Diplomarbeit, 2006
88 Seiten, Note: 2,2
Einführung und Zielsetzung
1 Grundlagen zu Zertifikaten
1.1 Definition der Zertifikate
1.2 Bestandteile der Zertifikate
1.2.1 Die Kauf-Option auf einen Call (Long-Call)
1.2.2 Die Verkaufsoption auf einen Call (Short-Call)
1.2.3 Die Kaufoption auf einen Put (Long-Put)
1.2.4 Die Verkaufsoption auf einen Put (Short-Put)
1.2.5 Die Risiken und Chancen bei Optionen
1.2.5.1 Das Kursrisiko der Optionen
1.2.5.2 Die Kursveränderung des Basiswertes
1.2.5.3 Der Einfluss der Volatilität
1.2.5.4 Der Wertverfall durch die Zeit
1.2.5.5 Die Hebelwirkung (Leverage-Effekt)
1.2.5.6 Das Emittentenrisiko
1.2.5.7 Transaktionskosten bei einem Optionsgeschäft
1.3 Basiswerte der Zertifikate
1.4 Laufzeiten der Zertifikate
2 Die geläufigsten Zertifikatetypen
2.1 Indexzertifikate
2.1.1 Die Konstruktion von Indexzertifikaten
2.1.2 Zertifikate auf Performance oder Kursindex
2.1.3 Laufzeiten bei Indexzertifikaten
2.1.4 Kosten bei Indexzertifikaten
2.1.5 Besteuerung von Indexzertifikaten
2.2 Discount-Zertifikate
2.2.1 Die Konstruktion von Discount-Zertifikaten
2.2.2 Laufzeiten von Discount-Zertifikaten
2.2.3 Kosten bei Discountzertifikaten
2.2.4 Besteuerung von Discountzertifikaten
2.2.5 Strategien mit Discountzertifikaten
2.2.5.1 Konservative Strategie
2.2.5.2 Neutrale Strategie
2.2.5.3 Offensive Strategie
2.3 Garantiezertifikate
2.3.1 Die Konstruktion von Garantiezertifikaten
2.3.2 Laufzeiten von Garantiezertifikaten
2.3.3 Kosten bei Garantiezertifikaten
2.3.4 Besteuerung von Garantiezertifikaten
2.4 Bonuszertifikate
2.4.1 Die Konstruktion von Bonuszertifikaten
2.4.2 Laufzeiten von Bonuszertifikaten
2.4.3 Kosten bei Bonuszertifikaten
2.4.4 Besteuerung von Bonuszertifikaten
3 Strategien für ein besseres Portfolioergebnis
3.1 Das Rendite-Risiko-Liquiditäts-Dilemma
3.2 Strategien mit Stop-Loss-Orders
3.3 Der Cost-Average-Effekt
3.4 Die Diversifikation und der Korrelationszusammenhang
3.5 Die Volatilität als Risikobarometer
3.6 Chance-Risiko-Profil
3.7 Die Netto-Rendite
3.8 Portfoliomanagement bei Investments
3.8.1 Das aktive Portfoliomanagement
3.8.2 Das passive Portfoliomanagement
4 Rendite-Risiko-Vergleich zu klassischen Finanzanlagen
4.1 Indexzertifikat vs. Aktienfondsanlage
4.1.1 Renditevergleich Indexzertifikat vs. Aktienfonds
4.1.2 Chancen und Risiken bei Indexzertifikaten
4.2 Discountzertifikat vs. Aktienanlage
4.2.1 Renditevergleich Discountzertifikat vs. Aktie
4.2.2 Chancen und Risiken bei Discountzertifikaten
4.3 Garantiezertifikat vs. Sparanlage
4.3.1 Renditevergleich Garantiezertifikat vs. Sparanlage
4.3.2 Chancen und Risiken bei Garantiezertifikaten
4.4 Bonuszertifikat vs. Aktienanlage
4.4.1 Renditevergleich Bonuszertifikat vs. Aktienanlage
4.4.2 Chancen und Risiken bei Bonuszertifikaten
Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Modelle von Anlagezertifikaten zu erläutern und ihre Chancen sowie Risiken aus der Sicht des Kapitalanlegers zu analysieren. Im Fokus steht dabei die Untersuchung, inwieweit diese Anlageinstrumente im Vergleich zu klassischen Anlagealternativen wie Aktien oder Investmentfonds vorteilhafte Strategien für ein Portfolioergebnis bieten können.
1.2.1 Die Kauf-Option auf einen Call (Long-Call)
Bei dieser Optionsvariante erwirbt der Käufer des Optionsscheines das Recht, innerhalb einer vorher festgelegten Frist (oder am Laufzeitende) und zu einem vorher festgelegten Preis (Basispreis) vom Verkäufer die Lieferung des Basiswertes zum Basispreis zu verlangen.10 Der Käufer des Optionsscheines geht davon aus, dass der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit steigt und am Laufzeitende einen höheren Wert besitzt als bei Vertragsabschluss. Tritt dieser Fall ein, wird der Käufer sein Recht ausüben und vom Verkäufer des Calls die Lieferung der Papiere zum ursprünglich festgelegten Basispreis verlangen.
Für dieses Recht hat der Käufer dem Verkäufer bei Abschluss des Geschäftes eine Optionsprämie gezahlt. Diese Mehrkosten müssen durch den steigenden Kurs des Basiswertes ebenfalls erwirtschaftet werden damit sich das Geschäft für den Käufer richtig lohnt. Sollte der Kurs nur leicht über dem vereinbarten Basispreis liegen, wird der Käufer sein Recht dennoch ausüben, da alle Erlöse über dem Basispreis seine Kosten verringern.11
1 Grundlagen zu Zertifikaten: Dieses Kapitel definiert Zertifikate als derivative Finanzinstrumente und erläutert deren grundlegende Bestandteile sowie die Funktionsweise von Optionen als Basisbausteine.
2 Die geläufigsten Zertifikatetypen: Hier werden die Konstruktionsprinzipien, Kostenstrukturen und steuerlichen Aspekte von Index-, Discount-, Garantie- und Bonuszertifikaten detailliert vorgestellt.
3 Strategien für ein besseres Portfolioergebnis: Dieses Kapitel behandelt Strategien zur Renditeoptimierung und Risikominimierung im Portfoliomanagement, inklusive der Bedeutung von Diversifikation, Stop-Loss-Orders und des Cost-Average-Effekts.
4 Rendite-Risiko-Vergleich zu klassischen Finanzanlagen: Hier erfolgt ein direkter Performance- und Risikovergleich zwischen den behandelten Zertifikatearten und klassischen Anlagen wie Aktien und Fonds.
Zertifikate, Finanzmanagement, Derivate, Indexzertifikate, Discountzertifikate, Garantiezertifikate, Bonuszertifikate, Portfoliomanagement, Rendite, Risiko, Volatilität, Diversifikation, Basiswert, Optionsprämie, Steuern.
Die Diplomarbeit untersucht Anlagezertifikate als innovative Form der Kapitalanlage und bewertet deren Chancen und Risiken aus der Perspektive des Anlegers im Vergleich zu klassischen Finanzprodukten.
Der Hauptteil konzentriert sich auf Indexzertifikate, Discountzertifikate, Garantiezertifikate sowie Bonuszertifikate und erläutert deren jeweilige Konstruktionsweisen.
Das Ziel ist es, dem Anleger fundierte Informationen über die Funktionsweise dieser Anlageformen zu liefern, um daraus Strategien für ein optimiertes Portfolioergebnis abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse, wobei aktuelle Daten von Finanzportalen sowie verschiedene mathematische Berechnungen zur Rendite- und Korrelationsermittlung herangezogen werden.
Diversifikation dient als Risikomaß im Portfoliomanagement. Die Arbeit verdeutlicht, wie durch eine gezielte Streuung über verschiedene Anlageklassen das Risiko reduziert werden kann.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zertifikate, Derivate, Rendite, Risiko und Portfoliomanagement definiert.
Es bietet eine garantierte Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zum Laufzeitende, wodurch das Verlustrisiko minimiert wird, während gleichzeitig eine Teilhabe an Kursgewinnen über eine Performancekomponente möglich bleibt.
Im Gegensatz zum Discountzertifikat, das einen Gewinn durch einen Preisabschlag ermöglicht, bietet das Bonuszertifikat bei Seitwärtsbewegungen einen zusätzlichen Bonus, sofern eine untere Kursschwelle während der Laufzeit nicht verletzt wird, ohne dabei den Anstieg nach oben durch einen Cap zu begrenzen.
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