Diplomarbeit, 2004
124 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation im Arzt-Patienten-Gespräch, insbesondere bei der Behandlung von Migranten mit türkischem Hintergrund. Die Arbeit untersucht die spezifischen Schwierigkeiten, die durch kulturelle und sprachliche Unterschiede zwischen Arzt und Patient entstehen können.
Die Einleitung führt in das Thema der interkulturellen Irritationen beim Arzt ein und skizziert die Forschungsfrage und die Methode der Arbeit. Kapitel 1 beleuchtet die theoretischen Aspekte von Migration und Krankheit, während Kapitel 2 die Folgen von Migration für die Gesundheit untersucht und verschiedene medizin-soziologische Theorien diskutiert. Kapitel 3 konzentriert sich auf die türkisch-deutsche Migration und die soziale Lage türkischer Migranten in Deutschland. Kapitel 4 befasst sich mit dem Gesundheitsverständnis und den traditionellen Krankheitsvorstellungen in der Türkei. Kapitel 5 analysiert die interkulturellen Irritationen, die im Arzt-Patienten-Gespräch auftreten können, mit besonderem Fokus auf die Sprachbarriere und kulturelle Missverständnisse. Kapitel 6 befasst sich mit der sozialen Lage als weitere Quelle von Irritationen. Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der Forschungsarbeit und diskutiert die Folgen der Problemebenen. Kapitel 8 erläutert verschiedene Lösungswege und stellt das Gesundheitszentrum für Migrant/inn/en in Köln als Beispiel für ein spezifisches Versorgungsangebot vor.
Migration, Krankheit, Interkulturelle Kommunikation, Arzt-Patienten-Gespräch, Sprachbarriere, Kulturelle Missverständnisse, Soziale Lage, Türkische Migranten, Traditionelle Krankheitsvorstellungen, Compliance, Gesundheitsversorgung, Gesundheitszentrum für Migrant/inn/en.
Ursachen sind oft unterschiedliche Krankheitsverständnisse, kulturelle Traditionen und Sprachbarrieren, die die Kommunikation erschweren.
Begriffe wie 'Nazar' (der böse Blick), 'Cinler' (böse Geister) oder 'Büyü' (schwarze Magie) spielen in traditionellen Vorstellungen eine Rolle.
Sprachbarrieren führen zu Missverständnissen bei der Symptombeschreibung und mindern die Compliance (Therapietreue) des Patienten.
Es beschreibt Situationen, in denen Arzt und Patient glauben, sich einig zu sein, obwohl sie aufgrund kultureller Unterschiede völlig verschiedene Erwartungen haben.
Ja, die Arbeit nennt als Beispiel das Gesundheitszentrum für Migrant/inn/en in Köln, das kultursensible Beratung und Behandlung anbietet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

