Magisterarbeit, 2001
114 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Theoretische Erläuterungen zu Nichtregierungsorganisationen, Öffentlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit
1. Nichtregierungsorganisationen (NRO) – Definition, gesellschaftliche Zusammenhänge und Strukturen
1.1 Bestimmung des Begriffs der Nichtregierungsorganisation
1.2 Gesellschaftliche Gründe für Nichtregierungsorganisationen
1.3 Tendenzen in der Entwicklung von Nichtregierungsorganisationen
1.4 Die Beziehung zwischen NRO und Staat in der BRD
1.5 Ehrenamtlichkeit in Nichtregierungsorganisationen
2. Der Begriff der Öffentlichkeit
2.1 Die Konsistenz einer Öffentlichkeit
2.2 Kommunikationssysteme und Zielfunktionen der öffentlichen Kommunikation
2.2.1 Die Bedeutung der einzelnen Öffentlichkeitselemente
2.2.1.1 Die Rolle der Massenmedien
2.2.1.2 Die Rolle des Publikums
2.2.1.3 Die Rolle der Sprecher
2.3 Kommunikationsmodelle
3. Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations
3.1 Funktionsweise öffentlicher Zusammenhänge / Die Entstehung von Public Relations
3.2 Definition und Konzept der Öffentlichkeitsarbeit
3.3 PR-Modelle
3.4 Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit
3.5 Ziele und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit
3.6 Die Bedeutung der Massenmedien
3.7 Medienarbeit
3.7.1 Kontakterstellung mit Medienvertretern
3.7.2 Formen und Möglichkeiten der Medienbeiträge
3.8 Das Internet in der Öffentlichkeitsarbeit
3.9 Öffentlichkeitsarbeit im Direktkontakt mit dem Publikum
III. Öffentlichkeitsarbeit und Nichtregierungsorganisationen
1. Überblick über die sechs untersuchten Nichtregierungsorganisationen
1.1 Organisationsinhalte / Organisationsaufgaben / Organisationsziele
1.1.1 amnesty international
1.1.2 Gesellschaft für bedrohte Völker
1.1.3 Deutsches Rotes Kreuz
1.1.4 Indianerhilfe Paraguay
1.1.5 Greenpeace
1.1.6 terre des hommes
1.2 Unterscheidung der Organisationstypen
2. Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit in den untersuchten Nichtregierungsorganisationen
3. Ziele der Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen
4. Probleme der Öffentlichkeitsarbeit in Nichtregierungsorganisationen
5. Der Stellenwert von Öffentlichkeitsarbeit bei Nichtregierungsorganisationen
5.1 Einnahmen /Ausgaben für ÖA
6. Strategien und Arbeitsweisen in der Öffentlichkeitsarbeit der Nichtregierungsorganisationen
6.1 Die Beziehung zwischen NRO und Medien
6.2 Analyse der Medienarbeit der sechs untersuchten Organisationen
6.2.1 Pressemitteilungen
6.2.2 Medienpräsenz in Funk und Fernsehen
6.2.3 Medienpräsenz in den Printmedien
6.2.4 Nichtregierungsorganisationen im Internet
6.3 Zusammenfassung der Medienarbeit
7. Betrachtung der Eigenpublikationen der Nichtregierungsorganisationen
7.1 Beispiel einer Mitgliederzeitung: Das ai–Journal
7.1.1 Beurteilung des ai-Journals
7.2 Zusammenfassung der Eigenpublikationen
8. Nichtregierungsorganisationen im Direktkontakt
8.1 Untersuchung der aktionsorientierten Öffentlichkeitsarbeit des Direktkontakts
8.2 Zusammenfassung des Direktkontakts
9. Dachverbände und Öffentlichkeitsarbeit
10. Öffentlichkeitsbezogene Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen
11. Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit in den untersuchten Nichtregierungsorganisationen
IV. Abschlußbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und die vielfältigen Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit in Nichtregierungsorganisationen (NRO). Das primäre Ziel ist es, den Umgang mit der Öffentlichkeit durch sechs ausgewählte Organisationen zu analysieren, theoretische Ansprüche mit der tatsächlichen Praxis abzugleichen und dabei bestehende Probleme sowie Lösungsansätze zu identifizieren.
3.8 Das Internet in der Öffentlichkeitsarbeit
Mit dem Internet steht dessen Nutzer ein weltweites Informationsnetz zur Verfügung, in dem dieser frei zwischen Themen, Angeboten, Unterhaltungsmöglichkeiten und Informationen wählen kann. Es ist dabei entweder eine interaktive Kommunikation möglich (wie z.B. der Dialog durch das Versenden von Emails, Einträge und Kommentare in Gästebüchern, Teilnahme an Kommunikations-Foren und Befragungen etc.) oder aber die Rezeption von Informationen.
„Online-Kommunikation ist der computervermittelte Austausch von Aussagen zwischen Kommunikator und Rezipient “.
Der interaktive Charakter tritt hier stärker hervor als in den klassischen Medien. Die Möglichkeiten, die sich aus dem neuen Medium für die Öffentlichkeitsarbeit ergeben, führt Friedlander wie folgt auf:
I. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Vorhaben, die Öffentlichkeitsarbeit von sechs ausgewählten NRO zu untersuchen, und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Herausforderungen der Datenerhebung.
II. Theoretische Erläuterungen zu Nichtregierungsorganisationen, Öffentlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Fundierung, indem es den Begriff NRO definiert, das Konzept der Öffentlichkeit theoretisch herleitet und die Prinzipien der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) darstellt.
III. Öffentlichkeitsarbeit und Nichtregierungsorganisationen: Im Hauptteil wird die praktische Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit bei sechs NRO analysiert, wobei Medienpräsenz, Eigenpublikationen, Direktkontakte und die Bedeutung von Dachverbänden kritisch beleuchtet werden.
IV. Abschlußbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, unterstreicht die zentrale Rolle der Öffentlichkeitsarbeit für NRO und weist auf die Notwendigkeit hin, neben spektakulären Aktionen auch auf inhaltliche Argumente zu setzen.
Nichtregierungsorganisationen, NRO, Öffentlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, NGOs, Medienarbeit, NGO-Kommunikation, Lobbyarbeit, Spendenakquise, Kampagnen, Direktkontakt, ehrenamtliches Engagement, Internet, Zivilgesellschaft.
Die Arbeit analysiert die Strategien, Ziele und Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland.
Zentrale Themen sind die theoretische Definition von NRO und Öffentlichkeit, der Vergleich verschiedener Medienstrategien, die Bedeutung von Eigenpublikationen sowie der Stellenwert von Direktkontakten und Netzwerkarbeit.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Stellenwert und die Effektivität von Öffentlichkeitsarbeit bei NRO zu ergründen und aufzuzeigen, wie diese ihre Ziele gegenüber dem Staat und der Öffentlichkeit kommunizieren.
Die Untersuchung ist empirisch-qualitativ angelegt und basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse, der Auswertung von Eigenpublikationen der Organisationen, Internetrecherchen sowie ergänzenden Interviews und schriftlichen Fragebögen an die Verantwortlichen.
Im Hauptteil werden sechs spezifische NRO untersucht (amnesty international, DRK, GfbV, Greenpeace, Indianerhilfe Paraguay, terre des hommes) und ihre Arbeit hinsichtlich Medieneinsatz, Publikationsstrategien und Kampagnenplanung verglichen.
Die wichtigsten Begriffe sind NRO, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, NGO, Kampagnen, Medienarbeit, Spenden, Zivilgesellschaft und Diskursmodell.
Der Autor führt dies auf die geringe Größe, die Konzentration auf Projektarbeit mit staatlicher Förderung und den bewusst gewählten Fokus auf praktische Hilfe statt auf öffentliche Meinungsbildung zurück.
Greenpeace kritisiert, dass Medien bevorzugt spektakuläre Aktionen aufgreifen und komplexe inhaltliche Hintergründe oft ignorieren, wodurch die Organisation in einen "Filter" gerät, der die Wahrnehmung auf bloße Sensationen reduziert.
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