Magisterarbeit, 1998
184 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Ost-West-Konflikt in politischen Radio-Informationssendungen der beiden deutschen Staaten in der Zeit von 1945 bis 1970. Sie untersucht dabei die Rolle des Rundfunks als Instrument der politischen Propaganda und der Meinungsbildung. Ziel der Arbeit ist es, die unterschiedlichen Strategien des Rundfunks in Ost und West aufzuzeigen und die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die Medienlandschaft in Deutschland zu beleuchten.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die verwendeten Quellen. Kapitel I widmet sich dem sozialistischen Journalismus der DDR und setzt ihn in Gegensatz zum westlichen Informationsjournalismus. Es analysiert die Rolle der Massenmedien in der sozialistischen Gesellschaft und untersucht die Ausbildung und die Arbeit von Journalisten in der DDR. Kapitel II beleuchtet den Einfluss der Politik auf den Rundfunk in Ost und West. Es geht auf die unterschiedlichen Formen der Lenkung des Rundfunks in den beiden deutschen Staaten ein und untersucht die Auswirkungen dieser Lenkung auf die journalistische Arbeit. Kapitel III widmet sich der Rolle des überregionalen Hörfunks im Kalten Krieg und analysiert anhand von drei Fallbeispielen – RIAS Berlin, Deutschlandsender und Deutschlandfunk – die Strategien der politischen Propaganda in Ost und West. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Kalter Krieg, Ost-West-Konflikt, Rundfunk, Radio, Propaganda, Informationsjournalismus, sozialistischer Journalismus, Parteikontrolle, Meinungsbildung, Deutschland, DDR, Bundesrepublik, RIAS, Deutschlandsender, Deutschlandfunk, Medienlandschaft, Geschichte.
Das Radio war ein zentrales Propagandainstrument, mit dem beide Seiten versuchten, die Bevölkerung auf der jeweils anderen Seite des Eisernen Vorhangs zu beeinflussen.
Der RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) war ein westlicher Sender, der gezielt die Missstände in der DDR aufdeckte und dort Millionen Hörer erreichte.
In der DDR war Journalismus ein politisches Kampfmittel der SED ('sozialistischer Journalismus'), während der Westen (theoretisch) auf Informationsfreiheit setzte.
Die Arbeit untersucht, ob die Berichterstattung des RIAS den Aufstand mit auslöste oder die Protestbewegungen in der DDR maßgeblich unterstützte.
Der Deutschlandfunk sollte ab den 60er Jahren durch Fakten statt durch plumpe Propaganda die Loyalität der Ostdeutschen zum SED-Staat untergraben.
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