Diplomarbeit, 2005
93 Seiten, Note: Gut
1. Einleitung
2. Grundlagen der Unternehmensakquisition
2.1. Definition und Entwicklung von Mergers & Acquisitions
2.2. Phasenablauf von M&A’s
2.3. Erfolg und Misserfolg von M&A’s
3. Grundlagen der Due Diligence Prüfung
3.1. Herkunft & heutige Definition der Due Diligence
3.2. Auftrag, Auftraggeber und Anwendungsfälle der Due Diligence
3.3. Funktionen der Due Diligence
3.4. Abgrenzung der DD von anderen Verfahren der Unternehmensanalyse
3.4.1. Jahresablussprüfung
3.4.2. Acquisition Audit
3.4.3. Unternehmensbewertung
3.5. Due Diligence und vertragliche Gewährleistungsregelungen
3.6. Planung der Due Diligence Prüfung
3.7. Informationsquellen der Due Diligence
3.8. Zusammensetzung des Due Diligence Teams
4. Die verschiedenen Bereiche der Due Diligence Prüfung
4.1. Bilanzielle Due Diligence
4.1.1. Definition und Zielsetzung
4.1.2. Inhalt und Durchführung
4.2. Due Diligence aus der Sicht des Marktes
4.2.1. Definition und Zielsetzung
4.2.2. Inhalt und Durchführung
4.3. Rechtliche Due Diligence
4.3.1. Definition und Zielsetzung
4.3.2. Inhalt und Durchführung
4.4. Due Diligence und Human Resources
4.4.1. Definition und Zielsetzung
4.4.2. Inhalt und Durchführung
4.5. Umwelt Due Diligence
4.5.1. Definition und Zielsetzung
4.5.2. Inhalt und Durchführung
4.6. Kulturelle Due Diligence
4.6.1. Definition und Zielsetzung
4.6.2. Inhalt und Durchführung
4.7. Technische Due Diligence
4.7.1. Definition und Zielsetzung
4.7.2. Inhalt und Durchführung
4.8. Finanzielle Due Diligence
4.8.1. Definition und Zielsetzung
4.8.2. Inhalt und Durchführung
5. Steuerliche Due Diligence
5.1. Definition und Zielsetzung
5.2. Generelle Betrachtung der Erwerbsformen unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten
5.2.1. Unternehmensakquisition durch Erwerb von Wirtschaftsgütern
5.2.2. Unternehmensakquisition durch Erwerb von Unternehmensbeteiligungen
5.2.2.1. Erwerb von Anteilen einer Personengesellschaft
5.2.2.2. Erwerb von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft
5.3. Vergangenheitsorientierte steuerliche Due Diligence
5.3.1. Steuerliche Konsequenzen aus der Fehldeklaration von Sachverhalten - Verdeckte Gewinnausschüttungen
5.3.2. Die Haftungsfrage bei vergangener Fehldeklaration von Sachverhalten
5.3.3. Steuerliche Risikopotentiale auf der Ebene einzelner Wirtschaftsgüter
5.3.3.3. Stille Reserven
5.3.3.4. Teilwertabschreibungen und deren Wertaufholung
5.3.3.5. Steuerfreie Rücklagen
5.3.3.6. Rückstellungen
5.3.4. Risikopotentiale in Zusammenhang mit der Umsatzsteuer
5.3.5. Risiken bei Lohnsteuer und Sozialversicherung
5.4. Gegenwarts- und Zukunftsorientierte steuerliche Due Diligence
5.4.1. Steuerliche Konsequenzen aus dem eigentlichen Akquisitionsvorgang
5.4.1.7. Bei Vermögenserwerb
5.4.1.8. Bei Beteiligungserwerb
5.4.2. Verlustabzugsmöglichkeiten
5.4.3. Organschaftsverhältnisse und Unternehmensgruppe
5.4.4. Steuerliche Aspekte der Akquisitionsfinanzierung
5.4.5. Der Einfluss des Umgründungssteuerrechts
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Prozess der Due Diligence Prüfung bei Unternehmensakquisitionen umfassend darzustellen, wobei ein besonderer Fokus auf steuerlichen Aspekten liegt, um Risiken bei der Transaktionsbewertung und Kaufpreisfindung zu minimieren.
4.1.1. Definition und Zielsetzung
Die bilanzielle Due Diligence ist keineswegs, wie der Name vielleicht vermuten lässt, auf die Prüfung der Bilanz des Zielunternehmens beschränkt. Sie umfasst vielmehr eine detaillierte Analyse des gesamten Rechnungswesens, wobei sowohl auf die Vergangenheit, als auch auf die Zukunft bezogene Elemente zur Geltung kommen. Gerade der Aspekt der Planungsanalyse ist besonders wichtig, da die Ertragskraft des Zielunternehmens schließlich von den zukünftigen Ergebnissen abhängt. Ziel ist die Feststellung des Zustandes und der Entwicklung des Unternehmens, auch mit Hilfe von Kennzahlen. Die Erkenntnisse der bilanziellen Due Diligence sollen sich schließlich auch in Garantien und anderen Vertragsregelungen im Kaufvertrag widerspiegeln.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, warum trotz hoher M&A-Aktivitäten oft wenig Wert generiert wird, und definiert die Due Diligence als essenzielles Analyseinstrument.
2. Grundlagen der Unternehmensakquisition: Dieses Kapitel erläutert Begriffe, Phasenabläufe sowie kritische Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Mergers & Acquisitions.
3. Grundlagen der Due Diligence Prüfung: Hier werden Definition, Anwendungsfälle, Funktionen und die methodische Planung der Due Diligence ausführlich erörtert.
4. Die verschiedenen Bereiche der Due Diligence Prüfung: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Prüfungsgebiete, wie bilanzielle, marktbezogene, rechtliche, personelle (Human Resources), umweltbezogene, kulturelle, technische und finanzielle Aspekte.
5. Steuerliche Due Diligence: Der Schwerpunkt liegt hier auf der steuerrechtlichen Analyse, den Erwerbsformen, vergangenheitsorientierten Risiken sowie der steuerlichen Strukturierung künftiger Akquisitionen.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Bedeutung der Due Diligence als Instrument zur Risikominimierung und für eine fundierte Kaufentscheidung zusammen.
Due Diligence, Unternehmensakquisition, Mergers & Acquisitions, Steuerliche Due Diligence, Firmenwert, Unternehmensbewertung, Risikoanalyse, Kaufpreisfindung, Asset Deal, Share Deal, Rechnungswesen, Post Merger Integration, Haftung, Steuerrecht, Transaktionsprozess
Das primäre Ziel ist die umfassende Darstellung der Due Diligence Prüfung bei Unternehmenskäufen, mit einem speziellen Fokus darauf, wie steuerliche Aspekte die Transaktion beeinflussen und Risiken verzerren können.
Die Arbeit behandelt neben den Grundlagen von M&A den gesamten Prozess der Due Diligence, unterteilt in diverse Fachbereiche wie Bilanzen, Recht, Umwelt, Kultur, Technik, Finanzen und insbesondere Steuern.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung von Studien und Rechtsnormen, um den Ablauf und die Relevanz der Due Diligence systematisch zu erarbeiten.
Während die Jahresabschlussprüfung primär vergangenheitsorientiert ist und das Rechnungswesen prüft, ist die Due Diligence zukunftsorientiert, umfassender in den Disziplinen und dient explizit der Entscheidungsvorbereitung für Transaktionen.
Sie nimmt eine Schlüsselrolle ein, da sie Sachverhalte aus der Vergangenheit auf Steuernachzahlungsrisiken prüft und gleichzeitig bei der steueroptimierten Gestaltung der zukünftigen Akquisitionsstruktur hilft.
Er fungiert als Vorvertrag, der die Eckpunkte der geplanten Transaktion, Geheimhaltungsregeln und Exklusivitätsvereinbarungen zwischen Käufer und Verkäufer festlegt.
Sie ermöglicht es Organen, sich durch den Nachweis sorgfältiger Prüfung bei der Informationsbeschaffung gegen Vorwürfe der Pflichtverletzung im Rahmen von Transaktionen zu entlasten.
Es ermöglicht steuerneutrale Restrukturierungen, die die Aufdeckung stiller Reserven vermeiden und somit steueroptimierte Erwerbsstrukturen erlauben.
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