von Foam-Rolling zur Regeneration.
2. Theoretischer Hintergrund: Darstellung der Faszienanatomie, der Entstehung von DOMS, der physiologischen Aspekte des Quadrizeps sowie aktueller Studienergebnisse zum Foam-Rolling.
3. Untersuchungsziele: Definition der Forschungsziele und Hypothesen hinsichtlich der Reduktion muskulärer Leistungsverluste durch Foam-Rolling.
4. Material und Methode: Detaillierte Beschreibung des Messwiederholungsdesigns, der Probandenauswahl, des DOMS-Protokolls und der Anwendung des standardisierten Fasziengeräts.
5. Ergebnisse: Statistische Analyse der Maximalkraftwerte über vier Messzeitpunkte sowie explorative Untersuchung von Drucksensitivität und Belastungsschmerz.
6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext bestehender Literatur, Analyse der methodischen Stärken sowie kritische Reflexion der Limitationen.
7. Ausblick: Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze, insbesondere zur Klärung der praktischen Relevanz und Optimierung der Versuchsbedingungen.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Foam-Rollings als Regenerationsmaßnahme, basierend auf den erhobenen Daten und den Einschränkungen der aktuellen Studienlage.
Faszien, Foam-Rolling, Myofascial Release, Regeneration, Muskelschaden, DOMS, Maximalkraft, Quadrizeps, Muskelkater, Leistungsfähigkeit, Belastungsschmerz, Sportphysiologie, Faszientraining, Drucksensitivität, Messwiederholung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Foam-Rolling auf die muskuläre Regeneration nach gezielt erzeugten belastungsinduzierten Muskelschäden bei untrainierten Probanden.
Die Arbeit behandelt die Anatomie und Pathophysiologie von Faszien, die Mechanismen von Muskelkater (DOMS), sowie die theoretischen Wirkungsweisen von Faszientraining.
Das Ziel ist es, zu überprüfen, ob Foam-Rolling eine Reduktion der isometrischen Maximalkraft nach intensiver muskulärer Belastung abmildern kann.
Es handelt sich um ein empirisch-quantitatives Messwiederholungsdesign mit 17 Probanden, wobei jedes Individuum als eigene Kontrollgruppe dient.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Hintergrund, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise, die statistische Ergebnisauswertung und eine kritische Diskussion der Daten.
Wichtige Begriffe sind Foam-Rolling, Regeneration, DOMS, Maximalkraft, Faszien und isometrische Kraftmessung.
Um individuelle Schwankungen in der Druckintensität und Handhabung zu eliminieren und somit die interne Validität der Studie zu erhöhen.
Foam-Rolling kann aufgrund der gemessenen Daten nicht uneingeschränkt empfohlen werden, könnte jedoch aufgrund subjektiv verringerter Schmerzempfindung dennoch einen Nutzen in der sportlichen Praxis bieten.
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