Diplomarbeit, 2005
106 Seiten, Note: Sehr gut
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Numerische Verfahren zum Lösen von Differentialgleichungen
2.1.1 Allgemein
2.1.2 Streckenzugverfahren von Euler
2.1.3 Runge-Kutta
2.2 Numerisches Verfahren zur Differentiation
2.3 Numerisches Verfahren zur Integration
3 Schrödinger-Gleichung
3.1 Allgemein
3.2 Der Teilchen Welle Dualismus
3.2.1 Doppelspaltversuch mit klassischem Teilchen
3.2.2 Doppelspaltversuch mit klassischen Wellen
3.2.3 Doppelspaltversuch mit Elektronen
3.2.4 Interpretation der Doppelspaltexperimente
3.3 Das mathematische Gerüst der Quantentheorie
3.3.1 Das im unendlich hohen Potentialtopf eingesperrte Teilchen
3.3.2 Die Schrödinger-Gleichung
3.3.3 Interpretation der Wellenfunktion
4 Numerische Berechnung von Energieeigenwerten und Funktionen
4.1 Stetigkeitsbedingungen an den Potentialwänden
4.2 Unendlich hoher Potentialtopf
4.2.1 Analytische Lösung
4.2.2 Numerische Lösung
4.3 Potentialfunktion x^2 (quantenmechanischer Oszillator)
4.3.1 Analytische Lösung
4.3.2 Numerische Lösung
4.4 Potentialfunktion 1 / cosh(x)^2 + 1
5 Supersymmetrische Potentiale
5.1 Allgemein
5.2 Mathematische Behandlung der Supersymmetrischen Potentiale
5.2.1 Supersymmetrisches Potential im unendlich hohen Potentialtopf
5.2.2 Supersymmetrisches Potential zum Doppeltopfpotential
5.2.3 Aufsuchen der Energieeigenwerte aus höhergradigen Supersymmetrischen Potentialen
Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, die numerische Berechnung von Eigenfunktionen und Eigenwerten beliebiger Potentialfunktionen in der Quantenmechanik zu ermöglichen. Hierzu wird ein softwarebasiertes Programm entwickelt, das Differentialgleichungen mittels numerischer Verfahren löst und die Ergebnisse automatisiert grafisch darstellt, wobei ein besonderer Fokus auf der Untersuchung von Potentialen und supersymmetrischen Potentialen liegt.
3.2.1 Doppelspaltversuch mit klassischem Teilchen
In Darst. 3-1 werden aus einer Schrottflinte Stahlkugeln auf eine Wand gefeuert. Beim ersten und zweiten Bild von links wird je ein einzelner Spalt abgedeckt und dann die Häufigkeit als Funktion des Ortes x aufgezeichnet. Beim Bild rechts wird die Häufigkeit ohne Abdeckung aufgezeichnet.
Dabei lässt sich beobachten:
• Die Kugeln kommen immer einzeln als diskrete Masseteilchen an. Bei vielen abgefeuerten Teilchen kommen pro Zeit und Detektorfläche viele Teilchen an, bei wenigen abgefeuerten Teichen wenige pro Zeit und Detektorfläche.
• Bei einer sehr hohen Anzahl an detektierten Kugeln ergibt sich Ia(x) und Ib(x).
• Wenn beide Blenden offen sind, dann ergibt sich Ic(x), das der Summe von Ia(x) und Ib(x) entspricht.
Dieser Sachverhalt ist uns aus alltäglichen Dingen verständlich und leicht nachvollziehbar.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die physikalische Krise des frühen 20. Jahrhunderts ein und verortet die Arbeit im Bereich der Quantenmechanik sowie der numerischen Lösung der Schrödinger-Gleichung.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die notwendigen mathematischen und numerischen Grundlagen, wie das Runge-Kutta-Verfahren sowie numerische Differenzierung und Integration, erläutert.
3 Schrödinger-Gleichung: Dieses Kapitel behandelt das mathematische Fundament der Quantentheorie, ausgehend vom Teilchen-Welle-Dualismus bis hin zur Herleitung der Schrödinger-Gleichung.
4 Numerische Berechnung von Energieeigenwerten und Funktionen: Hier wird die praktische Anwendung der zuvor erarbeiteten Methoden auf spezifische Potentialfunktionen sowie die numerische Lösungsstrategie mittels Intervallschachtelung demonstriert.
5 Supersymmetrische Potentiale: Das letzte Kapitel widmet sich der Anwendung supersymmetrischer Potentiale zur Lösung numerisch komplexer Probleme bei eng beieinander liegenden Eigenwerten.
Quantenmechanik, Schrödinger-Gleichung, Numerische Berechnung, Eigenwerte, Eigenfunktionen, Runge-Kutta-Verfahren, Potentialfunktion, Supersymmetrische Potentiale, Wellenfunktion, Differentialgleichung, Intervallschachtelung, Quantenphysik, Simulation, Softwareentwicklung, Numerische Mathematik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der numerischen Berechnung von Energieeigenwerten und Eigenfunktionen für verschiedene Potentialmodelle der Quantenmechanik mithilfe eines selbst entwickelten Programms.
Die zentralen Themen sind die mathematischen Grundlagen der numerischen Lösung von Differentialgleichungen, die quantenmechanische Schrödinger-Gleichung sowie die Anwendung supersymmetrischer Potentiale.
Das Ziel ist die Erstellung einer Software, die in der Lage ist, für beliebige Potentialfunktionen die Eigenwerte und Eigenfunktionen eines Elektrons numerisch zu bestimmen und grafisch zu plotten.
Es werden numerische Standardverfahren wie das Runge-Kutta-Verfahren zur Lösung von Differentialgleichungen, numerische Differenzierung und Integration sowie die Intervallschachtelung zur Eigenwertsuche eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die mathematischen Grundlagen, die theoretische Herleitung der Schrödinger-Gleichung, die numerische Implementierung der Berechnungen und die Untersuchung spezifischer physikalischer Systeme, inklusive supersymmetrischer Potentiale.
Die wichtigsten Begriffe sind Quantenmechanik, Schrödinger-Gleichung, Numerische Berechnung, Eigenwerte, Eigenfunktionen, Runge-Kutta, Potentiale und Supersymmetrie.
Die Intervallschachtelung wurde gewählt, weil sie ein sehr effizientes und präzises Verfahren darstellt, um Lösungen für nicht analytisch lösbare Differentialgleichungen innerhalb fester Grenzen gezielt einzugrenzen.
Supersymmetrische Potentiale dienen dazu, numerisch schwierige Probleme zu lösen, insbesondere wenn Energieeigenwerte sehr eng beieinander liegen und mit Standardmethoden nur schwer unterscheidbar sind.
Die Wahl fiel auf Borland Delphi, da es eine leistungsfähige Entwicklungsumgebung bietet, um sowohl mathematische Berechnungen als auch die Gestaltung von Benutzeroberflächen und Plot-Funktionen effizient umzusetzen.
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