Examensarbeit, 2006
80 Seiten, Note: 1.3
1. Vorwort
2. Theoretische Vorbetrachtungen
2.1 Zum Begriff „Medien“
2.1.1 Zur Bedeutung von Medien in der Lebensumwelt der Kinder in unserer Zeit
2.2 Das umfassende Aufgabenfeld der Medienpädagogik
2.2.1 Zur Medienerziehung
2.3 Zum Medium „Trickfilm“
2.3.1 Die Geschichte und Technik des Trickfilms
2.3.2 Die Bedeutung des Trickfilms für Kinder
2.4 Gestalten und Produzieren eines Trickfilms mit Hilfe der „Trickboxx“
2.4.1 Die Arbeit im Unterricht mit der „Trickboxx“
3. Planung des Unterrichtsvorhabens
3.1 Äußere Voraussetzungen
3.2 Voraussetzungen für den Unterrichtsprozess „Trickboxx“
3.2.1 Voraussetzungen der Schüler im Allgemeinen
3.2.2 Voraussetzungen der Schüler für den Unterrichtsprozess
3.3 Linienführung durch den Lehrplan
3.4 Linienführung durch den Unterrichtsprozess
3.5 Fächerübergreifende Möglichkeiten
3.6 Lernziele
4. Darstellung und Reflektion ausgewählter Unterrichtsphasen
4.1 Einführungsstunde
4.2 Durchführung
4.3 Reflektion
5. Schlussfolgerung und abschließende Betrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial projektorientierten Unterrichts zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Grundschule, wobei die praktische Produktion eines Trickfilms mit der „Trickboxx“ als zentrales Medium dient, um Schülern Einblicke in mediale Gestaltungsmittel und Produktionsbedingungen zu ermöglichen.
2.3 Zum Medium „Trickfilm“
„Trickfilm“ bezeichnet ein Medium der Einzelbildanimation. Diese Animation erfolgt mit Gegenständen (Puppen, Knetfiguren), Zeichnungen, Flachfiguren (Legetrick) oder mit Hilfe des Computers. Es gibt dementsprechend viele verschiedene Arten von Trickfilmen, die ich hier nur kurz bezeichnen möchte. Ein tricktechnischer Film kann ein Zeichentrickfilm16, Flachfigurenfilm wie z.B. der Legetrickfilm17, Puppen- und Knetfigurenfilm18, Objektfilm19 oder ein computeranimierter Film sein. In diesen Fällen wird oft auch von einem „Animationsfilm“ gesprochen.
Bewegungen in einem Trickfilm werden nicht in Echtzeit mit der Kamera abgefilmt, sondern es werden Handlungen in einzelne Bilder (Phasen/Frames) geteilt, die dann Schritt für Schritt aufgenommen werden. Vor jeder Aufnahme wird das zu fotografierende Objekt minimal verändert. Dazu muss jedes einzelne Bild vorher detailliert gestaltet werden, was im so genannten „Storyboard“20 festgehalten wird. Schließlich wird eine Illusion von echter Bewegung beim Betrachter erzeugt, wenn die aufgenommenen Bilder hintereinander vor verschiedenen Hintergründen abgespielt werden.
Dabei ist das angefertigte Produkt fast immer ein Ergebnis der Arbeit im Team.
1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Medien im Alltag von Kindern und definiert den Bildungsauftrag der Schule im Bereich der Medienerziehung.
2. Theoretische Vorbetrachtungen: Hier werden zentrale Begriffe wie „Medien“, „Medienerziehung“ und „Trickfilm“ definiert und in den medienpädagogischen Kontext eingeordnet.
3. Planung des Unterrichtsvorhabens: Dieses Kapitel beschreibt die lokalen Voraussetzungen, die Analyse der Schülerschaft sowie die organisatorische und lehrplankonforme Einbettung des Trickfilm-Projekts.
4. Darstellung und Reflektion ausgewählter Unterrichtsphasen: Hier werden die praktische Durchführung der Einführungsstunde sowie der Produktionsphasen dokumentiert und im Hinblick auf den Lernzuwachs reflektiert.
5. Schlussfolgerung und abschließende Betrachtung: In diesem Kapitel werden die anfänglichen Forschungsfragen beantwortet und der Erfolg des Projekts im Hinblick auf die Medienkompetenz der Schüler bewertet.
Trickboxx, Medienpädagogik, Medienerziehung, Trickfilm, Medienkompetenz, Projektunterricht, Grundschule, Storyboard, Einzelbildanimation, Legetrick, Filmproduktion, Schülermotivation, Gestaltungsmittel, Unterrichtsplanung, Medienwirklichkeit
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines projektorientierten Unterrichtsvorhabens zur Filmproduktion in einer zweiten Grundschulklasse unter Verwendung der „Trickboxx“.
Die zentralen Felder sind die Medienpädagogik, die praktische Trickfilmtechnik und die medienpädagogische Lernzielentwicklung im Rahmen des Lehrplans.
Das Hauptziel besteht darin, den Kindern durch eigenes Handeln Einblicke in die Gestaltungsmittel und Produktionsbedingungen von Trickfilmen zu vermitteln und ihre Medienkompetenz zu stärken.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Dokumentation und Reflektion eines Unterrichtsprojekts, das auf fachdidaktischen Analysen und einer Begleitbefragung der Schüler basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Planung des Unterrichts, die praktische Durchführung und die anschließende kritische Reflektion der Ergebnisse.
Medienkompetenz, Trickboxx, Medienpädagogik, Filmproduktion und projektorientierter Unterricht sind die wesentlichen Begriffe.
Die „Trickboxx“ dient als mobile Produktionseinheit, die es Schülern ohne Vorkenntnisse ermöglicht, komplexe Filmprozesse wie Phasenzerlegung und Storyboarding praktisch zu begreifen.
Die Schüler entwickelten ein Bewusstsein für den hohen Arbeits- und Zeitaufwand bei der Filmproduktion und begannen, kommerzielle Trickfilme aus einer reflektierten Perspektive zu betrachten.
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