Diplomarbeit, 2005
135 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG
2. THEORETISCHER UND EMPIRISCHER HINTERGRUND
2.1 Medienkompetenz und das Internet als Medium
2.2 Internetnutzung
2.2.1 Internetnutzung in Deutschland
2.2.2 Internetnutzung in Österreich
2.2.3 Internetnutzung im europäischen Vergleich
2.2.4 Internetnutzung von Studierenden
2.2.5 Ein kultureller Vergleich zwischen Deutschland und Österreich
2.3 Der theoretische Bezugsrahmen
2.3.1 Die Theorie des geplanten Verhaltens nach Aizen
2.3.2 Das Technologie-Akzeptanz-Modell nach Davis
2.3.3 Die Theorie des geplanten Verhaltens (Aizen) und das Technologie-Akzeptanz-Modell (Davis) im Vergleich
2.4 Fragestellung und Ableitung der psychologischen Hypothesen
3. METHODEN
3.1 Der Fragebogen zur Untersuchung „Internetnutzung im Studium“
3.1.1 Operationalisierung der Internetnutzung
3.1.2 Operationalisierung der theoretischen Variablen
3.1.3 Indexbildung
3.2 Der Onlinefragebogen zur Untersuchung der „Internetnutzung im Studium-Teil 2“
3.2.1 Die tatsächliche Verhaltensausführung
3.2.2 Überprüfung der theoretischen Konstrukte auf ihre zeitliche Stabilität
3.3 Eine prospektive Erhebung
3.3.1 Ablauf der Untersuchung
3.4 Zur Güte des Fragebogens
3.4.1 Der Pretest
3.4.2 Zur internen Konsistenz des Fragebogens
4. DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Die Internetnutzung deutscher und österreichischer Studierender im Vergleich
4.2.1 Bewegungsmuster im Internet
4.2.2 Onlineanwendungen
4.3 Voraussetzungen der Regressionsanalyse
4.3.1 Normalverteilungsannahme
4.3.2 Multikollinearität
4.3.3 Autokorrelation der Residuen
4.4 Korrelationsbildung zwischen den Variablen
4.4.1 Die TPB
4.4.2 Das TAM
4.4.3 Die empirischen Variablen
4.5 Einschränkungen bei der Erhebung der Intention
4.6 Ergebnisse der Theorie des geplanten Verhaltens nach Aizen zur Vorhersage des Internetverhaltens
4.6.1 Intentionsvorhersage
4.6.2 Vorhersage des tatsächlichen Verhaltens
4.6.3 Die TPB zur Vorhersage des Internetverhaltens
4.7 Ergebnisse der Moderatoranalyse zur subjektiven Norm
4.8 Ergebnisse des Technologie-Akzeptanz-Modells nach Davis zur Vorhersage des Internetverhaltens
4.8.1 Determinanten der Einstellung
4.8.2 Intentionsvorhersage
4.8.3 Vorhersage des tatsächlichen Verhaltens
4.8.4 Das TAM zur Vorhersage des Internetverhaltens
4.9 Ergebnisse der Theorie des geplanten Verhaltens nach Aizen und das Technologie-Akzeptanz-Modell nach Davis im Vergleich
4.9.1 Intentionsvorhersage
4.9.2 Vorhersage des tatsächlichen Verhaltens
4.10 Überprüfung der zeitlichen Stabilität der theoretischen Konstrukte
5. DISKUSSION
5.1 Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse
5.1.1 Die Internetnutzung deutscher und österreichischer Studierender
5.1.2 Die Theorie des geplanten Verhaltens und das Technologie-Akzeptanz-Modell im Vergleich
5.1.3 Die Rolle des sozialen Einflusses beim Internetverhalten
5.2 Praktische Ableitungen
5.3 Limitation der Untersuchung und Ausblick für zukünftige Forschung
6. ZUSAMMENFASSUNG
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, das Internetverhalten von Studierenden an der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Wien zu analysieren, zu erklären und vorherzusagen. Dabei wird untersucht, inwieweit die "Theorie des geplanten Verhaltens" nach Aizen und das "Technologie-Akzeptanz-Modell" nach Davis das Verhalten von Studierenden im Umgang mit dem Internet im akademischen Kontext abbilden können.
2.1 Medienkompetenz und das Internet als Medium
Die Medienkompetenz ist nach Winterhoff-Spurk (1999) Teil der Kommunikations-kompetenz. Dabei wird bei der Kommunikationskompetenz unterschieden zwischen der Fähigkeit, mit Massenmedien umzugehen (Medienkompetenz) und der Fähigkeit mit Informationstechnologien umzugehen (Informationskompetenz). Diese beiden Teilbereiche enthalten jeweils drei Aspekte: die Sachkompetenz, die Selbstkompetenz und die Sozialkompetenz, die in der nachfolgenden Abbildung zusammengefasst dargestellt werden (Abbildung 1).
Die Sachkompetenz bezieht sich ganz allgemein auf die Fähigkeit einer Person, mit Kommunikationstechnologien umzugehen. Bei der Informationskompetenz sowie der Medienkompetenz besteht diese Fähigkeit aus den Kenntnissen und der technischen Handhabung für die Inbetriebnahme und Bedienung der technischen Geräte. Dazu gehört z.B. wie man mit dem Computer umgeht oder eine Homepage im Internet erstellt.
Der zweite Aspekt der Kommunikationskompetenz ist die Selbstkompetenz, bei der die persönlichkeitsbezogenen Grundfähigkeiten angesprochen werden. Wichtig hierbei ist u.a. die Fähigkeit einer Person, selbst über den Medieninhalt nachzudenken und zu reagieren oder die Realität von der Fiktion unterscheiden zu können. Die selbstbezogene Informationskompetenz bezieht sich auf die aktive und reflexive Auseinandersetzung mit den Informationstechnologien und deren Weiterentwicklung, z.B. durch Teilnahme an Computerkursen. Die selbstbezogene Medienkompetenz dagegen orientiert sich an der Fähigkeit zur selektiven und reflexiven Medienrezeption. Mit dem Ziel eines Wissenserwerbs können hier die Informationen in den Medien ausgesucht und mit dem vorhandenen Wissen kritisch betrachtet und integriert werden.
1. EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG: Einführung in die historische Entwicklung des Internets, dessen Bedeutung für Studierende und die Definition der drei zentralen Forschungsziele der Arbeit.
2. THEORETISCHER UND EMPIRISCHER HINTERGRUND: Detaillierte Darstellung der theoretischen Bezugsrahmen (TPB und TAM) sowie eine Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Internetnutzung in Deutschland und Österreich.
3. METHODEN: Beschreibung der Fragebogenkonstruktion, der prospektiven Erhebungsmethode und der operationalisierten theoretischen Variablen zur Messung des Internetverhaltens.
4. DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Statistische Analyse der erhobenen Daten, inklusive Überprüfung der Modellvoraussetzungen und Testung der psychologischen Hypothesen mittels Regressionsanalysen.
5. DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse, Diskussion der theoretischen Modelle im Vergleich, Ableitung praktischer Implikationen sowie kritische Reflexion der Untersuchungsgrenzen.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Komprimierter Überblick über die Ziele, das methodische Vorgehen und die zentralen Erkenntnisse der Diplomarbeit.
Internetnutzung, Studierende, Theorie des geplanten Verhaltens, TPB, Technologie-Akzeptanz-Modell, TAM, Medienkompetenz, Verhaltensvorhersage, psychologische Hypothesen, Regressionsanalyse, subjektive Norm, Onlineanwendungen, prospektive Erhebung, Informationskompetenz, universitäre Lehre.
Die Arbeit untersucht das Internetverhalten von Studierenden in Deutschland und Österreich und analysiert, inwiefern dieses durch etablierte sozialpsychologische Modelle erklärt und vorhergesagt werden kann.
Neben der deskriptiven Nutzungsanalyse stehen die Anwendung handlungstheoretischer Modelle (TPB und TAM) sowie der Einfluss sozialer Normen auf die Internetnutzung im Fokus.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, welches der beiden Modelle (TPB oder TAM) einen höheren Erklärungswert für das Internetverhalten von Studierenden besitzt und ob der soziale Einfluss (subjektive Norm) durch Moderatorvariablen präziser erfasst werden kann.
Es wurde eine prospektive Fragebogenuntersuchung (Paper-Pencil sowie Online-Follow-up) durchgeführt, deren Daten mittels multipler Regressionsanalysen statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die methodische Operationalisierung der Konstrukte (Einstellung, wahrgenommene Nützlichkeit, Kontrolle etc.) sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung und statistische Validierung der Hypothesen.
Internetnutzung, Studierende, TPB, TAM, Medienkompetenz, Verhaltensvorhersage und Regressionsanalyse.
Die Daten zeigen, dass die Internetnutzung zu Hause ein breiteres Spektrum abdeckt, während an der Universität das Internet vorwiegend als Arbeitsmedium für studienrelevante Zwecke wie Literaturrecherche und Materialbeschaffung fungiert.
Die Arbeit zeigt, dass die Standardmessung der subjektiven Norm oft zu kurz greift. Erst durch die Einbeziehung der Moderatorvariable "Intensität des Kontaktes" konnte der signifikante Einfluss sozialer Faktoren auf die Intention zur Internetnutzung belegt werden.
Die Untersuchung identifizierte die Interneterfahrung als einen bisher in den Standardmodellen vernachlässigten Faktor, der einen signifikanten positiven Einfluss auf die Einstellung und die Intention zur Internetnutzung ausübt.
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