Bachelorarbeit, 2012
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau
2 Grundlagen zur Kennzahlensystemerstellung
2.1 Geschäftsprozesse
2.2 Kennzahlen
2.2.1 Definition Kennzahl
2.2.2 Key Performance Indikatoren
2.2.3 Kennzahlen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess
2.3 Kennzahlensysteme
2.3.1 Allgemeine Kennzahlensysteme
2.3.2 Besonderheit von logistischen Kennzahlen und Kennzahlensystemen
3 Rahmenbedingung für ein Kennzahlensystem bei der
3.1 Grundlage zur Implementierung des Kennzahlensystems im System der
3.2 Vorhandene Kennzahlensysteme bei
3.2.1 Der Leitstand
3.2.2 Das Frühwarnsystem
3.3 Elemente der Kennzahlenerfassung
3.3.1 Faktor „Kosten“
3.3.2 Faktor „Zeit“
3.3.3 Faktor „Sendungsaufkommen“
3.4 Analyse der operativen Prozesse
3.4.1 Übersicht der operativen Kernprozesse der
3.4.2 Die Multimomentanalyse zur Erhebung von Optimierungspotenzialen und Zeitwerten
3.5 Selektion der zu betrachtenden Prozesse
3.6 Definition der Key Performance Indikatoren des Systems
4 Erstellung des Kennzahlenprototypen
4.1 Entwicklungsvorgang
4.1.1 Das Entwicklungsprinzip „Feature Driven Development“
4.1.2 Erhebungsmöglichkeiten der Werte
4.2 Restriktionen bei der Kennzahlenerstellung
4.2.1 Restriktionen durch infrastrukturelle Gegebenheiten
4.2.2 Restriktionen durch technische Gegebenheiten
4.2.3 Restriktionen durch fehlende Zeiterfassung
4.3 Datenerhebung im IT System der
4.3.1 Umschlagprozesse
4.3.2 Prozesse außerhalb der Standorte
4.4 Auswertungen der Kernprozesse
4.4.1 Sortierprozesse
4.4.1.1 Prozess KWE
4.4.1.2 Prozess RWE
4.4.2 Spezialfall REE
4.4.3 Prozess Beladung
4.4.4 Prozess Auslieferung
4.4.5 Prozessübergreifendes Benchmarking
4.4.5.1 Ausgestaltung eines distributionsspezifischen Benchmarkings unterschiedlicher Distributionsgesellschaften
4.4.5.2 Umsetzung eines distributionsspezifischen Benchmarkings
5 Ergebnisse des bisherigen Prototyps
5.1 Visualisierung vom bisherigen Stand des Prototypen
5.1.1 Modul
5.1.2 Modul „Distributionsgesellschaften“
5.1.3 Modul „Frachtführer“
5.2 Anwendungsprüfung auf das Logistiksystem
5.2.1 Inhalte und Ziele der Prüfung
5.2.1 Ausgangssituation des Betrachtungsobjekts
5.2.2 Potenzialermittlung
5.2.3 Durchführung von Verbesserungsmaßnahmen
5.2.4 Ergebnisse
5.3 Entwicklung von weiteren Modulen
5.4 Verbesserungspotenziale des Kennzahlensystems
6 Abschlussbetrachtungen
6.1 Zusammenfassung und Fazit
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Kennzahlenprototyps zur Messung der operativen Leistung in der Distributionslogistik. Ziel ist es, durch die Analyse operativer Prozesse und die Schaffung einer allumfassenden Datenbasis ein Kennzahlensystem zu implementieren, das als Steuerungsinstrument für Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen innerhalb eines heterogenen Logistiknetzwerks dient.
2.2.3 Kennzahlen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess
Der kontinuierliche Verbesserungsprozess beinhaltet eine „stetige Verbesserung von Produkt-, Prozess- und Servicequalität“21 und ist abgeleitet aus dem japanischen Prinzip KAIZEN22. Der KVP stellt das „klassische Instrument der betrieblichen Effizienzsteigerung“23 dar. Anfangs wurde es vor allem bei Fertigungsbetrieben in der Produktion und in produktionsnahen Bereichen eingeführt, doch im Laufe der Zeit hat der KVP auch Einzug in administrative Prozesse gehalten24. Im Kontext des Geschäftsprozessoptimierungsprojektes OPEX wird das Aufgabengebiet dieses Prinzips auf die Logistikdienstleistung erweitert. Dieser Prozess wird in die Unternehmenskultur eingebettet und versucht, viele kleine Verbesserungen zu schaffen25. Diese Verbesserungen werden hierbei durch die Mitarbeiter angestoßen, die einen ständigen Beitrag zur Verbesserung der Abläufe leisten. Dabei werden Maßnahmen auf Basis der Potenziale des eigenen Arbeitsplatzes entwickelt26.
Durch das ständige Prüfen und Vergleichen der Kennzahlen mit den Vergangenheitswerten, sowie mit geplanten Werten, kann das Handeln der DG’en wiedergegeben werden. Dabei werden zuerst Ist-Kennzahlenwerte festgestellt, diese dann mit den Sollwerten verglichen und anschließend werden Anpassungsmaßnahmen durch Dialoge zur Sensibilisierung und zur Erschließung von Verbesserungen gestartet27. Daraus resultieren Maßnahmenpakete mit Vorgaben, welche die DG’en zu erreichen haben. So kann eine ständige Verbesserung der DG’en sichergestellt werden.
1 Einführung: Hinführung zur Problemstellung, Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung der Vorgehensweise und des Aufbaus der Bachelorarbeit.
2 Grundlagen zur Kennzahlensystemerstellung: Darstellung theoretischer Grundlagen zu Geschäftsprozessen, Kennzahlen und logistischen Kennzahlensystemen im Kontext des KVP.
3 Rahmenbedingung für ein Kennzahlensystem bei der: Beschreibung des technischen und operativen Systems sowie Analyse der Faktoren Kosten, Zeit und Sendungsaufkommen als Basis für die Kennzahlenerfassung.
4 Erstellung des Kennzahlenprototypen: Erläuterung des agilen Entwicklungsvorgangs, der Restriktionen und der praktischen Datenerhebung sowie Auswertung der Kernprozesse mittels SQL.
5 Ergebnisse des bisherigen Prototyps: Vorstellung der Webapplikation, Anwendung des Modells auf ein praktisches Fallbeispiel und Diskussion von weiteren Verbesserungspotenzialen.
6 Abschlussbetrachtungen: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und Fazit sowie ein Ausblick auf die zukünftige Erweiterung des Systems.
Kennzahlen, Distributionslogistik, Prozessoptimierung, Key Performance Indikatoren, OPEX, Warenfluss, Datenfluss, Benchmarking, KVP, Sortierprozesse, IT-Systeme, Logistiknetzwerk, Sendungsaufkommen, Datenbasis, Kennzahlenprototyp
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Kennzahlenprototyps, um die operative Leistung eines Logistikdienstleisters besser messbar und steuerbar zu machen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Prozessanalyse in der Distributionslogistik, die systematische Erhebung von Kennzahlen (KPIs) und die technische Umsetzung in einem IT-gestützten System.
Das Ziel ist die Implementierung eines Kennzahlensystems, das operative Prozesse (wie KWE, RWE, Beladung) vergleichbar macht, um Kosten zu senken und die Produktivität in einem heterogenen Netzwerk zu steigern.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse zu Kennzahlensystemen, kombiniert mit einer prozessorientierten Analyse vor Ort und der Anwendung des agilen Entwicklungsprinzips "Feature Driven Development".
Der Hauptteil analysiert die operativen Kernprozesse, beschreibt die technische Datenbankarchitektur und erläutert die Berechnung sowie Erhebung der relevanten KPIs mittels SQL.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Kennzahlen, Distributionslogistik, Prozessoptimierung, Key Performance Indikatoren (KPIs) und Benchmarking.
Das Sendungsaufkommen unterliegt saisonalen Schwankungen (z.B. vor Feiertagen), was die Planung der Personal- und Fahrzeugkapazitäten erschwert und eine flexible, auf Kennzahlen basierende Steuerung notwendig macht.
Sie dient als Methode, um in den Sortier- und Beladeprozessen den Zeitbedarf zu messen, nicht wertschöpfende Tätigkeiten zu identifizieren und somit Verbesserungspotenziale zu lokalisieren.
Die Arbeit konzipiert ein systemübergreifendes Benchmarking, das auf relativen Werten und der Kapazitätsgrenze basiert, um die Leistung unabhängig von der individuellen technischen Ausstattung vergleichbar zu machen.
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