Diplomarbeit, 2006
102 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Einleitung und Zielsetzung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung
2.1. Werttheorien in der Unternehmensbewertung
2.2. Anlässe der Unternehmensbewertung
2.3. Die Maßgeblichkeit des Bewertungszwecks
2.3.1. Ermittlung von Entscheidungswerten
2.3.2. Ermittlung von Marktwerten
2.4. Methoden der Unternehmensbewertung im Überblick
2.4.1. Einzelbewertungsverfahren
2.4.2. Gesamtbewertungsverfahren
2.4.3. Mischverfahren
3. Die Unternehmensbewertung im Zuge eines Börsengangs
3.1. Das Spannungsfeld bei der Wertfindung
3.2. Ablauf der Emissionspreisfindung
3.3. Methoden der Unternehmensbewertung beim Börsengang
3.3.1. Die Discounted-Cashflow-Methode
3.3.1.1. Konzeption der Discounted-Cashflow-Methode
3.3.1.2. Überblick über die verschiedenen Ansätze
3.3.1.3. Ermittlung der Cashflows und des Terminal Value
3.3.1.4. Ermittlung der Kapitalkosten
3.3.1.5. Ermittlung von Unternehmenswert und Emissionspreis
3.3.2. Das Multiplikatorverfahren
3.3.1.1. Konzeption der Multiplikatormethode
3.3.1.2. Arten von Multiplikatoren
3.3.1.3. Auswahl von Multiplikatoren
3.3.1.4. Auswahl der Peer-Group
3.3.1.5. Ermittlung des Unternehmenswerts
3.4. Verfahren der Aktienplatzierung
3.5. Kursstützung
3.6. Underpricing und Underperformance
4. Unternehmensbewertung am Beispiel der Q-Cells AG
4.1. Die Solarbranche – Eine Bestandsaufnahme
4.2. Das Unternehmen Q-Cells AG
4.3. Die Emissionspreisermittlung beim Börsengang der Q-Cells AG
4.3.1. Mit der Discounted-Cashflow-Methode
4.3.2. Mit der Multiplikatormethode
4.4. Erstemission und Erstnotiz
4.5. Entwicklung des Unternehmens und Performance der Aktie
4.6. Diskussion der ermittelten Ergebnisse
5. Beurteilung und Kritik der dargestellten Bewertungsverfahren
6. Überblick über die Börsengänge ausgewählter Solarunternehmen
6.1. Der Markt für Neuemissionen im Jahr 2005
6.2. Analyse der IPO-Unternehmen anhand ausgewählter Kennzahlen
6.3. Die Entstehung einer neuen Spekulationsblase ?
7. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht die Methoden der Unternehmensbewertung im Kontext von Börsengängen und stellt deren Eignung unter Verwendung des Praxisbeispiels der Q-Cells AG kritisch auf den Prüfstand. Das primäre Ziel besteht darin, die Nachvollziehbarkeit der Emissionspreisermittlung beim Börsengang der Q-Cells AG zu analysieren und zu beurteilen, ob der an der Börse festgestellte Wert einem fairen Unternehmenswert entspricht oder in einem zu euphorischen Marktumfeld entstanden ist.
3.1. Das Spannungsfeld bei der Wertfindung
Die Unternehmensbewertung und damit die Festlegung des Emissionspreises stellt eine der wichtigsten und schwierigsten Aufgaben im Rahmen eines Börsenganges dar. Die Festlegung des Emissionspreises ist deshalb von einer herausragenden Wichtigkeit, weil vom Preis sowohl die generelle Platzierbarkeit der Aktien, als auch das platzierte Emissionsvolumen abhängen.
Bei der Bewertung von Börsenaspiranten besteht eine grundsätzlich gegenläufige Interessenlage zwischen dem Unternehmen und den Alteigentümern einerseits und den zukünftigen Aktionären, bzw. den Investoren andererseits. Die Investoren verlangen nach einem niedrigen Emissionskurs, um hohe Zeichnungsgewinne (Kurs der Erstnotierung minus Emissionskurs) zu realisieren und um der Aktie ein ausreichendes Kurssteigerungspotential für die Zukunft zu ermöglichen. Ihr Zeichnungsgewinn ist allerdings, streng genommen, der Verzicht des emittierenden Unternehmens und seiner Alteigentümer auf bares Geld. Dabei ist nicht nur dem Unternehmen, sondern auch den Alteigentümer, daran gelegen, einen möglichst hohen Emissionspreis zu erzielen, denn schließlich stammen die beim Börsengang angebotenen Aktien häufig nicht nur aus einer Kapitalerhöhung, sondern zu bestimmten Teilen aus dem Bestand der Alteigentümer. Somit fließt der Veräußerungsgewinn in das Privatvermögen der Altaktionäre.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Unternehmensbewertung und Zielsetzung der Arbeit, die sich auf den Börsengang im Kontext der Solarbranche konzentriert.
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung: Darstellung der historischen Werttheorien, der Anlässe für Bewertungen sowie eines Überblicks über die gängigen Bewertungsverfahren (Einzel-, Gesamt- und Mischverfahren).
3. Die Unternehmensbewertung im Zuge eines Börsengangs: Analyse des komplexen Prozesses der Emissionspreisfindung sowie detaillierte theoretische Erarbeitung der relevanten Bewertungsmodelle (DCF und Multiplikatorverfahren).
4. Unternehmensbewertung am Beispiel der Q-Cells AG: Praktische Anwendung der erarbeiteten Bewertungsmodelle auf das Beispiel der Q-Cells AG sowie Analyse des Börsenumfelds und der Performance.
5. Beurteilung und Kritik der dargestellten Bewertungsverfahren: Kritische Reflexion über die Stärken, Schwächen und subjektiven Gestaltungsspielräume bei der Anwendung von DCF- und Multiplikatormethoden.
6. Überblick über die Börsengänge ausgewählter Solarunternehmen: Untersuchung weiterer Solar-IPOs des Jahres 2005 und Diskussion der Entstehung möglicher spekulativer Markttendenzen.
7. Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Erkenntnisse mit der abschließenden Bewertung der Eignung der gewählten Verfahren und einer Einordnung der Marktsituation für Solaraktien.
Unternehmensbewertung, Börsengang, IPO, Solarbranche, Discounted-Cashflow-Verfahren, Multiplikatorverfahren, Emissionspreis, Q-Cells AG, Kapitalmarktorientierung, Unternehmenswert, Peer-Group, Underpricing, Marktpreis, Unternehmensführung, Aktienplatzierung.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Bewertung von Unternehmen im Kontext eines Börsengangs (IPO) und analysiert, wie ein fairer Ausgabepreis für Aktien ermittelt werden kann.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die spezifischen Abläufe bei Börsengängen sowie die Anwendung von Bewertungsverfahren am praktischen Beispiel der Solarbranche.
Das Hauptziel ist die Überprüfung, ob der Emissionspreis der Q-Cells AG beim Börsengang im Jahr 2005 anhand gängiger Bewertungsverfahren nachvollziehbar war und ob eine faire Bewertung vorlag.
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig das Discounted-Cashflow-Verfahren (WACC-Ansatz) und das Multiplikatorverfahren (Similar Public Company Methode) zur fundierten Wertermittlung.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der Bewertungsverfahren, dem Prozess der Emissionspreisfindung sowie der praktischen Anwendung dieser Verfahren auf die Q-Cells AG und den Vergleich mit anderen Solarunternehmen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, Börsengang (IPO), Solarbranche, DCF-Verfahren, Multiplikatorverfahren und faire Bewertung charakterisiert.
Die Solarbranche war im Jahr 2005 durch einen massiven Boom und zahlreiche Börsengänge geprägt, was sie zu einem idealen, wenn auch volatilen Untersuchungsobjekt für Bewertungsfragen macht.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Emissionspreis der Q-Cells AG nachvollziehbar ist und dem Unternehmen aufgrund seiner technologischen Marktführung und Wachstumsdynamik eine faire Bewertung zugrunde lag.
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