Bachelorarbeit, 2005
61 Seiten, Note: Gut
4 Einführung
5 Projektbeschreibung
5.1 Allgemeines
5.2 Rahmenbedingungen
5.3 Projektinhalte
5.4 Projektablauf
5.5 Projektphasen - Phasenmodell
5.6 Projektphasenplan und Projektmeilensteinplan
6 Inhalt
6.1 Strukturierung von Geographische Daten
6.2 Datenbankmanagementsysteme (DBM) zur Verwaltung von GIS-Daten
6.3 Datenorganisation von GIS Daten
6.4 UMN-Mapserver der WIGeoAPI Developer Umgebung– Beschreibung und Funktionsweise
6.5 Die Einbindung der Script-Sprache PHP/Mapscript
6.6 Die zur Verwendung kommenden Module der WIGeoAPI Programmierumgebung
6.6.1 Modul XML MapEngine
6.6.2 Modul XML GeoCoder
6.6.3 Modul XML NextDoor
6.7 Systemarchitektur und Systemmodell
6.8 Beschreibung des Dateimanagements
6.8.1 Logisches Datenmodell
6.8.2 Physisches Datenmodell
6.9 Beschreibung des Prototyps der WiGeoAPI Programmierumgebung
6.9.1 Analyse
6.9.2 Design
6.9.3 Implementierung
6.9.4 Test
6.10 Beschreibung der API von Google Maps
6.11 Beschreibung des Prototyps der API Google Maps
6.11.1 Analyse
6.11.2 Design
6.11.3 Implementierung
6.11.4 Test
7 Zusammenfassung und Ausblick
8 Source Code
8.1 Quellcodebeispiele
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines interaktiven GIS-Prototypen, der dem Nutzer in Form eines Location Based Services (LBS) Dienste zur Adresssuche bereitstellt. Dabei werden die Möglichkeiten der WIGeoAPI-Entwicklungsumgebung sowie die API von Google Maps zur Implementierung georeferenzierter Abfragen untersucht.
6.2 Datenbankmanagementsysteme (DBM) zur Verwaltung von GIS-Daten
Insbesondere bei GIS-Daten lässt sich ein hohes Datenvolumen feststellen. Effiziente und kostengünstige Verwaltung dieser großen Datenmengen (z.B. Kundendaten, Attributedaten oder raumbezogene Daten) wird dadurch erforderlich um kostenintensive Ressourcen (z.B. Server) zu sparen. Durch Datenbankmanagement (DBM) kann eine größere Zielgenauigkeit bei der Segmentierung der Märkte erreicht werden, die Geschäfts- und Kundenbeziehungen lassen sich genauer analysieren, steuern und nutzen [vgl. Holl92b, 779]. Dadurch wird es möglich, individuell und interaktiv mit den Kunden, Interessenten oder Zielpersonen zu kommunizieren.
Das DBM lässt sich durch vier wesentliche Merkmale bestimmen:
1) Der Einsatz von Database-Technologien dient zur Erfassung, Bearbeitung und zur Bereitstellung von Adressen und weiteren Informationen über Zielpersonen.
2) DBM ermöglicht die Nutzung der Daten und Informationen für den Einsatz der Direktmarketing-Instrumente.
3) Mit DBM soll die Ausgestaltung eines Dialogs zwischen dem Unternehmen und der Zielperson ermöglicht werden. Die Zielperson kann hier im Consumer Bereich oder auch im Business to Business Bereich liegen. Wichtig ist, dass dieser Dialog vom ersten Kontakt bis hin zur Bildung eines Stammkundenverhältnisses bzw. dem Ende der konkreten Beziehung aufrechterhalten wird.
4) Das DBM hat einen Systemcharakter, der durch die permanente Sammlung kommunikationsnotwendiger Daten und eine langfristige Perspektive beschrieben wird [vgl. Wonn97, 592].
Einführung: Die Studie gibt einen Überblick über die WIGeoAPI Developer Net Umgebung und dokumentiert die Erstellung des Prototyps "Apotheken u. Ärztefinder im Wiener Raum".
Projektbeschreibung: Dieses Kapitel erläutert die Rahmenbedingungen, Projektinhalte sowie das verwendete Phasenmodell nach dem Wasserfall-Prinzip.
Inhalt: Hier werden theoretische Grundlagen zu GIS, Datenbankmanagement und Datenorganisation sowie die technischen Details der verwendeten Module (XML MapEngine, Geocoder, NextDoor) und der Google Maps API beschrieben.
Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse der Prototypenentwicklung zusammen und diskutiert weitere Erweiterungsmöglichkeiten.
Source Code: In diesem Teil sind alle für die Implementierung relevanten Quellcodebeispiele zusammengefasst.
Geoinformationssysteme, GIS, WIGeoAPI, Google Maps API, Location Based Services, LBS, Geokodierung, Web-Programmierung, PHP, Mapscript, Standortsuche, Datenbankmanagement, XML, Prototyping, Wasserfallmodell.
Die Arbeit behandelt die Erstellung interaktiver GIS-Prototypen, um standortbezogene Dienste (LBS) für die Adresssuche von Apotheken und Ärzten im Wiener Raum zu realisieren.
Die zentralen Themen umfassen Geoinformationssysteme, die WIGeoAPI-Programmierumgebung, die Google Maps API sowie datenbankgestützte Standortanalysen.
Ziel ist der Aufbau eines lauffähigen GIS-Tools, das Geodaten verarbeitet und dem Nutzer eine intuitive, grafische Benutzeroberfläche zur Standortsuche bietet.
Die Projektdurchführung orientiert sich am Wasserfallmodell, unterteilt in Anforderungsanalyse, Systementwurf, Implementierung und Testphase.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu GIS und DBM, eine detaillierte technische Beschreibung der WIGeoAPI-Module sowie den praxisorientierten Teil zur Implementierung der zwei Prototypen.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie GIS, WIGeoAPI, Google Maps, LBS, Geokodierung, PHP und Standortsuche charakterisiert.
Es wurde für optionale Routenplanungsfunktionen beschrieben, war jedoch für den primären Fokus der Standortsuche des hier vorgestellten Prototyps nicht zwingend erforderlich.
Während das WIGeoAPI-Modul gezielt für Datenbankabfragen und Geokodierungsschnittstellen in der WIGeoGIS-Umgebung konzipiert ist, stellt die Google Maps API eine stärker interaktive, clientseitige Lösung mittels JavaScript dar.
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