Examensarbeit, 2006
181 Seiten, Note: sehr gut
1. Einleitung
1.1 Das Wetter
2. „Offener Unterricht“
2.1 Hintergründe
2.2 Definition
2.3 Ziele
2.4 Drei Dimensionen von Offenheit
2.5 Merkmale “Offenen Unterrichts“
2.6 Rolle des Lehrers
2.7 Materialien im “Offenen Unterricht“
2.8 Stärken und Schwächen offener Unterrichtsformen
2.9 Unterrichtsformen und Methoden
2.9.1 Werkstattunterricht
2.9.2 Freie Arbeit
2.9.3 Wochenplan
3. Lernkarteien
3.1 Ursprung von Lernkarteien
3.2 Didaktische Funktion verschiedener Karteitypen
3.3 Konstruktion von Lernkarteien
2.3.1 Schülerorientierung
2.3.2 Sachliche Richtigkeit
2.3.3 Soziales Lernen
2.3.4 Förderung von Selbständigkeit und Selbstverantwortung
2.3.5 Formale Gestaltung von Lernkarteien
4. Konzeption des Karteikartensatzes
4.1 Aufbau
4.2 Ziele
4.3 Formale Gestaltung
5. Erprobung des Karteikartensatzes
5.1 Die Klasse
5.2 Vorbereitung
5.3 Durchführung
6. Auswertung
6.1 Planung und Durchführung
6.2 Auswertung der Karteikarten
6.3 Nutzung der Kartei
6.4 Gestaltung der Karteikarten
7. Resümee
Diese Arbeit zielt darauf ab, das Konzept des "Offenen Unterrichts" in der praktischen Umsetzung durch die Entwicklung und Erprobung eines speziellen Lernkarteisatzes zum Thema "Wetter" für eine dritte Grundschulklasse zu evaluieren und die didaktische Konzeption kritisch zu reflektieren.
1.1 Das Wetter
Das Wetter ist ein Naturphänomen, das die Menschen körperlich, emotional und über ihre kognitive Wahrnehmung ganzheitlich aufnehmen und sie beeinflusst. Wetter gibt es immer egal welches und wir sind ihm immer ausgesetzt. Das Wetter ist ein das ganze Leben des Menschen bestimmender Faktor. Wir werden ständig mit den Auswirkungen verschiedenster Wetterverhältnisse konfrontiert. Es bestimmt das Wachstum in der Natur und damit Hunger und Sättigung, setzt dem Menschen körperlich zu und beeinflusst damit ganze Zivilisationszweige wie Hausbau und Bekleidung. Es erzeugt individuelle Stimmungen und Verhaltensweisen, bedingt Verkehrsströme und Katastrophen, entscheidet über die jeweiligen Spiele von Kindern und den Verlauf von sportlichen Veranstaltungen. Das Phänomen Wetter wird durch moderne Errungenschaften der Zivilisation immer genauer erfassbar und besser vorhersagbar und gleichzeitig die Wahrnehmung, das Erleben immer mehr verfälscht oder erschwert. Im Gegenzug wird das Wetter durch gesellschaftliche Bedingungen wie Luftschadstoffe, Klimaerwärmung beeinflusst.
Da alles Leben auf der Erde in einem solchen Ausmaß vom Wetter bestimmt wird, ist dieses Thema auch für Kinder von großem Interesse. Ständig werden sie mit Wetterphänomenen konfrontiert, aber nur wenige wissen, wie sie entstehen. Sie erleben das Wetter täglich und kaum ein Kind macht sich darüber große Gedanken, weil es eben immer da ist. Daher ist wichtig, Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass das Wetter ständig um uns herum ist. Sie sollten wissen, dass verschiedene Witterungen auch verschiedene Vorboten und Begleiterscheinungen haben. Auch die Vorurteile "schlechtes Wetter" und "gutes Wetter" sollte man mit Kindern genauer betrachten, denn auch wenn der Regen für den Spaziergänger unangenehm ist, bedeutet er für den Bauern eine reiche Ernte und sichert seine Existenz. Jedes Wetter hat seine zwei Seiten. Kinder sollten dafür sensibilisiert werden die sie beeinflussenden Faktoren wahrzunehmen und darüber nachzudenken.
1. Einleitung: Die Autorin erläutert die Beweggründe für das Projekt, das im Rahmen ihrer Examensarbeit in einer 3. Grundschulklasse zum Thema Wetter durchgeführt wurde.
2. „Offener Unterricht“: Dieses Kapitel definiert den Sammelbegriff Offener Unterricht, beleuchtet seine Hintergründe, Ziele sowie die Rolle der Lehrkraft und verschiedene methodische Ansätze.
3. Lernkarteien: Es werden der Ursprung, die didaktische Funktion und die Konstruktionskriterien von Lernkarteien für den Grundschulunterricht ausführlich dargestellt.
4. Konzeption des Karteikartensatzes: Das Kapitel beschreibt den spezifischen Aufbau, die inhaltliche Strukturierung und die Lernziele des für das Projekt entwickelten Wetter-Karteikartensatzes.
5. Erprobung des Karteikartensatzes: Hier erfolgt die Schilderung der praktischen Umsetzung des Projekts, inklusive der Vorbereitungsphase, der Klassensituation und des tatsächlichen Unterrichtsverlaufs.
6. Auswertung: Die Autorin reflektiert kritisch die Planung, Durchführung und die statistische Auswertung der Nutzung der Karteikarten sowie deren formale Gestaltung.
7. Resümee: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Erprobung zusammen und bewertet den Erfolg der Lernmethode unter Berücksichtigung der gemachten Erfahrungen.
Offener Unterricht, Lernkarteien, Grundschule, Wetter, Sachunterricht, Didaktik, Selbständigkeit, Methodenkompetenz, Binnendifferenzierung, Projektarbeit, Wetterphänomene, Schülerorientierung, Handlungsorientierung.
Die Hausarbeit behandelt die Konzeption, Erprobung und Auswertung eines selbst entwickelten Karteikartensatzes zum Thema „Wetter“ in einer dritten Grundschulklasse unter den Prinzipien des Offenen Unterrichts.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung des Offenen Unterrichts, die didaktische Gestaltung von Lernkarteien sowie die praktische Erprobung dieser Materialien in einem naturwissenschaftlich-sachunterrichtlichen Kontext.
Das Ziel ist die praktische Umsetzung von Offenem Unterricht mittels einer Lernkartei, um die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern und die Eignung der Wetterthematik für dieses Lernformat zu prüfen.
Es handelt sich um ein praxisorientiertes Projekt, das durch die Beobachtung und Dokumentation des Unterrichtsverlaufs sowie die statistische Auswertung der Schülerergebnisse (Kartenbearbeitung) evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Offenen Unterricht, die Didaktik von Lernkarteien, die konkrete Konzeption des Wettermaterials und die anschließende Reflexion der Erprobung in der Klasse.
Offener Unterricht, Lernkarteien, Sachunterricht, Grundschule, Wetter, Selbständigkeit, Handlungsorientierung und Binnendifferenzierung sind die prägenden Begriffe.
Trotz des Ansatzes der Offenheit wurden Pflichtkarten definiert, um sicherzustellen, dass die Schüler alle relevanten Themenbereiche des Wetter-Komplexes bearbeiten und eine strukturierte Einführung in das Thema erhalten.
Die Autorin stellt fest, dass die Gestaltung in Bezug auf Lesbarkeit, Farbwahl und Klarheit der Arbeitsanweisungen verbesserungswürdig ist, um das selbstständige Arbeiten der Schüler noch effizienter zu unterstützen.
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