Bachelorarbeit, 2005
53 Seiten, Note: 1
Ziel dieser Arbeit ist es, Geschlechtsstereotype aus einer theoretischen Perspektive zu betrachten und den Bereich der Kontaktanzeigen aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht zu beleuchten, insbesondere im Hinblick auf Geschlechtsstereotype. Die Arbeit präsentiert eigene Forschungsergebnisse zu Detailfragen und untersucht anhand zweier österreichischer Tageszeitungen, Der Standard und die Neue Kronen Zeitung, die Thematik empirisch. Die Daten stammen aus dem Herbst 2004.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel bietet eine Einführung in die Gender Studies, beleuchtet die Entstehung des Begriffs "Gender" und erklärt die Unterscheidung zwischen "sex" und "gender". Das dritte Kapitel widmet sich den Geschlechterstereotypen und Geschlechterrollen, wobei der Fokus auf dem Erwerb von Geschlechtsstereotypen und den verschiedenen Ausprägungen von Geschlechterrollen liegt. Das vierte Kapitel behandelt Kontaktanzeigen, untersucht deren Begriffsbestimmung und kommunikationswissenschaftliche Beschreibung, geht auf die historische Entwicklung ein und stellt Ergebnisse bisheriger Studien vor. Das fünfte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Analyse von Kontaktanzeigen in österreichischen Tageszeitungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Geschlechtsstereotype, Gender Studies, Kontaktanzeigen, Kommunikationswissenschaft, empirische Forschung, österreichische Tageszeitungen, gesellschaftliche Normen, Partnersuche, und Geschlechterrollen.
Kontaktanzeigen dienen als Spiegel gesellschaftlicher Normen, in denen Männer und Frauen oft stereotype Rollenerwartungen an Partner und sich selbst formulieren.
In den Gender Studies bezeichnet „Sex“ das biologische Geschlecht, während „Gender“ das sozial konstruierte Geschlecht und die damit verbundenen Rollen meint.
Die Untersuchung analysierte Kontaktanzeigen aus den österreichischen Tageszeitungen „Der Standard“ und „Neue Kronen Zeitung“ aus dem Jahr 2004.
Sie sind leicht zugänglich, anonymisiert und die Verfasser agieren natürlich, da sie nicht mit einer wissenschaftlichen Untersuchung rechnen.
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