Bachelorarbeit, 2019
71 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 Kultivierung von Nutzpflanzen
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Anbauarten
2.2 Internet of Things
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Technische Umsetzung
3 Prototyping
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Konstruktion des Prototyps
3.2.1 Komponenten
3.2.2 Architektur
4 Analyse des Prototyps
4.1 Kriterien
4.2 Messergebnisse
4.2.1 Tag 1 bis 10
4.2.2 Tag 11 bis 20
4.2.3 Tag 21 bis 30
4.3 Bewertung
5 Fazit
Das Hauptziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Internet of Things Prototyps zur optimalen Bewässerung von Nutzpflanzen im heimischen Umfeld. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob eine Pflanze durch die sensorbasierte Überwachung ihrer Erdfeuchte mittels eines solchen Prototyps ertragreicher kultiviert werden kann.
3.2.2 Architektur
Unter Berücksichtigung der in Kapitel 2.2.2 definierten technischen Umsetzung für das Internet of Things ergibt sich, wie in Abbildung 9 zu sehen, folgende Architektur.
Die Kommunikation der Geräte, sowohl von basil1 als auch des Raspi, erfolgt mittels einem Wireless Access Point. Alle authentifizierten Geräte innerhalb dieses Netzes gelten als vertrauenswürdig. Die Kommunikation mit dem Raspi ist nur im selben Netzwerk möglich, ein Zugriff von außen (auch mit einem VPN) ist nicht möglich. Zur Speicherung der Daten dient der Name der Pflanze als eindeutiger Identifikator. Viertelstündlich publiziert der ESP den vom Feuchtigkeitssensor ausgelesenen Leitwiderstand an den Raspi. Der Raspi fungiert als MQTT Server und als Datenbank. Ein bereitgestellter Channel dient für die Kommunikation zwischen ESP und dem Raspi. Wie in Abbildung 1 dargestellt, handelt es sich hierbei um eine unidirektionale Kommunikation. Es ist nicht möglich, den ESP über Funktionen des Raspi zu administrieren. Der Raspi abonniert den Channel und bereitet die einkommenden Nachrichten regelbasiert auf.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung der Pflanzenbewässerung, die Zielsetzung der Thesis sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Grundlagen: Erläutert die theoretischen Ansätze zur Kultivierung von Nutzpflanzen sowie die Funktionsweise und Infrastruktur des Internet of Things.
3 Prototyping: Beschreibt die theoretische Begriffsbestimmung von Prototypen und die konkrete technische Konstruktion des entwickelten Prototyps.
4 Analyse des Prototyps: Dokumentiert die täglichen Messergebnisse zur Erdfeuchte, bewertet diese anhand definierter Kriterien und visualisiert den gesamten Beobachtungszeitraum.
5 Fazit: Führt die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf potenzielle Erweiterungen und zukünftige Einsatzmöglichkeiten der Technologie.
Internet of Things, Smart Gardening, Prototyping, Raspberry Pi, ESP8266, Feuchtigkeitssensor, Erdfeuchte, Nutzpflanzen, MQTT, Automatisierung, Bodenanalytik, Sensortechnik, Vernetzung, Datenanalyse, Bewässerung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines technischen Prototyps, der mittels Internet of Things Technologien die Erdfeuchte von Nutzpflanzen überwacht, um die Kultivierung im heimischen Gebrauch zu optimieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Bodenanalytik, der Systemarchitektur von IoT-Komponenten, dem Prototyping-Prozess sowie der praktischen Auswertung von Sensordaten.
Ziel ist es, einen funktionsfähigen Prototyp zu entwickeln, der den Ertrag von Nutzpflanzen durch eine automatisierte Feuchtigkeitsüberwachung steigert.
Es wird ein experimenteller Ansatz gewählt, bei dem zwei identische Pflanzen über einen Zeitraum von 30 Tagen beobachtet werden, wobei eine Pflanze durch den IoT-Prototyp überwacht wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Beschreibung der Hardware-Komponenten (Raspberry Pi, ESP8266, YL-69 Sensor) sowie die detaillierte Analyse der täglichen Messwerte.
Internet of Things, Smart Gardening, Bodenanalytik, Sensortechnik, Automatisierung und Datenanalyse sind prägend für den Inhalt.
Die Hardware bildet das Fundament: Während der Raspberry Pi die Datenverarbeitung und Datenbankverwaltung übernimmt, fungiert der ESP8266 als Interface zwischen Sensor und Netzwerk.
Im Laufe des 30-tägigen Zeitraums korrodierten die Leiterplatten des verwendeten Feuchtigkeitssensors YL-69, was zu ungenauen Messwerten führte und einen Austausch erforderte.
Die Kommunikation erfolgt innerhalb eines isolierten Netzwerks über einen Wireless Access Point, wobei auf eine Verschlüsselung und Authentifizierung geachtet wurde.
Die Untersuchung ergab, dass mittels einer präzisen Überwachung der Erdfeuchte durch einen IoT-Prototyp ein ertragreicheres Wachstum bei Basilikum erzielt werden kann.
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