Diplomarbeit, 2005
236 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit befasst sich mit dem russischen Fiskalföderalismus und dessen Auswirkungen auf die Beziehungen des föderalen Zentrums zu den Föderationssubjekten. Die zentrale Frage ist, inwieweit die Gestaltung des föderalen Finanzsystems die föderale Ordnung beeinflusst und welche Mechanismen zur Bewältigung von Konflikten zwischen dem Zentrum und den Regionen eingesetzt werden.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Relevanz der Arbeit dar. Kapitel 2 analysiert die theoretischen Grundlagen des Fiskalföderalismus. Es werden verschiedene Theorien zur Aufgabenverteilung, Einnahmenverteilung und intergouvernementalen Finanzzuweisungen vorgestellt. Kapitel 3 untersucht den russischen Fiskalföderalismus im Detail. Es werden die territoriale Gliederung der Russischen Föderation, die Verteilung der staatlichen Aufgaben und Einnahmen, sowie das System der intergouvernementalen Finanzzuweisungen beleuchtet. Schließlich werden die Auswirkungen des fiskalischen Systems auf die Beziehungen zwischen Zentrum und Regionen analysiert.
Russischer Fiskalföderalismus, Föderale Ordnung, Finanzsystem, Aufgabenverteilung, Einnahmenverteilung, Intergouvernementale Finanzzuweisungen, Staatsaufgaben, Steuern, Transfers, Beziehungen zwischen Zentrum und Regionen, Konfliktbewältigung.
Es handelt sich um das System der Aufgaben- und Einnahmenverteilung zwischen der russischen Zentralregierung und den regionalen Föderationssubjekten sowie die Mechanismen des finanziellen Ausgleichs.
Das System nutzt verschiedene Modelle wie Trenn- und Verbundsysteme. Wichtige Steuern wie die Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer und Unternehmensgewinnsteuer werden nach spezifischen Schlüsseln zwischen Zentrum und Regionen aufgeteilt.
Diese Transfers dienen dazu, vertikale und horizontale fiskalische Ungleichgewichte auszugleichen, um sicherzustellen, dass auch finanzschwächere Regionen ihre staatlichen Aufgaben erfüllen können.
Die Arbeit analysiert die Evolution von 1991 bis 2004, einschließlich der Einführung des russischen Steuerkodex und der Veränderung der Kompetenzabgrenzungsverträge zwischen dem Zentrum und den Subjekten.
Gemäß der Theorie des fiskalischen Föderalismus übernimmt der Staat Allokations-, Distributions- und Stabilisierungsfunktionen, die auf die verschiedenen föderalen Ebenen verteilt sind.
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