Diplomarbeit, 2006
102 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit analysiert die Kerosinbesteuerungsdebatte und untersucht mögliche Gestaltungsvarianten und Szenarien einer Kerosinsteuer. Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit einer Kerosinsteuer im Kontext der Kyoto-Ziele und der Entwicklung des Luftverkehrs, sowie die externen Kosten des Luftverkehrs und die Möglichkeiten der Internalisierung dieser Kosten.
Die Einleitung führt in das Thema der Kerosinbesteuerung ein und stellt die Relevanz der Thematik dar. Das zweite Kapitel behandelt die Grundlagen der Diskussion und erläutert die Notwendigkeit einer Kerosinsteuer sowie die externen Kosten des Luftverkehrs. Es werden verschiedene Theorieansätze zur Kerosinsteuer vorgestellt, darunter die Pigou-Steuer und der Preis-Standard-Ansatz. Außerdem werden andere ökonomische Instrumente zur Emissionsreduzierung, wie Streckenbezogene Emissionsabgabe und Emissionshandel, diskutiert. Das Kapitel beleuchtet die Historie der Diskussion, insbesondere die Positionen der ICAO, der EU und der deutschen Bundesregierung.
Kapitel drei beschäftigt sich mit der Diskussion möglicher Gestaltungsvarianten einer Kerosinsteuer, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Es werden verschiedene Szenarien einer Kerosinsteuer analysiert, wie zum Beispiel eine innerdeutsche Kerosinsteuer und eine europaweite Lösung.
Kerosinsteuer, Luftverkehr, CO2-Emissionen, externe Kosten, Internalisierung, Pigou-Steuer, Preis-Standard-Ansatz, Emissionshandel, Kyoto-Ziele, Szenarioanalyse, Gestaltungsvarianten, internationale Kooperation.
Grund ist die bisherige Steuerbefreiung von Flugzeugtreibstoff, die angesichts steigender CO2-Emissionen und der Kyoto-Klimaziele kritisch hinterfragt wird.
Dazu gehören Umwelt- und Klimaschäden, die durch den Flugverkehr verursacht, aber nicht von den Verursachern (Fluggesellschaften/Passagieren) direkt bezahlt werden.
Die Pigou-Steuer zielt darauf ab, externe Kosten durch eine Steuer zu internalisieren, sodass der Preis eines Gutes dessen wahre gesellschaftliche Kosten widerspiegelt.
Diskutiert werden rein innerdeutsche Lösungen, bilaterale Abkommen zwischen EU-Mitgliedstaaten oder eine einheitliche europaweite Kerosinsteuer.
Alternativen sind der Emissionshandel, streckenbezogene Emissionsabgaben oder technische Innovationen zur Verbrauchsreduzierung.
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