Fachbuch, 2020
104 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit einer kritischen Auseinandersetzung des Werbeinstruments "Vergleichende Werbung". Die übergeordnete Zielsetzung liegt in einer umfassenden Erörterung der mit diesem Instrument verbundenen Chancen und Risiken. Ziel ist es, deutschen Unternehmen eine Entscheidungsgrundlage in kommunikationspolitischen Fragestellungen zu liefern.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Aufbau und die Methodik der Arbeit erläutert. Anschließend werden die Grundlagen des Marketings und die Notwendigkeit von Marketing behandelt, bevor das Instrumentarium des Marketings und die Rolle der Werbung als kommunikationspolitisches Instrument beleuchtet werden.
Im weiteren Verlauf werden Definitionen, Darstellungsformen und rechtliche Rahmenbedingungen der vergleichenden Werbung erläutert. Eine Fallstudie untersucht die Anwendung der vergleichenden Werbung in der Praxis, wobei die Sixt-Kampagne aus der Sicht des Marketings und des Rechts analysiert wird.
Die Arbeit schließt mit einer kritischen Betrachtung der vergleichenden Werbung, wobei die identifizierten Risikocluster im Rahmen der KJ-Methode betrachtet werden. Schließlich werden die Eigenschaften der deutschen Kultur als Ursache für die geringe Nutzung der vergleichenden Werbung diskutiert, sowie die Implikationen für deutsche Unternehmen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themengebieten Wettbewerb, Werbung, Vergleichende Werbung, Marketing, Marketing-Mix, Wirtschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, UWG, Fallstudie, Risikoidentifikation und KJ-Methode.
Ja, vergleichende Werbung ist grundsätzlich erlaubt, sofern sie nicht unlauter im Sinne des § 6 UWG ist. Sie muss objektiv nachprüfbare Merkmale vergleichen und darf Wettbewerber nicht herabsetzen.
Zu den Risiken zählen rechtliche Klagen der Konkurrenz, ein negatives Image bei Konsumenten ("Schmutzkampagnen") und die Gefahr, ungewollt Aufmerksamkeit auf das Konkurrenzprodukt zu lenken.
Unternehmen können eigene Qualitätsvorteile oder Preisvorteile direkt hervorheben, was besonders in gesättigten Märkten zur Differenzierung beiträgt.
Die Arbeit nennt kulturelle Unterschiede als Ursache. In Deutschland wird direkte Konfrontation in der Werbung oft als unsympathisch oder aggressiv wahrgenommen.
Die Fallstudie analysiert die Sixt-Kampagne sowohl aus Marketing- als auch aus rechtlicher Sicht und zeigt, wie provokante Vergleiche erfolgreich zur Markenbildung beitragen können.
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