Diplomarbeit, 2005
93 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen des Benchmarking
2.1 Historische Entwicklung
2.2 Begriffsdefinitionen
2.2.1 Definition „Benchmark“
2.2.2 Definition „Benchmarking“
2.3 Bedeutung von Benchmarking
2.4 Vorteile und Nutzen von Benchmarking
2.5 Ziele des Benchmarking
2.6 Benchmarking als Instrument der strategischen Planung
2.7 Benchmarking im Kontext anderer Management-Methoden
3. Formen des Benchmarking
3.1 Benchmarking-Formen anhand des Benchmarking-Objektes
3.1.1 Produkt-Benchmarking
3.1.2 Prozess-Benchmarking
3.1.3 Funktionales Benchmarking
3.1.4 Strategisches Benchmarking
3.2 Benchmarking-Formen anhand des Benchmarking-Partners
3.2.1 Internes Benchmarking
3.2.2 Externes Benchmarking
3.2.2.1 Konkurrenzbezogenes Benchmarking
3.2.2.2 Branchenbezogenes Benchmarking
3.2.2.3 Branchenunabhängiges Benchmarking
3.3 Benchmarking-Formen anhand von Zielgrößen
4. Der Benchmarking-Prozess
4.1 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Benchmarking
4.2 Der Benchmarking Verhaltens-Codex
4.3 Das Fünf-Phasen-Konzept des Benchmarking
4.3.1 Die Zielsetzungsphase
4.3.2 Interne Analyse
4.3.3 Vergleichsphase
4.3.4 Maßnahmen
4.3.5 Umsetzung
4.4 Grenzen und Nachteile des Benchmarking
5. Fazit
6. Anwendung von Benchmarking in deutschen Unternehmen im Jahr 2004
7. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht Benchmarking als Instrument der strategischen Planung, beleuchtet dessen Formen, Prozesse und methodische Grundlagen und analysiert die aktuelle Anwendungspraxis in deutschen Unternehmen im Jahr 2004.
2.1 Historische Entwicklung
Die ersten Benchmarking-Untersuchungen fanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch das deutsche Militär statt. Man suchte nach einer Möglichkeit, den großen Zeitaufwand und die hohen Kosten, die bei größeren Truppenbewegungen entstanden, zu reduzieren. Durch einen Zeitungsbericht erfuhr ein Soldat von einem großen Zirkus in Amerika, der es schaffte, innerhalb einer Nacht sämtliche Zelte, Güter, Tiere und Menschen einzuladen und in die nächste Stadt zu verbringen. Von dieser Spitzenleistung inspiriert reiste eine Gruppe von Experten in die USA, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Man erfuhr, dass der Zirkus mit Hilfe einer kompetenten Logistikabteilung und speziell entwickelten Fahrzeugen diesen schnellen Umzug durchführen konnte. Mit den dort gewonnen Erkenntnissen konnte nach der Rückkehr eine signifikante Verbesserung der Truppenbewegung erreicht werden.
Ein herausragendes weiteres Beispiel der frühen Anwendung von Benchmarking zeigen die im Jahre 1916 von Henry Ford eingeführten Fließbänder in der Automobilindustrie. Die Idee dazu entstand nach mehreren Besuchen einer Großschlachterei in Chicago, wo Schweinehälften mit Hilfe einer Hängebahn von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz transportiert wurden.
Ebenso das Kanban-System, das heute in vielen Branchen verwendet wird, stammt aus der Übertragung eines Prinzips aus einer anderen Branche. Hier wurde vor allem das Nachfüllen der Regale in amerikanischen Supermarktketten studiert was zur Entwicklung der Kanban-Karten bei Toyota führte.
Schon bei diesen ersten Anwendungen der Kernidee des Benchmarking handelte es sich um eine systematische Suche nach Lösungen aus anderen Bereichen, die auf die eigene Situation übertragen und an das eigene Umfeld angepasst werden konnten.
1. Einleitung: Diese Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit ständiger Verbesserung für Unternehmen in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld und führt Benchmarking als Instrument zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen ein.
2. Grundlagen des Benchmarking: Hier werden die historische Entwicklung, Definitionen, Ziele sowie die Eignung von Benchmarking als Instrument der strategischen Planung und im Kontext anderer Managementmethoden dargelegt.
3. Formen des Benchmarking: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene Benchmarking-Varianten anhand der Kriterien Benchmarking-Objekt, Benchmarking-Partner und Zielgrößen.
4. Der Benchmarking-Prozess: Das Kernkapitel beschreibt das Fünf-Phasen-Konzept des Benchmarking sowie die notwendigen Voraussetzungen, den Verhaltenskodex und die Grenzen der Methode.
5. Fazit: Das Fazit fasst das Potenzial von Benchmarking zusammen und betont die Notwendigkeit der dauerhaften Integration dieses Instruments in die Unternehmenspraxis.
6. Anwendung von Benchmarking in deutschen Unternehmen im Jahr 2004: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von einhundert deutschen Unternehmen zur aktuellen Verbreitung und Nutzung von Benchmarking.
7. Ausblick: Der Ausblick unterstreicht die Zukunftsbedeutung von Benchmarking als allgemein gültiges, kreatives Arbeitsinstrument für Wirtschaftsunternehmen und weitere gesellschaftliche Institutionen.
Benchmarking, Strategische Planung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Best Practices, Prozess-Benchmarking, Konkurrenz, Leistungssteigerung, Managementmethode, Unternehmenskultur, Branchenvergleich, Leistungsfähigkeit, Weltklasse, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit untersucht Benchmarking als strategisches Instrument, um durch den systematischen Vergleich mit den Besten die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Die Arbeit deckt die Definitionen, die verschiedenen Formen (Objekt, Partner, Zielgrößen), den Ablauf des Benchmarking-Prozesses und die empirische Anwendung in deutschen Unternehmen ab.
Es geht darum zu klären, wie Benchmarking als Instrument der strategischen Planung eingesetzt werden kann, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch die Übernahme von Best Practices zu erzielen.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse zur Theorie und Methodik des Benchmarking führt der Autor eine eigene schriftliche Befragung bei einhundert deutschen Unternehmen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Systematik der Benchmarking-Formen und eine ausführliche, phasenorientierte Darstellung des Benchmarking-Prozesses.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Benchmarking, Strategische Planung, Best Practices, Wettbewerbsvorteil und Prozessoptimierung.
Es ist ein prozessorientiertes Modell, das in der täglichen Praxis durch spezifische Aktivitäten wie Zielsetzung, interne Analyse, Vergleich, Maßnahmenableitung und Umsetzung angewandt wird.
Die meisten befragten Unternehmen bewerten den Anteil von Benchmarking am Unternehmenserfolg als mittelmäßig, erwarten jedoch eine deutliche Zunahme der Bedeutung in der Zukunft.
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